27 März 2014

Bärlauch-Schneckenbrot oder Bärlauch-Fan Tans

Schneckenbrot - ich glaube das kennt man und hat zumindest mal davon gehört oder gelesen. Fan Tans wird keiner kennen, Wan Tans dagegen kennt sicherlich fast wieder jeder, aber um diese gefüllten asiatischen Teigtäschchen soll es mir heute gar nicht gehen, mir geht es um ein Brotgebäck, dass ich erstmals im Brotkasten von Petra entdeckt habe, sie hatte schon vor langer Zeit Fan Tans gebacken und seit ich sie das erste mal gesehen habe, sind sie mir ihm Hinterkopf geblieben. Und als ich mir vorgenommen habe aus dem restlichen Bärlauch meines Marktbesuchs ein Schneckenbrot zu backen, kamen mir auch gleich die Fan Tans wieder in den Sinn und ich dachte mir, ich könnte einen Teil es Teiges einfach in dieser Form verbacken.
Ich habe ein bisschen hin und her probiert, die Beste Variante waren einfach 3 Teigstückchen, die ich mit der Bärlauchbutter bestreichen hatte, je zusammengeklappt habe und dann in ein Silikon-Muffinförmchen gestellt habe, 2 Teigstückchen waren zu wenig und 4 schon wieder zu viele ;)
Silikon-Muffinförmchen empfehlen sich übrigens, denn die sind am Ende besser zu reinigen, die müssen nur kurz in die Spühlmaschine und da kann beim backen die Butter keinen Schaden anrichten, indem sie anbrennt und hässliche Flecken hinterlässt etc. Aufgrund von so etwas hab ich mir nämlich schonmal eine "normale" Muffinform ruiniert...




25 März 2014

Bärlauchbrot

Von meinem Martkbesuch hab ich ja schon das meiste verarbeitet, die Brunnenkresse und die Kräuterseitlinge sind schon aufgefuttert. Jetzt ist nur noch der Bärlauch übrig und was wird aus dem? Ich wollte auf jeden Fall einen Teig verbacken, doch dann hatte ich immer noch einen Rest übrig und so habe ich bissl rumgesucht und bin mehr durch Zufall auf den Plötzblog und auf das Rezept für das Bärlauchbrot gestoßen. Also wird auch der Teil noch verbacken... was solls ;)
Die Form meines Brotes mutet etwas merkwürdig an - ich weiß, eigentlich hatte ich es schön lang geformt und wollte ein Bälauchblatt in die Oberseite schneiden, das sah auch sehr gut aus, im Ofen hat sich das Brot dann aber gedacht; "Ich will noch bissl wachsen, deine Blattkunst ist mir schnuppe!" Und so sieht es jetzt doch bissl verunglückt aus... aber Aussehen ist ja nicht alles, auf den Geschmack kommt es an und der ist wirklich sehr gut, durch das Roggenmehl schön nussig und der Bärlauch kommt auch gut zur Geltung, das hätte ich so gar nicht gedacht.


Das Brot geht dann diese Woche auch mal wieder zum YeastSpotting.

23 März 2014

Plötziade - Stephi´s Tabatière

1. PlötziadeAls Lutz vom Plötzblog vor einigen Wochen zur Plötziade aufgerufen hat, war ich gleich total begeistert. Brote backen ist eh eine meiner Leidenschaften (obwohl es auch Tage gibt, an denen ich da gar  nicht so große Lust drauf hab ^^) und neue Rezepte entwickeln, ja das mach ich auch immer wieder gerne. Auch wenn es bei der Plötziade ja nicht wirklich darum geht ein neues Rezept zu entwickeln, immerhin sind einige Zutaten schon vorgegeben und nur ein paar andere Dinge können noch selbst bestimmt werden. Hier sind die Zutaten die vorgegeben sind:
450 g Weizenmehl 550
50 g Roggenvollkornmehl
10 g Salz
die Sauerteig- und/oder Hefemenge, sowie die Wassermenge und die Zubereitung an und für sich sind selbst zu bestimmen. Wirkllich spannend.

Was mir gleich klar war, ich will auf jeden Fall den Sauerteig mit integrieren, jetzt, wo ich schon so stolz bin einen zu besitzen (das klingt jetzt irgendwie komisch...), auch wenn ich nur einen lieben kleinen Weizensauerteig habe, wollte ich den Sauerteig aus einen Teil Weizenmehl und dem Roggenmehl machen. Das hat auch gut geklappt und der Sauerteig hat nach seinen 20 Stunden schön geblubbert und sah klasse aus (vielleicht hätte ich auch davon ein Bild machen sollen...).
Bei der Wassermenge hab ich mich fast eher intuitiv entschieden, ich mag Brote lieber, die einen etwas weicheren Teig haben und falte die dann lieber ein paar mal mehr, das Ergebnis ist aber meistens ein besseres als bei Broten mit eher festeren Teigen.

Bei der Form wollte ich noch bissl was anderes machen. Ich hab mich für die "Klappvariante" entschieden, ich weiß, dass es für dieses Brot in dieser Form auch einen bestimmten Begriff gibt, aber ich habe keine Ahnung mehr welchen... Ok, ich hab grad noch mal gesucht und beim Plötzblog die Antwort gefunden: Tabatière, auch wenn ich es nicht mit Öl bestrichen habe, es hat doch ganz gut geklappt... Ist vielleicht so bissl mehr aufgerissen. Ich werde es mal trotzdem so nennen... Immerhin durfte ich ja auch kein Öl verwenden ;)) ich hoffe ihr seht es mir nach...

Das Ergebnis habe ich euch ja noch gar nicht verraten: Die Kruste ist schön knusprig und hat eine schöne weiche Krume und duftet herrlich aromatisch und so schmeckt es auch.


21 März 2014

Pizza mit Kräuterseitlingen

Ich hatte ich ja bereits von meinem schönen Marktbesuch in der vergangenen Woche berichtet, der war auch einfach zu schön, ich werde demnächst wieder viel öfters auf den Markt gehen...
Ich hatte noch ein paar Kräuterseitlinge übrig, nachdem ich die Brunnenkresse-Gnocchi zubereitet hatte. Und aus denen wollte ich am nächsten Tag dann eine Pizza mit Kräuterseitlingen machen.
Inspiriert dazu hat mich auch die Essen und Trinken (Ausgabe 3/2014), dort gibt es eine Polentapizza mit Pilzen und einem Rote Beete Sirup (den fand ich auch spannend, konnte mich aber dann doch nicht durchringen... ich hasse einfach Rote Beete....) Und aus dieser Idee hab ich einfach eine "normale" Pizza gemacht, auch mit Kräuterseitlingen, aber auch mit etwas Sauerrahm, frischer Kresse, Zwiebel und Käse. Die ist sehr lecker geworden, obwohl eigentlich gar nicht so viel drauf ist, aber es kommt ja nicht immer auf die Menge des Belags an ;)

18 März 2014

Fred und Lou

Es gibt immer wieder Anleitungen, um die ich herumschleiche, weil sie mir total gut gefallen. Aber ich mich nicht so richtig traue, sie zu häkeln, meistens liegt es daran, dass die Anleitungen dann nicht kostenlos sind, sondern etwas kosten. Da überlege ich es mir dann doch immer noch 2 mal oder auch noch ein paar mal mehr. Froh bin ich in dem Fall natürlich immer, wenn ein kleiner Anstoß von außen kommt. So wie z.B. bei den little Ponys, hier war mein Freund der anstupser.


Oder wie dieses mal bei der Anleitung von Mala Designs für eine Drachen (der eigentlich "nur" ein Handyhalter ist...), hier war eine Kollegin der ausschlaggebende Grund, die mir begeisternd mitteilte, dass sie diesen kleinen Drachen ja so goldig findet und ihn gerne hätte...

Ja, zu dem Zeitpunkt wusste ich, ich werde mir die Anleitung holen und für meine Kollegin einen häkeln und ihr zum Geburtstag schenken... denn wenn es schon mal einen runden Geburtstag gibt, dann gibts von mir natürlich auch gerne was kleines Besonderes... (obwohl ich sagen muss, der das Drache gar nicht so klein ist, 30 cm hat der schon.)

Nun ja, wenn ich die Anleitung dann schon mal hab und ich grad eh dabei bin, dann häkel ich natürlich zwei, denn ich will auch ja gerne einen davon bei mir im Schrank stehen haben (ich bin da mal einfach ganz egoistisch und Besitzergreifend, wenn ich mir die Anleitung schon mal kaufe ^^).

Also habe ich mehr oder weniger synchron die beiden Drachen gehäkelt. Das ist auf einer Seite sinnvoll, denn wenn ich das jeweilige Teil schon mal gehäkelt habe, dann weiß ich ungefähr schon was nach und nach kommt und dann wird es immer einfacher. Zum anderen kann es aber auch zum "Nachteil" werden, denn wenn man manche Teile hat, die man öfters als 2 mal braucht, kann es auch sein, dass es irgendwann zäh wird... denn ich gebs ja zu, es gibt ab und zu mal so einzelne Bestandteile von Tierchen die ich nicht sehr gerne häkle (z.B. die Flügel der little Ponys, denn da sieht man irgendwie kaum ein Ende, für 2 Flügel brauch ich fast länger als für den Grundkörper des Ponys, aber das sei grad nur so am Rande erwähnt...)


Was mir nicht ganz so 100%ig gefällt sind die Augen, die hätte ich glaube noch etwas anders drehen und annähen sollen, die Augenlider sind bei mir viel höher als im Original und ich glaube der Drache "schielt" bei mir auch nicht so sehr... bissl schade eigentlich, denn ich denke, gerade die Augen machen den Drachen erst so richtig "niedlich".

Aber in dem Fall war es wirklich einfach und hat Spaß gemacht. Denn die Anleitung ist einfach und problemlos zu meistern, noch dazu sind die Schritte sehr gut und teilweise auch bebildert erklärt, da kann eigentlich gar nichts schief gehen. Auch für absolute Häkelanfänger könnte ich die Anleitung empfehlen, sicherlich sind die anderen Anleitungen von MalaDesigns genauso einfach.
Ich sag mal so, es könnte in Zukunft sicherlich gut passieren, dass ich mal wieder eine Anleitung von ihr kaufen werde....

Liebe Grüße
Stephi






16 März 2014

Brunnenkresse-Gnocchi

Ich hab euch ja bereits berichtet, dass ich diese Woche auf dem Wochenmarkt tolle Sachen gekauft habe. Unter anderem die Brunnenkresse und die Kräuterseitlinge und aus diesen habe ich als erstes leckere Brunnenkresse-Gnocchi mit gebratenen Kräuterseitlingen gemacht. Die Idee dazu habe ich aus der aktuellen Essen und Trinken (Ausgabe 3/2014). Ich habe allerdings mein Lieblingsgnocchirezept genommen und dieses einfach mit der Brunnenkresse aufgepeppt, dazu gab es dann die gebratenen Kräuterseitlinge und einen Rest frischer Brunnenkresse.
Ich muss gestehen, dass ich zum ersten Mal Kräuterseitlingen gegessen habe. Ich bin zwar schon oft daran vorbeigegangen, hab aber noch nie welche gekauft. Wirklich schade, denn die sind wirklich total lecker und aromatischer als andere Pilze. Total lecker, ich werde sie wieder kaufen ;)
Das sagt jetzt natürlich noch nicht viel über das komplette Gericht aus, aber auch das war total gut, auch wenn es keine "Sauce" gab, denn die Gnocchi waren nur mit etwas Butter versehen. Aber ich muss sagen, ich hatte schon lange nicht mehr etwas auf dem Tisch stehen, was mir so gut geschmeckt hat. Auch wenn der Brunnenkressegeschmack in den Gnocchi etwas verloren gegangen ist.. aber ganz dezent war er noch da ;)

14 März 2014

kleiner Marktbesuch - der Frühling ist da!

Jetzt kommt ein außerplanmäßiger Beitrag... ja so was gibt es auch, normalerweise ist bei mir immer alles durchgeplant und unverrückbar.. aber man muss ja auch mal was neues ausprobieren.

Gestern war ich wieder auf unserem schönen Wochenmarkt, der immer Dienstags und Donnerstags ist (Samstags auch, aber da komm ich eher selten hin). Praktischerweise arbeite ich fast noch nebenan, nach ca. 5 Minuten Fußweg steh ich schon zwischen den Ständen und weiß nicht so recht, wo ich als erstes hinstürmen soll...
Bereits am Dienstagmittag war ich schon auf dem Markt und habe mir ein paar neue Ideen und Anregungen geholt, vor allem wollte ich wissen, ob es Brunnenkresse zu kaufen gibt. Die habe ich schnell gefunden und auch noch ein paar andere leckere Sachen, doch am Dienstag hätte es mir noch nicht viel gebracht etwas zu kaufen, ich hätte es eh erst ab Donnerstag verwenden können. Da dachte ich mir, da kann ich auch gut am Donnerstag nochmal vorbeigehen ;)

Und genauso war es auch, ich bin pünktlich zur Mittagspause auf den Wochenmarkt geschlappt und hab tolle Brunnenkresse, Bärlauch (oh, ich konnte nicht widerstehen!) und auch ein paar Kräuterseitlinge gekauft - zu denen hab ich gleich noch kostenlos nen großen Schwung Petersilie bekommen, einfach klasse. Dieses grün tut einfach nur gut...


Was ich aus den tollen Sachen zubereiten werde, das verrate ich euch die Tage dann nach und nach. Gestern Abend gab es schon was total leckeres ;)

Und ich bin ja so froh, dass ich die Brunnenkresse gefunden habe. Ich hab schon so lange keine mehr gegessen, dabei verbinde ich so schöne Kindheitserinnerungen damit.
Immer wenn ich beim Spazierengehen mit meiner Oma im Wald Brunnenkresse entdeckt habe, sind wir schnell nach Hause gelaufen, haben unsere Gummistiefel angezogen und sind nochmal zurück, um uns ein kleines Beutelchen frische Brunnenkresse zu pflücken.
Wieder daheim angekommen gabs diese dann vermischen mit Quark zu leckerem Brot.
Ja, das hab ich immer geliebt. Und ich hatte jetzt wieder so Appetit auf Brunnenkresse, ich musste einfach welche haben, und diese war auch echt lecker, allerdings muss ich sagen, dass die frisch gezupfte viel schärfer und intensiver war, aber es war trotzdem schön ;)

Liebe Grüße
Stephi



13 März 2014

Karl

Oh man - ich muss schon sagen, der Februar ging echt Ruck zuck vorbei... nur gut, ich hatte schon frühzeitig begonnen meinen Beitrag für mein kleines Fuchsevent für den März vorzubereiten.
Denn wenn man gleichzeitig sich eine Anleitung überlegt und häkelt dauert es umso länger, außerdem muss ich ja alles noch abschreiben... ja richtig, heute gibt es einen gehäkelten Fuchs, aber nicht irgendeinen, den ich irgendwo gefunden habe, sondern einen nach meinen eigenen Vorstellungen. Und diese gingen in die Richtung, dass ich einen Fuchs haben wollte, der recht "lang" in seinem Erscheinungsbild ist, also nen lange Schnauze und ne langen Schwanz hat.. im Ergebnis sieht es jetzt so aus, dass diese schon lange geworden sind, aber die länger von Kopf, Körper und Schwanz ungefähr gleich ist. Etwas uneins war ich mir erst mit der Länge der Beine, die wollte ich eigentlich sehr kurz halten, doch am Ende sind sie doch etwas länger ausgefallen, aber eigentlich passen sie so sehr gut zum Rest. Die Ohren finde ich auch immer schwierig, denn da kann es schnell passieren, dass die Ohren klein wirken wenn ich sie häkle und ich sie daher dann größer und größer häkle und am Ende sind sie dann doch wieder viel zu groß, dann sieht es natürlich auch total affig aus. Aber ich denke die Proportionen sind mir recht gut gelungen. Das Gesamtbild ist eigentlich wirklich total süß ;)


Also wer Lust hat, darf jetzt zur Häkelnadel greifen und einfach draufloshäkeln ;)

11 März 2014

Meine erste selbstgenähte Handtasche

Die Sache mit dem nähen beschäftigt mich immer wieder und lässt mich nicht mehr los. Wenn ich bissl Zeit habe bin ich fast immer am stöbern im Internet, um ein paar Schnittmuster zu ergattern. Ich trau mich noch nicht wirklich mir welche zu kaufen, denn meine Nähkünste sind einfach noch nicht so gut, dass ich dafür Geld ausgeben möchte und versuche daher hier und da ein kostenloses Schnittmuster zu finden. Immerhin muss ich dann ja noch Geld für den Stoff ausgeben und wenn es dann am Ende doch nichts wird möchte ich meine "Unkosten" daher doch erst mal so gering wie möglich halten.

Letztens hatte ich mich dann auf der Suche nach einer Handtasche gemacht, keine Ahnung mehr, wie ich überhaupt auf die Idee kam, eigentlich hab ich eine Handtasche und bin nicht so der Typ der jeden Tag seine Tasche umräumt und eine andere nimmt, nur weil diese dann besser zum Outfit passt oder was auch immer...

Bei Herzmännchen bin ich dann zumindest auf eine Seite gestoßen, wo es einige kostenlose Schnittmuster gibt. Jetzt musste ich nur mal durchschauen, ob mir eine davon so gut gefällt, dass ich sie wirklich  nachnähen will.
Und eine hat mir schon sehr gut gefallen, natürlich hatte die dann auch noch Falten und war in ihrer Form nicht ganz so einfach wie manch andere Taschen - aber ich bin ja dafür bekannt mir einfach das auszusuchen was mir gefällt und das ist nicht immer das, war am Ende einfach in der Herstellung ist.
Also hab ich mir das Schnittmuster von der "pleated bag" von Warehouse Fabrics ausgedruckt, ausgeschnitten, zusammengeklebt, den passenden Stoff gekauft und einfach, so wie immer halt - drauf losgenäht.

Die Anleitung die es zum Muster gibt, war ja glücklicherweise bebildert, jeder der mich kennt wird wissen, dass meine Englischkenntnisse nicht grad die besten sind und eigentlich nur für Kochrezepte und Häkelanleitungen ausreichen... daher war es schon ein bisschen eine Herausforderung, dass ich mir grad wieder eine englische Anleitung ausgesucht habe, vor allem, weil ich ja nicht wirklich eine Ahnung vom nähen habe.

Aber gut, wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

Das zuschneiden des Stoffes und aufbügeln des Filzes hat schon bissl Zeit in Anspruch genommen, ich glaube da war ich sicherlich insgesamt gut 1 Stunde damit beschäftigt.. wenn nicht sogar noch bissl länger.

Dann hab ich mir die Nähmaschine geholt und die Anleitung nach und nach abgearbeitet. Das war teilweise gar nicht so einfach, denn an manchen Punkten fehlte mir so die gewissen räumliche Vorstellungskraft, wo ich was annähen muss, dass es am Ende auch da sitzt, wo es sein soll. Glücklicherweise war mein Freund da und ich konnte ihn diesbezüglich etwas auf die Nerven gehen. Die Innentaschen zum Beispiel habe ich etwas dusselig genäht, ich hätte die Naht zum wenden an die Unterseite und nicht an die obere Seite setzten sollen, so sieht man die etwas unschönen Nähte, wenn ich die Tasche aufmache.

Für den Verschluss war eigentlich ein Magnetknopf vorgesehen, das hat mir nicht so gut gefallen. Einen Reisverschlus wollte ich aber nicht einnähnen, denn ich wusste auch nicht so ganz, wo ich denn dan setzten sollten, also hab ich mich für was einfaches entschieden und hab zwei kurze Klettverschlüsse eingenäht, die Tasche hält so gut zu, aber die Klettverschlüsse sind auf dem Stoff kaum zu sehen - einfach perfekt!

Nach gut 5 Stunden (Zuschnitt etc. mit eingerechnet) war dann meine Tasche fertig, ich war dann auch mit den Nerven etwas fertig, immerhin hatte ich in den 5 Stunden auch nix gegessen... aber ich war auch erstaunt, denn am Ende hatte ich wirklich eine Tasche in der Hand und die sah auch noch so aus, wie in der Anleitung und sie sah gut aus, nicht so stümperhaft wie manch andere Sachen, die bei mir schon mit der Nähmaschine entstanden sind.

Ich muss sagen ich bin jetzt total glücklich und auch bissl stolz auf mich, denn ich hab mir die Sache doch gar nicht so richtig zugetraut. Aber wenn ich noch bissl übe kommt vielleicht doch noch was tolles aus der Nähmaschine raus... meine Gedanken schlagen schon wieder Purzelbäume =)

Liebe Grüße
Stephi

09 März 2014

Spiced Rosemary Chocolate Chip Cookies

Was das Essen betrifft bin ich ja schon ab und an ein bisschen ein verrücktes Huhn. Die Kombinationen können mir oft nicht verrückt genug sein. Als ich bei Bitter Sweet das Rezept für die Spiced Rosemary Chocolate Chip Cookies gefunden habe, waren also alle meine verrücken Gedanken am Freudensprünge machen. Ich konnte das Rezept natürlich nicht auf die lange Bank schieben. Außerdem hatte ich grad so Appetit auf Cookies, man könnte also meinen, das Rezept kam mir gerade recht!
Allerdings muss ich gestehen, dass mir das geräucherte Paprikapulver schon ein paar Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat. Die Kombi aus Rosmarin, Cayennepfeffer und Zimt konnte ich mir ja noch vorstellen, aber welche Rolle jetzt das geräucherte Paprikapulver spielen sollte, das konnte ich mir nicht vorstellen.
Nun gut - Versuch macht ja bekanntlich klug, ich hab also alles einfach in den Teig geworfen und lustig darauf losgebacken. Beim backen roch es dann schon interessant in meiner Küche... nachdem sie abgekühlt waren hab ich mich aber trotzdem gleich getraut und in ein Cookie gebissen und was soll ich sagen:
Sie schmecken einfach total lecker, klar der Rosmaringeschmack ist einfach dominant, scheint aber in der Kombi und Menge noch recht zurückhaltend zu sein und der Rest? Also vom Paprikapulver schmeckt man nichts, da hatte ich schon einige bedenken, auch die restlichen Gewürze kann man einzeln nicht herausschmecken, aber es weiß ja auch niemand wie die Cookies ohne schmecken würden ;) Ich muss gestehen, ich hätte die Cookies ein paar Minuten vorher schon aus dem Ofen holen sollen, sie waren recht kross beim hineinbeißen, allerdings waren sie trotzdem noch "chewy" beim kauen, also eigentlich doch wieder perfekt ;)
Für mich ist es auf jeden Fall ein klasse Rezept, dass ich wieder backen werde! Total lecker!

06 März 2014

Schokokuss-Kuchen

Natürlich musste es zu unserer kleinen Geburtstagsfeier auch einen leckeren Geburtstagskuchen geben. Hierfür wollte ich auf ein Blechkuchenrezept zurückgreifen, welches es bei uns schon sehr oft gegeben hat und einfach einer unserer Lieblingskuchen ist - der Schokokuss-Kuchen. Das Rezept hatte ich in einer Zeitschrift entdeckt und mir dort die Seite rausgerissen (keine Sorge, die Zeitschrift war von meiner Mutter ;)). Es handelte sich um die Lisa, Ausgabe 18/2003 und seitdem habe ich den Kuchen sicherlich schon 10 oder 15 mal gebacken... wenn es reicht ;)
Heute komme ich also auch endlich dazu euch das Rezept mal vorzustellen.

03 März 2014

Brokkolisalat mit Avocado-Dressing

Die Tage gab es bei uns eine kleine Geburtstagsfeier zu der wir ein paar liebe Freunde eingeladen haben. Natürlich war es klar, dass ich selbst fürs Essen sorgen werden und ein paar Leckereien auf den Tisch bringen werde.
Neben frisch gebackenem Brot (Rustikales Brot und Zucchini-Thymian-Brot ) gab es dazu den Graved Lachs und Kräuterbutter mit Feta, außerdem gab es leckere Fleischbällchen mit Chorizo und einer Honig-Knoblauch-Sauce, vegetarische Süßkartoffel-Mangold-Bällchen mit einer Sourcreamsauce (die Bällchen wurden praktischerweise im Ofen zubereitet ;)).
Und es gab natürlich auch noch Salat, ich haben einen einfachen Rotkohlsalat mit Apfel und Preiselbeerdressing gemacht und eben auch den Brokkolisalat mit Avocado-Dressing, den ich nach langem Suchen bei GI 365 gefunden habe.
Leider konnte ich keine roten Weintrauben bekommen, daher ist der Salat noch grüner geworden, als er eh schon war, aber geschmacklich war er echt total lecker und einfach mal etwas ganz anderes.