28 März 2015

Hähnchen mit Mango

Ich gehe nur einmal die Woche einkaufen, ich mache mir daher immer einen Wochenplan, ich muss gezielt Dinge einkaufen gehen, sonst vergesse ich immer die Hälfte und ich hab einfach nicht die Zeit öfters einkaufen zu gehen. In den seltensten Fällen ist es so, dass mir schnell Sachen einfallen, die ich kochen könnte. Ich möchte ja auch nicht andauernd das gleiche kochen. Für manche ist das sicher möglich, ich finde das aber langweilig und ich würde das ein oder andere Gericht nach einer Weile nicht mehr runterbekommen. Daher bin ich immer froh, wenn ich zufällig auf das ein oder andere Rezept gestoßen werde, auch wenn die Idee dahinter oft sehr einfach ist, man kommt oft einfach nicht drauf. Ich bin eh eher blind was solche Sachen betrifft. Ich beneide diese Art von Leuten, die einfach in den Laden gehen, ne tolle Zutat sehen und dann gleich wissen, was sie damit anstellen können und was sie sonst noch dazu brauchen... so jemand werde ich nie werden.
Deshalb war ich total happy als ich das Rezept für die Ente mit Mango und Reisnudeln von Der König kocht entdeckt habe. Für mich ein 6er im Lotto. Es ist einfach, das meiste hab ich eh zu Hause und schmecken wird es mir eh, da war ich mir sicher. Sicher, ich habe dann die Ente durch Huhn ersetzt, das mögen wir einfach viel, viel lieber und habe ein paar Mie-Nudeln dazu gekocht, weil die eh grade im Haus waren, aber was solls. Ich hab mich entschieden, die Hähnchenbrust vorher zu marinieren und das war eine sehr gute Idee, die Marinade ist der Hammer, die werde ich noch sehr oft machen. Auch so war das Gericht einfach oberlecker, es wird auf jeden Fall noch oft auf meinem Tisch stehen, so und vielleicht auch in etwas abgewandelter Form ;)


25 März 2015

Walnuss-Bärlauchbrot mit Kartoffeln

Bread Baking Day #72 - Nussige Brote ~ Nutty Breads (last day of submission April 1st, 2015)Heute ist bei mir mal wieder: Bread Backing Day! Gut, der ist bei mir je recht häufig, aber ich freue mich immer wieder, wenn ich mir etwas überlegen muss.
Diesen Monat gibt es wieder einen schönen BBD der von Greenway36 ausgerichtet wird und sich mit dem Thema nussige Brote befasst.
Brote mit Nüssen hab ich schon öfters gebacken, teilweise mit Erdnüssen, was ich nur bedingt lecker fand, ich finde, die hinterlassen ein recht trockenes Mundgefühl, das ist nicht sehr angenehm. Gute Erfahrungen hab ich dagegen mit Pistazien gemacht (dazu ist mir auch eine Idee gekommen, aber ich konnte sie bisher noch nicht umsetzen - kommt noch). Und war immer gut geht, sind Walnüsse im Brot. Und genau auf diese hab ich mich auch diese mal wieder gestürzt. Leider sie die total leckeren Brote, die ich bisher hatte alle schon verbloggt, also musste ich mir was neues einfallen lassen. Da momentan ja eh Bärlauchsaison ist, hab ich mir überlegt, ich kombiniere einfach beides miteinandern, mixe noch etwas Kartoffel mit dazu und fertig sind meine kleinen Walnuss-Bärlauchbrote mit Kartoffeln. Ja genau, ihr habt sicher schon diesen oberleckeren Duft in der Nase.. ja der schwebte auch hier eine ganze Weile durch die Wohnung, vermutlich hatten auch die Nachbarn was davon ;)
Der Geschmack ist schön nussig, nicht nur durch die Walnüsse, sondern auch durch das Vollkornmehl, der Bärlauch ist auch präsent, hält sich aber etwas zurück, ich finde es genau richtig. Mehr als Butter brauche ich als Belag eigentlich nicht.


21 März 2015

Mori girl fish scarf

An manchen Tagen denke, ich: Ich müsste eigentlich mal wieder bloggen, dann sitze ich vorm PC, seh die weiße Seite vor mir, weiß zwar über was ich schreiben will, aber mir fällt dazu kein Wort ein, nicht eines. Dann denke ich mir immer, eigentlich sollte ich jetzt die Bilder posten und gut ist. Aber wer will das denn haben? Niemand.
So kommt es dann oft, dass ich einfach den PC wieder runterfahre, der Blog bleibt leer und meine Gedanken sind dadurch auch nicht leichter geworden. So kann es auch oft sein, dass ich Sachen fotografiere und am Ende landen sie nur in einen meiner vielen Bilderordner und werden da vergessen.
Wenn ich mir dann oft das Rezept hernehmen (die liegen ja in einem großen "verblogg-mich-endlich" Haufen neben mir....), das Bild dazu anschaue, dann denke ich mir, ach was solls, das ist schon so lange her, das brauchst jetzt auch nicht mehr zu verbloggen.
Außerdem war ja eh grad die dunkle Jahreszeit, die Fotos waren eh nicht so der bringer, die meisten waren dunkel und gerade die Foodfotos einfach unansehnlich. Ein Grund mehr, die Sache dann nicht "zu Papier zu bringen". Vielleicht das nächste mal, wenn es wieder gekocht wird. Na, wie groß ist da die Wahrscheinlichkeit bei mir?

Irgendwie ist auch heute einer dieser Tage. Mein Blog fühlt sich leer an und will versorgt werden. Aber ich hab grad keinen Elan dazu, dabei möchte ich euch doch so gerne meine zwei neuen Schals vorstellen - jetzt, da der Winter vorbei ist, ist ja auch die beste Zeit um endlich mal darüber nachzudenken, dass ich mir einen Schal häkeln könnte.. was mich gleich wieder zu dem Gedanken bringt, dass ich die Mütze, die ich schon vor einem halben Jahr anfangen wollte, immer noch nicht begonnen habe... *seufz*

Gut, das sind die Anleitungen, die dann immer "Geld kosten" und ich immer erst ein paar mal drüber nachdenke, ob ich sie denn wirklich brauche oder nicht, genauso war es halt auch mit dem Mori girl fish scarf von Hallo Happy. Ich war gleich verliebt, als ich ihn das erste mal gesehen habe. Doch brauch ich ihn denn wirklich?
Nach ein paar Wochen hab ich mich zu einem JA! entschieden.

Ich hab die Anleitung gekauft und tolle Wolle, in einem schönen wollweißen Cremeton, ich war total verliebt. Die Anleitung war nicht grad die tollste, die ich je gelesen habe, aber ich hab mich irgendwie durchgewühlt, bis nur noch ein halber Knäuel Wolle übrig war und ich feststellen musste, dass mir das so nicht mehr reichen würde, dabei hab ich mich an die vorgegeben Menge gehalten... schlecht. Ich musste nachbestellen.

Dumm nur, dass ich den paar Tagen zwischen 1. Bestellung und dem Anfang meines Schals und dem Moment, in dem ich feststellte, dass mir die Wolle nicht reichen würde, die Wolle nicht mehr bestellbar war! Was nun? Ich legte den Schal auf die Seite und horchte ein paar Tage in mich hinein. Auftrennen und alles dünner machen und neu häkeln? Was solls, ich musste neue Wolle kaufen und neu beginnen. Anders ging es ja nicht.

Ich hab mir also die gleiche Wolle gekauft, in einem Ton der noch verfügbar war, hab gleich ein paar Knäuel mehr gekauft, man weiß ja nie! Und an dem Tag, an dem ich bestellen wollte, war auf einem mal meine wollweiße Wolle wieder "so lange der Vorrat reicht" bestellbar. Ich bestellte also auch von dieser ein paar Knäuel und hoffte.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis der Tag kam an dem ich die Versandbestätigung erhielt. Die wollweiße Wolle war "ausverkauft", allerdings auf der Bestellpage noch auf "so lange der Vorrat reicht". Ich hab gleich angerufen, ich wollte doch den Schal fertig bekommen... Der nette Mann vom Kundenservice meinte, es wäre wohl noch ein Knäuel da, ich bat ihn, mir wenigstens diesen nachzusenden. Er wollte nix versprechen, leitete es aber in die Wege.
Viele Tage vergingen, ich hatte schon damit abgeschlossen, einen weiteren Knäuel zu bekommen und hatte damit angefangen den Schal ein zweites mal zu häkeln, mit einer hellgrauen Wolle. Mittlerweile hatte ich auch rausgefunden, was sich Hallo Happy unter einem Puffstich vorstellte und hab anders angefangen. Hier seht ihr mal den Unterschied meiner zwei "Methoden":


Eine Woche später kam auf einem mal ein kleines Paket, mit nur einem Knäuel Wolle. Ich war so happy, endlich konnte ich auch den anderen Schal fertighäkeln.
Jetzt hab ich zwei der schönen Schals, einen langen und einen kurzen... leider ist der Winter vorbei, aber ich kann sie ja im nächsten Jahr tragen....


Das nächste mal bestelle ich wie immer: zu viel Wolle von einer Sorte... so dass am Ende wieder 1 Knäuel übrig ist, der bis zum Ende meines Lebens wohl auf seine Bestimmung wartet....

Liebe Grüße
Stephi

18 März 2015

Sellerie-Sesam-Brot

Eines meiner Lieblingsbrot ist das Sellerie-Sesam-Brot. Das wollte ich auch jetzt nach langer Zeit endlich mal wieder backen. Ich hab auch Sellerie eingekauft, das war kein Problem, allerdings hab ich mal wieder, wie so oft, nicht richtig gelesen und hab die Buttermilch vergessen. Dumm gelaufen kann man da nur sagen.
Naja, aber ich wollte die Sache natürlich noch retten und hab einfach mir ein ähnliches Brot mit Sauerteig, ohne Buttermilch gebastelt. Und bei der Gelegenheit hab ich den Sesam in ein Quellstück gesteckt. Ich mag die Version auch total gerne, sie ist schön saftig und hat auch das tolle Sesamaroma. In Zukunft werde ich wohl immer beide Brotsorten backen, wenn ich mal wieder nen Sellerie kaufe... ;)


Das Brot findet ihr natürlich auch wieder beim YeastSpotting.

14 März 2015

Sith Totoro

Meinen Totoro hab ich euch ja bereits vorgestellt, doch ich hab nicht nur den einen gehäkelt, nein, es gibt auch noch eine zweite Version von Totoro - meinen Sith Totoro. Gut, mein Freund meinte, es sieht eher aus, als wäre er ein Zauberer, es ist ja nur ein Umhang und wenigstens das Lichtschwert müsste rot sein, ich wollte es aber nicht in "knallrot" das wäre nicht sehr passend gewesen, vielleicht hätte ich mich noch für ein dunkleres rot entscheiden können, aber was solls, er hat jetzt ein oranges Lichtschwert - und ja, es ist ein Lichtschwert, kein Zauberstab. Außerdem kann er bei seinen Umgang auch noch die Kapuze aufsetzen. ;)
Mal schauen, vielleicht gibt es irgendwann ja auch noch eine dritte oder sogar eine vierte Version von Totoro, je nachdem, ob mir noch was witziges dazu einfällt.
Ich wünsch euch viel Spaß mit meiner Anleitung.

12 März 2015

Kürbiskern-Speck-Cookies

Die Zaleti hab ich euch ja bereits letzte Woche vorgestellt. Doch das sind nicht die einzigen Kekse, die ich auch dem Backbuch von Ilse König, Clara Monti, Inge Prader - Ke:xs bisher nachgebacken habe, auch die Haferflocken-Schoko-Cookies hab ich schon nachgebacken, die fand ich lecker, aber waren von der Sache her jetzt nichts neues und/oder besonderes. Nen schöner Basis-Cookie:


Außerdem hab ich noch die Kürbiskern-Speck-Cookies gebacken, die sind der absolute Hammer und einfach mal was anderes. Ich habe sogar richtigen Speck verwendet, obwohl ich den sonst total abstoßend finde, doch hier passt er einfach hervorragend. Ich konnte halt einfach auch nicht anders als ich die Kekse auch bei Petra - Chili und Ciabatta gesehen habe, da musste ich auch gleich loslegen. Ich hatte sogar eine Vegetarierin zu Besuch, die die Kekse aufgrund ihres verführerischen Duftes und Aussehens, trotz meines Hinweises auf den Speck mal kosten wollte - was soll ich sagen, sie war total hin und weg. Wenn das kein Grund ist, die Kekse sofort, ich möchte schon sagen, umgehend nachzubacken =)


09 März 2015

Synchronbacken: Rosinenbrötchen

Heute dreht sich bei mir mal wieder alles um das Thema backen, ums Brötchen backen und genau zu sein. Was hat es denn mit dem Synchronbacken auf sich? From-Snuggs-Kitchen und 1 x umrühren aka Kochtopf hatten zum großen Synchronbacken eingeladen und mitmachen konnte jeder der Lust drauf hatte. Glücklicherweise habe ich es dieses mal mitbekommen und hatte zufällig Zeit und Lust ;) Es ging dabei in dieser Runde um Rosinenbrötchen, das Rezept ist auch dem Kochenbuch von Lutz (Plötzblog) ist aber auch bei Paprika meets Kardamom zu finden. Das Rezept war freigegeben, selbst noch ein paar Rezeptänderungen vorzunehmen, einzig das Mehlkochstück musste beigehalten bleiben.
Ich hab mich dazu entschlossen die Rosinen noch in Weißwein einzulegen und ich wollte ausschließlich Vanillezucker verwenden, gerne hätte ich noch etwas Vanilleextrakt zugegeben, ich hab allerdings keinen mehr bekommen. Außerdem hab ich die Teiglinge dann einfach mit etwas  Milch bestrichen, auf einige noch etwas Hagelzucker gegeben und einen Teil hab ich auch zu Hörnchen geformt.
Rausgekommen sind auf jeden Fall, schöne fluffige Brötchen, die einfach umwerfend lecker geschmeckt haben. Ich habe übrigens Weizenmehl 1050 verwendet, vor allem daher, weil ich kein 550 mehr im Haus hatte, obwohl ich noch so davon überzeugt war, das noch eine Tüte davon im Schrank steht ^^
Unter anderem mit dabei waren auch: Kochen mit Herzchen, S-Küche, Pfiffig leben und kochen mit Joan, Sugarprincess
Ich hoffe, dass es schon bald wieder ein Synchronbacken geben wird, mir hat es viel Spaß gemacht!



06 März 2015

Müsli-Brot 2.0

Vor einiger Zeit hab ich ja schon mal ein Müslibrot in der Kastenform gebacken. Doch mir war irgendwie die ganze Zeit noch so ein Gedanke im Kopf, der einfach nicht verschwinden wollte. Ich hatte total Lust auf auf Brot mit einem Beerenmüsli. Das klingt irgendwie total verrückt und da ist es sicherlich auch, aber ich  musste es unbedingt umsetzen.
Ich hab ein Müsil verwendet in dem folgende Zutaten enthalten waren: Getreideflocken, Sultaninen, Apfelstücke, Sonnenblumenkerne, Brombeeren, rote Johanniesbeeren, Himbeeren.
Man könnte natürlich jede Mischung ausprobieren, auf die man Lust hat, nur von Schokomüslis würde ich jetzt einfach mal abraten ;)
Die Beeren schmeckt man auf jeden Fall heraus, sind aber nicht süß, und daher kann man das Brot mit allen Belegen essen, die man gerne mag, das könnte dann beim Schokomüsli etwas schwieriger sein, wer will kann es aber trotzdem versuchen....


Das Brot geht dann auch wieder zum YeastSpotting.

03 März 2015

Zaleti

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich ganz vergessen habe euch die leckeren Zaleti vorzustellen, die ich aus einem meiner neuen Lieblingsbackbücher (richtig, ich besitze kaum Backbücher) von Ilse König, Clara Monti, Inge Prader - Ke:xs nachgebacken habe. Das Buch hat mich lange Zeit in seinen Bann gezogen, aber ich hatte es mir erst nicht gekauft, ich finde solche Anschaffungen müssen sehr gut überdacht werden, schon alleine, weil ich einfach nicht mehr viel Platz für Koch- und Backbücher habe. Ich habe vor allem auch nicht vor, den Platz zu erweitern. Aber letzten Endes konnte ich dann doch nicht mehr widerstehen. Was auch echt gut war, denn die Zaleti sind die ersten Kekse die ich daraus nachgebacken habe. Auch wenn ich finde, dass man von dem Weißwein nichts mitbekommt, vermutlich wäre der Grappa da die bessere Wahl, wenn es um ein extra Aroma geht. Aber die Kekse sind schnell und einfach zubereitet und machen Freunde beim essen, vor allem halten sie sich auch sehr lange frisch. Die letzten Kekse hab ich knapp eine Woche nach dem Backen gegessen, und ich finde, sie schmeckten noch wie am ersten Tag, ein sehr großer Pluspunkt, wie ich finde. Ich mag "abgestandene" Kekse überhaupt nicht.