31 Oktober 2012

Portugiesische Kartoffelsuppe mit Chorizo

Ich glaube dieser Winter wird bei mir ein richtiger Suppenwinter, da hat er noch nicht mal angefangen und ich koche ein "Löffel-Gericht" nach dem nächsten, heute gibt es eine Portugiesische Kartoffelsuppe mit Chorizo, wieder ein Rezept aus der Lecker, dass ich aber leicht verändert habe, da ich  noch 3 Möhren und 1 Petersilienwurzel übrig hatte, die ich dann kurzerhand einfach mit in die Suppe gegeben habe. Ich muss sagen, bei dem Rezept bin ich etwas hin und her gerissen was den Geschmack betrifft, man muss sie wirklich sehr gut würzen um überhaupt etwas "zu schmecken". Dummerweise hatte ich die Suppe auch etwas zu lange gekocht und meine Kartoffeln und vor allem die Süßkartoffeln waren etwas zu weit gegart... Doch so richtig toll fand ich den Geschmack trotzdem nicht, die Chorizo hatte mich auch irgendwie etwas gestört, der Geschmack war vor allem einen Tag später total aus der Wurst rausgezogen und in die Suppe übergegangen, doch die Wurstscheiben waren so nicht mehr wirklich schmackhaft gewesen. Also entweder hab ich wirklich alles beim kochen falsch gemacht oder man könnte das Rezept an der einen oder anderen Stelle noch verbessern, ich bin noch etwas Zwiegespalten...

30 Oktober 2012

Granola-Brot

Schon vor einigen Jahren bin ich mal durch Zufall auf ein Brot mit Granola gestoßen, ich könnte heute nicht mal mehr benennen wo es war, ich hatte mir damals das Rezept abgeschrieben und vor einiger Zeit mir nochmals Gedanken dazu gemacht und mir meine eigene Variante überlegt. Naja, und dieses Variante war dann niedergeschrieben, aber das war es dann auch. Jetzt bin ich mal wieder darüber gestolpert und dachte mir, dass ich es doch mal ausprobieren sollte, das Rezept, dass ich mir überlegt hatte, hab ich aber dann doch nicht gemacht, weil ich gerne etwas von meinem Sauerteig verwenden wollte - früher wäre für mich ja nie an Sauerteig zu denken gewesen. So könnte man also sagen kam es nun zu Variante Nummer 2 oder auch 3 =P Ich hab einfach ein ganzes Blech Granola zubereitet, wenn man davon absieht, dass ich immer wieder mal am fertigen Granola vorbeigelaufen bin und mir mal nen Stückchen stibitzt habe, war es ganz schlau so viel zu machen, andererseits hab ich alles dann in den Brotteig geworfen und es ist schon recht viel geworden... aber das macht nix, es schmeckt doch so lecker!


Das Brot geht dann diese Woche auch wieder an das YeastSpotting.

29 Oktober 2012

Zitronen-Putenschnitzel mit Haselnuss-Kartoffelpüree

Eigentlich mag ich ja lieber panierte Schnitzel, als welche ohne Panade, alleine schon, weil die saftiger sind und es bei Schnitzeln ohne Panade so schnell passieren kann, dass sie zu lange in der Pfanne waren und sie dann nur noch "hart" daherkommen. Doch bei einem Rezept, dass ich mal wieder bei der Lecker entdeckt habe, musste ich das "Problem" mit der Panade einfach mal zur Seite schieben, denn das Rezept für die Zitronen-Putenschnitzel mit Haselnuss-Kartoffelpüree klang einfach zu gut, um es nicht nachzukochen. Außerdem werden die Schnitzel recht klein geschnitten und dann auch nur kurz gebraten um dann am Ende noch kurz in der Zitronensauce - die wirklich auch sehr göttlich geschmeckt hat - geschwenkt. Eigentlich wird für die Sauce auch Aprikosenmarmelade verwendet - doch ihr wisst ja wie das bei uns ist - wir essen einfach keine Marmelade, daher hab ich hergenommen, was ich da hatte und eh offen war, ein Glas mit Holunderblütengelee (das eigentlich auch ausnahmsweise pur sehr gut schmeckt). Ich finde, dass passt auch sehr gut in diese Sauce, Holunderblüten und Zitrone, das passt immer. Sehr gut war auch das Püree, mein Freund ist normalerweise kein Püreefan, mochte dieses aber sehr gerne.

28 Oktober 2012

Quitten-Mandel-Muffins mit Krokant

Vor einiger Zeit bin ich eher durch Zufall auf Quitten gestoßen, bisher hatte ich dieser Frucht keine weitere Bedeutung geschenkt, in ihrer ursprünglichen Form war sie mir bisher auch nie begegnet, daher beschloss ich bei uns auf dem Markt nachzuschauen, ob ich einige davon ergattern könnte. Ein Rezept hatte ich schon im Kopf, das für den Quittentee, über mehr wollte ich mir erstmal keine Gedanken machen.
Glücklicherweise konnte ich bei uns auf dem Markt dann auch Quitten entdecken, dann stand ich allerdings da und überlegte, wie viele soll ich denn nehmen? Da ich mir nicht so sicher war, wie viele ich denn brauchen würde, entschied ich mich, 4 Stück mitzunehmen. Für den Quittentee brauchte ich nur eine der Quitten... so nun hatte ich noch 3. Dann hab ich mir überlegt, dass ich gerne etwas damit backen möchte. Also bin ich erst mal wieder zur ersten Adresse, wenn es darum geht, Rezepte zu finden, so wie die letzten Jahre - zu chefkoch.de. Dort bin ich dann auch fündig geworden, Muffins waren mir gerade recht und so entschied ich mich für Quitten-Mandel-Muffins mit Krokant.
Total jungfräulich ging ich also an die Geschichte ran, die Quitten erschienen mir schon recht hart zu sein, für den Tee hatte ich sie ja immerhin gekocht und auch so waren mir einige Kuchenrezepte begegnet, bei denen die Quitten auch gekocht wurden, bei den Muffins wurden sie aber nur geraspelt. Da stand ich dann vor dem großen Rätsel, kann ich dir nur sinnvoll verbacken, wenn ich die koche? Sind sie am Ende sonst zu hart im Kuchen? Hm... ich entschied mich, mich einfach ans Rezept zu halten, das war ja eh etwas außergewöhnlich, da auch noch 5-Gewürz-Pulver in den Teig kam...
Den ersten Muffin schneide ich immer an, da war ich schon etwas aufgeregt, nachher gingen die Dinger nicht richtig auf und blieben innen klitschig.. das wäre nicht so toll gewesen, aber nein sie waren schön fluffig und durchgebacken und der Geschmackstest verriet, dass sie auch total köstlich waren!

27 Oktober 2012

Quittentee

Weil wir jetzt schon mal bei den Getränken sind, mach ich doch gleich mal damit weiter, heute gibt es noch ein weiteres Rezept, nämlich einen sehr leckeren Quittentee, den ich allerdings auf Grund der schönen warmen Temperaturen am letzten Wochenende - an dem ich diesen auch zubereitet habe nicht im heißen Zustand, sondern mit einem Eiswürfel getrunken habe. Ich glaube die nächsten Monate schaue ich mir einfach dieses Bild an und denke mich wieder an den tollen Tag... naja.. Auf jeden Fall macht der Quittentee, das Rezept habe ich übrigens bei Cooketteria entdeckt, geschmacklich eine gute Figur. Ich werde ihn nur noch einmal zubereiten und werde dann die Nelken mal weglassen, mal schauen, wie sich das im Geschmack auswirkt. Ich hab zumindest noch 2 Quitten zu Hause und könnte es daher sehr leicht nochmal ausprobieren. Extrazucker hab ich übrigens nicht mehr benötigt, der 1 EL hat mir vollkommen ausgereicht. Ich kann das Rezept empfehlen =)

Sour Sensation

Ich hab es ja bereit erwähnt, dass ich mir dieses neue Magazin, die Deli zugelegt habe, in der ich einige schöne Sachen entdeckt habe. Was dazu auf jeden Fall auch gehört ist der Sour Sensation, ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass es ein Cocktail ist, auch wenn es dem schon recht nahe kommt. Aber Cocktails sind bei mir von der Menge her eher etwas mehr... man könnte natürlich auch einfach eine doppelte Portion dieses leckeren Drinks herstellen, das würde sich auf jeden Fall lohnen, denn der schmeckt einfach köstlich. Eigentlich gehört auch noch ein schöner Zuckerrand an das Glas, aber mal ehrlich, wie schrecklich ist das denn? Ich finde die Zeit des Zuckerrandes ist vorbei, den braucht doch eigentlich kein Mensch... daher gibts den Drink bei mir ohne "Kleberand"... ich fand ihn auf alle Fälle total lecker, säuerlich war er auf jeden Fall, aber nicht zu sauer, sondern von jeder Geschmackskomponente war genau die richtige Menge vorhanden.

26 Oktober 2012

Coffee Chili

Jetzt werden die Tage wieder kürzer und die Temperaturen sinken merklich. Eigentlich find ich das nicht so toll, was ich aber wirklich schön an den diesen kalten Tagen finde, ist eine heiße Suppe. Und so dünne Suppen mag ich ja eher weniger, ich hab es lieber, wenn noch was drin ist, auf das ich beißen kann und wenn ich noch etwas von der Struktur der Sache spüre.. ganz so dünn ist das Coffee Chili, nach einem Rezept von chefkoch.de natürlich nicht, aber es gehört für mich auf jeden Fall in die Kategorie Soul Food! Eigentlich fehlt mir jetzt nur noch nen kuscheliger Kamin und viel Schnee vor der Tür, dann nen großen Teller Coffee Chili und die Welt ist gerettet ;) Aber auch wenn das Wetter jetzt noch bissl besser ist kann man es auch jetzt schon super zubereiten ;)

25 Oktober 2012

Wurzel-Tortilla

Wie soll es denn anders sein, natürlich konnte ich an der neuen Deli auch nicht einfach so vorbeigehen und hab sie mir gekauft... Oft mache ich solche Käufe ja auch total unvernüftig und kaufe es einfach... Wenn ich die Zeitschrift jetzt aber einmal habe, will ich auch etwas daraus kochen. Also hab ich die aufmerksam durchgeblättert und bin als erstes an einer Wurzel-Tortilla hängen geblieben. Hm... gut, mit den violetten Möhren das war momentan etwas schwierig, weil ich grad nicht auf den Markt komme, also hab ich einfach die normalen genommen, vom Geschmack her tut sich da ja nicht viel, die Optik ist nur etwas anders. Ansonsten kamen noch Schwarzwurzel und Pastinaken dazu... naja dachte ich mir, Schwarzwurzel ist nicht so meins, das lass ich mal weg und Pastinaken, schlecht find ich die nicht, aber Petersilienwurzeln gefallen mir vom Geschmack her besser, also hab ich die entsprechend ausgetauscht und mich so für eine Möhren-Pastinaken-Tortilla entschieden, viel mehr an Wurzeln gab es ja bei mir nicht ;)
Etwas skeptisch war ich bei der Sauce, vor allem so pur probiert fand ich sie schon recht sauer, obwohl ich die Essigmenge etwas reduziert hatte, aber in Verbindung mit der Tortilla war sie einfach der Hammer, es war wirklich total lecker und ich hätte am besten gleich 2 Tortiallas machen sollen ;)


24 Oktober 2012

Nudeln mit Orangen-Vanille-Tomatensauce

Ich glaub ich werde es nie lernen - mein Freund sagt mir jedes mal, wenn ich Nudeln mit "schnöder" Tomatensauce mache, dass er keine Tomatensauce mag, aber ich probiere es immer wieder... dieses mal dachte ich, ich probiere es mit einem Rezept von grain de sel - Salzkorn , den Nudeln mit Orangen-Vanille-Tomatensauce. Also ich fand es ja lecker, vor allem weil ich die Orangemenge etwas angepasst hatte, ich mag zu aufdringlichen Orangengeschmack nicht im essen, weder in Süßigkeiten noch in herzhaften Sachen, aber so wie ich die Sauce abgeschmeckt hatte, fand ich sie echt gut. Aber naja, wie gesagt, man Freund mal wieder nicht so, er mag halt keine Tomatensauce und jedes mal, wenn er das sagt, denke ich mir dann - stimmt, dass hat er mir ja schon so oft erzählt, aber irgendwie will das nicht in meinen Kopf ;)
Ich werde mir jetzt Mühe geben, dass es keine Tomatensauce mehr gibt, sondern nur noch andere Nudelsaucen - allen anderen, die Tomatensauce zu Nudeln so gerne mögen wie ich, die sollten das Rezept ausprobieren! =)
Was ich allerdings fand war, dass der Parmesan nicht so gut zur Sauce gepasst hat, ohne hat es mir besser geschmeckt...

23 Oktober 2012

Miche

Eines der besten Brote, das ich in der letzten Zeit gebacken habe ist das Miche, dass ich nach einem Rezept vom Plötzblog nachgebacken habe. Das Brot ist einfach der Hammer, da sieht man es mal wieder, dass ich es bereuen werde, nicht schon früher mit Sauerteig gebacken zu haben... aber wenn man halt so ein alter Schisshase ist wie ich und sich das nicht zutraut, obwohl ich hier man betonen möchte, dass ich meine Sauerteig total vernachlässige, wenn ich mal dran denke, dann bekommt er mal bissl Futter und wenn nicht, dann halt nicht und bisher lebt er immernoch. Ich finds echt klasse, es ist total easy ;)
Aber nun zurück zum Brot, welches total aromatisch und saftig und einfach nur total lecker ist. Meine Liste mit den Lieblingsbrotsorten hat jetzt auf jeden Fall noch einen tollen Kollegen bekommen ;)



Und weil das Brot so total lecker ist, kommt es diese Woche auch zum YeastSpotting.

22 Oktober 2012

Haselnussravioli mit Lauchfüllung und Physalissauce

Also man könnte wirklich sagen, dass ich das heutige Rezept nur durch viel Glück und Zufall entdeckt habe, ich fand das Foto von Albertos Haselnussravioli mit Lauchfüllung und Physalissauce und dachte, dass muss ich auch haben! Und hab so nach dem Rezept gesucht und es dann bei chefkoch.de gefunden. Die Zutaten klagen schon so toll und ich muss sagen vor allem Physalis mag ich ja total gerne. Gut, den Kurkuma hab ich weggelassen, den hatte ich nicht daheim und wollte ihn mir nur wegen einem Gericht dann auch nicht kaufen, ich finde die Sauce hat auch so schon eine schöne Farbe erhalten.
Was ich total klasse fand, dass war der Nudelteig, der war so schön weich und geschmeidig und total super zu verarbeiten, ja es ist richtig - ich habe meinen Nudelteig nach einem anderem Rezept zubereitet, vor allem aber auch, weil mir 300 g Mehl schon zu viel waren, da hätte ich ja eine Unmenge an Menschen verköstigen können ;) Aber es lohnt sich auf jeden Fall, das Gericht ist ja sooo lecker. Also ich mach es auf jeden Fall wieder!

21 Oktober 2012

Pumpkin Gingerbread Biscotti

Ich glaube man könnte sagen, ich bin fast süchtig nach Kürbis. Jedes Mal wenn ich an Kürbissen vorbei komme könnte ich sofort einen oder zwei mitnehmen. Das ist immer ganz schön schwer  mich da zurückzuhalten, aber sonst hätte ich irgendwann ein ganzes Kürbislager daheim und ich kann ja auch nicht immer das gleiche mit den schönen Dingern kochen ;)
Dieses mal habe ich mich wieder für das süßes entschieden, ein Rezept von The Comfort of Cooking , dass ich letztes Jahr Ende der Kürbissaison entdeckt habe und daher nicht mehr ausprobieren konnte, es dreht sich alles um Kekse heute und zwar um Pumpkin Gingerbread Biscotti. Ich finde die haben den Namen "Biscotti" wirklich verdient, denn sie sind sehr knusprig, vielleicht sollte man sie das zweite mal kürzer Backen, wenn man nicht auf richtige Biscotti steht, sondern sie etwas weicher mag.
Vor Geschmack her muss ich allerdings sagen, dass sie wirklich gut sind ;) Gut, ich hab das Rezept auch bissl verändert, die Nüsse wandern bei mir direkt in die Biscotti und auf die weiße Schokolade hab ich mal verzichtet...

20 Oktober 2012

Polenta-Zitronengras-Suppe mit Chilicroutons

Endlich werden die Tage wirder kürzer und die Temperaturen sinken wieder. Ja sicherlich ist es schade, dass der Sommer vorbei ist, aber ich finde es einfach nur schön, dass ich jetzt wieder Suppen kochen kann. Ich liebe es mich abends an den Tisch zu setzen, nur einen Löffel zu haben und dann diese köstliche Suppe in mich hineinzulöffeln, das ist einfach nur Futter für die Seele, vor allem wenn es sich dann noch um die leckere Polenta-Zitronengras-Suppe mit Chilicroutons von Alexander Hermann aus seinem Kochbuch "Meine Lieblingsrezepte" handelt. Ich glaube die Suppe ist eines der meistgekochten Rezepte bei mir in der Küche und das soll schon einiges heißen. Ich hab sie jetzt schon ein paar mal im Original mit Mango gekocht und auch schon ab und zu abgewandelt mit Ananas, beide Varianten finde ich sehr gut, obwohl ich sagen muss, dass die mit Ananas noch etwas fruchtiger und aromatischer ist.

19 Oktober 2012

Schupfnudeln mit Spitzkohl und Mett

Weil es so schön ist, gibts heute gleich noch  mal ein Rezept mit Spitzkohl, immerhin konnte ich bei dem gestrigen Rezept ja nur den halben Spitzkohl verarbeiten und man kann so was leckeres ja nicht einfach verkommen lassen. Also gibt es heute Schupfnudeln mit Spitzkohl und Mett, ein Rezept von Lecker! Das Rezept hat einfach alles was lecker ist, getrocknete Tomaten, Spitzkohl, Schupfnudeln und Zwiebelmett, was will man schon mehr, der Schmand ist nur noch die Krönung des ganzen der alles zu einem leckeren vollständigen Gericht macht. Da wir noch ein paar Reste übrig hatten, gab es die noch am nächsten Tag und ich fand, aufgewärmt hat das ganze sogar noch besser geschmeckt ;)

18 Oktober 2012

Pastasotto mit Spitzkohl-Lauch-Gemüse

Heute gibt es gleich noch ein Rezept aus der Essen und Trinken und zwar ein Pastasotto mit Spitzkohl-Lauch-Gemüse dazu gibt es dann übrigens noch eine total lecker Käsesauce, die Kombi von allen Geschmäckern war einfach nur total gut. Ich mag die Kritharáki-Nudeln sowieso sehr gerne und freue mich immer wieder, wenn ich mal ein tolles Rezept entdecke, in dem sie verwendet werden. Ein Pastasotto wollte ich schon länger mal ausprobieren und da bei uns wieder die Saison vom Spitzkohl beginnt kam mir das gerade recht =) Wenn man mal keinen Spitzkohl bekommen sollte kann man auch einfach nur ein Lauchgemüse dazu machen, das alleine passt auch schon hervorragend zu den Nudeln und der Sauce. Auf den Safran in den Nudeln hab ich verzichtet, ich hatte eh grad keinen und ob die jetzt noch etwas gelblicher werden oder nicht war mir egal, Safran muss ich nicht unbedingt haben. Ich fand es so sehr gut!


17 Oktober 2012

Würzige Kartoffel-Gemüse-Päckchen mit Mango-Joghurt

Als ich in der Essen & Trinken ein das Rezept für die würzigen Kartoffel-Gemüse-Päckchen mit Mango-Joghurt gesehen habe, war ich gleich hin und weg. Ich kann gar nicht genau sagen was mich am meisten angesprochen hat. Spannend fand ich vor allem die Zubereitung im Pergamentpapier (ich habe mich gleich für einen Bratschlauch entschieden), das hatte ich bisher noch nie gemacht. Außerdem fand ich den Mango-Joghurt dazu so interessant, auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich den überhaupt nicht gebraucht hätte, das Gemüse war so saftig und aromatisch genug, da hätte man auch gut nen Schnitzel oder ähnliches dazu machen können, aber ne extra Sauce hätte es nicht mehr gebraucht, ich fand dadurch ging dann eher der Gemüsegeschmack auch etwas unter. Also wenn würde ich die Päckchen das nächste mal ohne den Joghurt machen, denn die Päckchen waren echt lecker!

16 Oktober 2012

Kleine Kürbis-Spinat Brote


World Bread Day 2012 - 7th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it! Es ist schon wieder so weit, heute ist World Bread Day! Der 16. Oktober ist damit einer meiner Lieblingstage im Jahr und dieses Jahr kann ich das erste mal so wirklich  mitmachen, dass lasse ich mir natürlich nicht nehmen und bin der Einladung zum 7. WBD von Zorra gleich gefolgt.

Außerdem wollte ich auch nicht mit irgendetwas mitmachen, wenn dann muss es schon ein besonderes Rezept sein, also hab ich mich hingesetzt und hab mal überlegt, was ich  machen könnte. Eines stand recht schnell fest, ich würde gerne etwas mir Kürbis machen... Kürbisbrote hatte ich schon in verschiedenen Varianten gebacken, ich wollte etwas neues machen. Nach einer Weile kam ich dann auf die Idee ein 2-farbiges Brot zu machen, zu dem Kürbisorange passt ja eigentlich recht schön etwas grünes, also hab ich mich spontan für Spinat entschieden - so entstand das verstrudelte Kürbis-Spinat-Brot.
Normalerweise backe ich aus der Menge Teig nur 2 Laibe, ich wollte aber gerne ein paar kleinere backen, daher hab ich mich einfach für 4 entschieden, vor allem, weil das Brot so auch noch super auf ein Blech gepasst hat. So ist es für alle auch gut nachzubacken ;)
Also ich muss sagen, ich bin mit meiner Kreation zufrieden, ich mag das Brot, die Farbe ist sehr schön geworden und auch vom Geschmack finde ich es sehr lecker.

15 Oktober 2012

Kürbis-Ricotta-Ravioli

Irgendwie bin ich gerade auf dem Nudeltrip, um genau zu sein auf dem Raviolitrip, ich könnte jeden Tag Ravioli machen, am Besten natürlich immer mit einer anderen Füllung, doch meistens reicht mir die Zeit dafür nicht, es sind daher eher Rezepte, die ich am Wochenende ausprobiere. Wenn ich aber eine neue Idee für Ravioli entdeckte, dann probiere ich sie meistens auch gleich am kommenden Wochenende aus. Gut, das Rezept, dass ich euch jetzt vorstellen will, das kenne ich nicht erste seit ein paar Tagen, aber man könnte sagen, ich hab es in einem Kochbuch neu entdeckt ;) Nämlich in dem von Donna Hay - "schnell,frisch,einfach" - Kürbis-Ricotta-Ravioli. Das sieht für dieses Gericht eigentlich eigentlich Wan Tan Blätter vor und keinen normalen Nudelteig, ich wollte es aber gerne als klassische Ravioli machen, ja klar, dann ist es natürlich nicht mehr so schnell zubereitet, aber das war mir in diesem Fall egal. Lecker wars auf jeden Fall mal wieder ;)


14 Oktober 2012

Apfel-Cookies

Als ich morgens aufgestanden bin, ist mir aufgefallen, dass meine Äpfel langsam schrumpelig werden. Und ich kann die ja nicht einfach wegwerfen. Also kam ich recht schnell auf die Idee etwas daraus zu backen, zumindest aus einigen von ihnen und am meisten hatte ich auf Cookies Lust. So hab ich im Internet bissl rumgesucht und bin bei Küchengötter auf ein Rezept für Rosinen-Apfel-Cookies gestoßen. Das fand ich eigentlich eine gute Idee, ich hab mir daher das Rezept so als Grundidee hergenommen, hab die Rosinen weggelassen und anstelle dieser Schokolade und Pistazien verwendet.
Es wurden sehr leckere Cookies die außen schön knusprig sind und innen noch schön fluffig weich, fast eher wie ein Kuchen  - eine sehr schöne Mischung...

13 Oktober 2012

"Das Butterbrot" gibts heute auch bei mir

Heike hat ja wirklich ein tolles Event ins Leben gerufen, alles dreht sich um das gute alte Butterbrot. Für mich gibt es wirklich nichts besseres als eine Scheibe frisches Brot mit Butter, so einfach und so gut. Am besten ist es natürlich, wenn das Brot frisch gebacken - natürlich selbstgebacken ist und noch etwas lauwarm ist, mehr brauche ich dann eigentlich nicht. Ich bin eigentlich auch recht bescheiden und brauche gar nicht immer ein warmes essen, ich könnte morgens, mittags und abends Brot essen, mal mit Käse, Wurst oder sonst was. Da wäre ich total glücklich...

Butterbrot Event

Als Kind mochte ich total gerne Butterbrot mit Gurkenscheiben und etwas Salz drauf, 2 Scheiben zum Abendbrot und ich war total happy.
Phasenweise isst man als Kind ja auch komische Sachen - eine zeitlang fand ich Butterbrot mit Senf total toll. Heute würde ich das wahrscheinlich nicht mehr essen...
Auch das Marmeladenbrot fällt bei mir eher in die Kategorie "Seltenheit". Eigentlich mag ich Marmelade, doch da ich schon so Schokolade und dergleichen esse, will ich dann lieber was herzhaftes haben.
Nun hab ich auch etwas hin und her überlegt, was ich Heike denn für ein Butterbrot anbieten könnte...
Entschieden hab ich mich für ein Brot, dass es bei mir gibt seit ich meinen Freund kenne; wenn schon Butterbrot dann mit Roastbeef und Remoulade! Gut wie es der Vorführeffekt so will ist mein Roastbeef ein paar Minuten zu lange im Ofen gewesen und hat so ein paar Grad zu viel abbekommen. Es ist innen nur noch sehr leicht rosa, aber es war trotzdem butterzart und lecker...

12 Oktober 2012

Pasta mit geröstetem Blumenkohl und Tomaten-Pesto

Regelmäßig laufe ich an den Kochzeitschriftenregalen vorbei und blättere mal hier und mal da und ab und zu wandert immer mal wieder ein Exemplar in meiner Einkaufstüte... meistens zwar nur, wenn ich wirklich einige Rezepte entdecke, die ich sofort nachkochen möchte, oft aber auch nur, weil ich ein paar nette Sachen sehe und mir denke - ach was solls... Dieses mal ist ein Exemplar der Essen & Trinken in meinen Aufmerksamkeitsbereich gefallen und ich hab die Zeitschrift einfach mal mitgenommen. Und ja, ich hab natürlich wieder einige tolle Sachen darin entdeckt, z.B. die Pasta mit geröstetem Blumenkohl und Tomaten-Pesto. Ein super leckeres Rezept, bei dem man wirklich auch einen großen Blumenkohl kaufen sollten und den komplett klein häckseln und in den Ofen schieben sollte, denn man kann gar nicht genug davon bekommen, dass Gericht ist echt klasse! Und wenn ihr mir das nicht glauben wollt, dann könnt ihr auch mal bei Schöner Tag noch! vorbei schauen ;) Bei ihr gibt es sogar die komplette Version mit Rosinen, Kapern und Oliven, die ich bei uns auf Grund von einigen Geschmacksaversionen weggelassen habe.

11 Oktober 2012

Pasta mit Erbsen und Chorizo

Ich musste in letzter Zeit feststellen, dass ich mir fast schon zu viele Kochbücher gekauft habe, zumindest zu viele in zu kurzer Zeit, so kam es irgendwie leider vor, dass ich manche mehr oder weniger gleich in den Schrank gestellt habe, ohne etwas daraus zu kochen bzw. hatte ich nur weniges daraus probiert, ähnlich ging es mir mit dem Kochbuch von Donna Hay - "schneff, frisch, einfach", in das ich einmal geschaut hatte, bissl was nachgekocht hatte und es dann gleich wieder in den Schrank gestellt hatte. Jetzt hab ich es mir mal wieder hergenommen und mit was rausgesucht, meine erste Wahr fiel auf eine Pasta mit Erbsen und Chorizo. Eine sehr gute Wahl, auch wenn ich kurz vor der Zubereitung mal wieder vor dem Kochbuch stand und dachte, naja und aus dem bissl Zeug soll was anständiges werden? Aber JA doch, es war echt total lecker!

10 Oktober 2012

Hackbällchen-Curry

Als ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach Curry-Rezepten begeben habe, bin ich dabei auch auf ein spannender Hackbällchen-Curry Rezept von Lecker gestoßen. Das wollte ich dann natürlich schon auch gerne nachkochen. Da ich auch noch zufällig auf dem Markt war und tolle violette Möhren erstanden habe, wurde es endlich Zeit die Sache auch in die Tat umzusetzen. Gut durch das optische hat natürlich mal wieder etwas gelitten, war aber in diesem Fall an meinen Möhren lag, denn die geben halt nunmal etwas Farbe ab, aber eigentlich finde ich es noch recht hübsch, auch wenn es nicht leuchtend gelb daher kommt und was ja noch viel wichtiger ist, dass ist der Geschmack und der war echt total lecker!
Ich habe in meinen Zutaten übrigens den "Ingwer" nur als solchen aufgeführt, ich verwende nur selten Ingwer, weil ich ihn einfach nicht oft brauche und mir so das Pulver das ich habe etwas mehr entgegen kommt, im Originalrezept ist 1 walnussgroßes Stück Ingwer angegeben. Als Beilage wird Reis empfohlen, das war mir aber zu aufwendig... bzw. zu langwierig, ich wollte auch nicht mehr schmutzig machen, als wirklich notwendig, daher hab ich einfach wieder Couscous gemacht, ich finde, der passt super!

09 Oktober 2012

Normannisches Apfelbrot nach Jeffrey Hamelman


Heute gibt es eigentlich fast schon einen Klassiker auf dem Foodblog-Brotbackgebiet. Nachdem mein Sauerteig das tut was er am besten kann, nämlich einen tollen Beitrag fürs Brot leisten, hab ich mich gleich mal an das "Originalrezept" von Jeffrey Hamelmanns normannischem Apfelbrot gemacht. Ich bin schon lange um das Rezept geschlichen und hab es immer mal wieder versucht abzuändern, aber an das Original kommt wie immer nix ran und daher, hab ich es jetzt endlich nachgebacken, so wie viele vor mir; das Brot gab es schon im Plötzblog, Amboss-Blog und auch bei Küchentalein, vermutlich haben es noch einige mehr nachgebacken. Was auch kein Wunder ist, denn es schmeckt einfach total köstlich. Ich hab übrigens 3 kleinere Äpfel genommen, so viele, dass die Würfel am Ende ein ganzes Blech gefüllt haben, ich wollte sie dann eigentlich im fertigen Zustand noch wiegen, nur fiel mir das erst wieder ein, als die Küchenmaschine schon die Äpfel unter den Teig geknetet hat.. naja dumm gelaufen - aber ich denke bei mir sind es insgesamt mehr als 110 g gewesen.


Mein Beitrag für diese Woche fürs YeastSpotting .



08 Oktober 2012

Conchiglie mit Kürbis-Ricotta-Füllung und Tomatenragú

Heute gibt es etwas total tolles. Endlich hab ich es auch mal geschafft, es so zu kochen, dass man es einigermaßen fotografieren kann, denn normalerweise mache ich das Rezept immer nur mit Cannelloni, weil ich noch nirgends große Conchiglie bekommen habe. Aber jetzt bin ich immerhin fast fündig geworden, ich konnte eine Packung Lumaconi rigati erbeuten, die mir endlich ermöglichten, dass Rezept so nachzukochen, wie es eigentlich sein soll. Hier dreht sich übrigens grad alles um das sagenhafte Rezept vom kleinen Kuriositätenladen - um die Conchiglie mit Kürbis-Ricotta-Füllung mit Tomatenragú. Das Rezept ist eine wahre Sünde, alleine die Füllung ist der Hammer, ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich sie nicht gleich so auslöffle.
Ich muss allerdings sagen, dass ich mir an einem Punkt die Zubereitung etwas erleichtert habe, denn ich benutzt gleich gehackte Tomaten aus der Dose, vor allem, weil ich so auch etwas mehr Sauce bekomme. Wer das nicht will, kann sich natürlich auch an das Originalrezept halten.
Egal wie ihr es macht: aber ihr solltest es auf jeden Fall nachkochen!!!

07 Oktober 2012

Pumpkin Snickerdoodles

Ich bin total im Kürbisfieber. Schon seit eingier Zeit sammle ich daher Kürbisrezepte, die mir mal hier und mal da über den Weg laufen. So wie das tolle Pumpkin Snickerdoodles Rezept, dass ich bei Kirbie´s Cravings entdeckt habe. Auch wenn meine Kekse etwas blasser daherkommen, denn bei mir gibts die Snickerdoodles etwas untypischer, nicht wie vorgesehen mit Zimt, sondern nur mit Zucker - ok, immerhin ist es Holunderzucker... Das liegt daran, dass meine bessere Hälfte, nicht so gerne Zimt mag und ich diesen dann bei manchen Sache eher weglasse, vor allem, wenn er dann in etwas "größeren" Mengen zum Einsatz kommt. Aber auch in meiner Variante sind die Kekse sehr lecker, die außen übrigens schön "knackig" sind und innen sehr schön fluffig und weich. Und durch den Kürbis haben sie eine total tolle Farbe und ich finde auch das Aroma sehr toll.

06 Oktober 2012

Pizzabrot mit Weintrauben, Käse, Rosmarin und Nüssen

Pizza mag ich in sehr vielen Varianten, Hauptsache sie ist selbstgemacht. Mittlerweile ist es bei mir schon soweit, dass ich TK-Pizza nicht mal mehr riechen kann, ich finde es einfach nur noch unappetitlich. Das hat sich bei mir irgendwie die letzten Jahre so eingeschlichen.. obwohl eigentlich ja gar nicht wirklich was verwerfliches an den TK-Pizzen ist.. aber darüber wollte ich hier gar keine Vortrag halten ;)
Fakt ist, dass ich mal wieder eine Art Pizza gemacht habe.. zumindest würde ich es so nenne, denn der Boden ist mir so eigentlich viel zu dick, ich mag Pizza eher mit dünnem Boden, es war also eher schon ein etwas flach geratenes überbackenes Baguette ;) Auf jeden Fall handelt es sich um das Rezept: Pizzabrot mit Weintrauben, Käse, Rosmarin und Nüssen von der Küchenschabe. Leider habe ich keinen blauen Trauben bekommen, aber gut, die "normalen" tun es ja auch. Mir hat das Pizzabrot gut geschmeckt, auch wenn ich etwas Pech mit meinem Käse hatte, normalerweise mag ich die Kombi von Weintrauben und Camembert, aber in dem Fall war es nicht ganz so passend, wahrscheinlich lag es aber einfach nur an meiner Käsesorte, denn ich hatte einen anderen Camembert als sonst verwendet - daher werde ich es jetzt einfach auf diesen schieben. ;)

05 Oktober 2012

Blätterteig-Tartelettes mit Tomaten, Preiselbeeren und Pinienkernen

Eigentlich plane ich mein Essen immer schon im Vorraus, bei mir gibt es immer einen Wochenplan, der dann nicht mehr viel Spielraum für spontane Essenwünsche lässt. Außer an manchen Tagen, an denen ich noch nicht sagen kann, ob ich überhaupt dazu komme groß etwas zu kochen oder wenn meine Ideen mal wieder nicht für den kompletten Wochenplan gereicht haben...
Ganz spontan entdeckt und auch gleich am Abend gekocht habe ich die folgenden Blätterteig-Tartelettes mit Tomaten, Preiselbeeren und Zedernüssen, die ich am Mittag in Ninas kleien Food-Blog entdeckt hatte.
Das Rezept kam mir durchauch entgegen, es geht schnell und vor allem hatte ich noch 2 angebrochene Gläser Preiselbeeren im Kühlschrank, die irgendwie auch nie schlecht werden wollten (was jetzt nicht heißt, dass ich gerne Sachen wegschmeiße...). So hatte ich zumindest die Möglichkeit eines dieser Gläschen leer zu machen.
Ziegenkäse hab ich nicht verwendet, ich bin nicht so ein großer Ziegenkäsefan, das geht immer nur in sehr begrenzten Rahmen und der war mir bei dem Gericht nicht ausreichend gegeben ;) Also habe ich mich spontan für einen Camembert mit Chili entschieden, der auch echt super dazu gepasst hat.
Rundum war es ein sehr leckeres Essen!

04 Oktober 2012

Hähnchenfilet in Apfel-Balsamico-Sauce

Irgendwie schon komisch, wenn Herbst wird, hab ich automatisch totalen Appetit auf Äpfel. Ob ich da eine innere Uhr besitze? Auf jeden Fall war es mal wieder so weit und dann hab ich auch gleich in der Lecker ein tolles Rezept für Hähnchenfilet in Apfel-Balsamico-Sauce entdeckt - 2 Fliegen mit einer Klappe würde ich da sagen, leckere Äpfel und dazu auch noch Balsamico. Ich liebe süß und sauer zusammen in einem Essen einfach total. Was ich zum Rezept sagen sollte, ist, dass ich das Hähnchen nicht in ganzen gebraten habe, sondern es gleich in Streifen geschnitten habe und dann erst angebraten habe. Das hat auch eine einfach Bewandtnis, ich mag es nicht, wenn das Hähnchen im ganzen gebraten wird und dann geschnitten wird - das schmeckt mir irgendwie nicht, ist mir meistens zu fad und langweilig... keine Ahnung, ob es an meinem Geschmackssinn liegt oder an meiner Unfähigkeit zu würzen? Jeder darf sich jetzt seine eigenen Meinung bilden ;) Auf jeden Fall mag ich nun mal die "Röstaromen" und in dieses Rezept konnte ich so noch mehr Röstaromen packen, eigentlich ist jetzt eigentlich alles mehr oder weniger angebraten... ich hab die ganze Zeit überlegt, ob das langweilig ist, oder mich beim essen stört, aber nein, es war einfach nur lecker.

03 Oktober 2012

Pflaumen-Balsamico-Rotwein-Reduktion

Die "Story" rund um diesen Beitrag und die Pflaumen-Balsamico-Rotwein-Reduktion ist eigentlich sehr kurzweilig... durch Zufall wurde ich auf dieses Rezept bei Küchengötter aufmerksam. Oftmals sind es einfach die Rezepte, die man einfach mal anklickt, weil es witzig klingt und dann sitzt man davor - also zumindest geht es mir so und sieht sich die Bilder und die Zutaten an und denk.. hm.. ja.. hätte ich jetzt auch gern, kann ich mir gut vorstellen. Und bei diesen Rezept hab ich genau das gedacht - vor allem dachte ich mir: lecker, Pflaumen... im Zusammenspiel mit dem Balsamico könnte das gut werden... ach was solls, ich versuchs einfach mal ;)
Und schon hab ich mich mal wieder in der Küche wiedergefunden und hab alles kurz aufgekocht und abgedeckt und hab auf den nächsten Tag gewartet, an dem ich es endlich einkochen konnte.. vielleicht hab ich es aus Angst etwas mit dem Einkochen übertrieben, ich wollte unbedingt einen Sirup haben, so kennt man diese käuflich-erwerbbaren Reduktionen ja auch... vielleicht war es zu viel des Guten, es hat auf jeden Fall eine deutliche Marmeladen-Konsistenz und ich muss immer gut schütteln, bevor ich an die edle Reduktion rankommen kann... Aber es hat sich gelohnt, wirklich sehr lecker, auch wenn mir etwas mehr Säure recht gewesen wäre...

02 Oktober 2012

Johannisbeer-Brot

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich meinen Sauerteig, der ja eigentlich keiner werden wollte - schon lange abgeschrieben. Nachdem ich 3 Wochen im Urlaub war, ihn schon vorher 2 Wochen ignoriert hatte und seitdem auch schon wieder 4 Wochen vergangen waren, hatte er somit 9 Woche Keinerlei Aufmerksamkeit. Diese Woche hab ich mir dann gedacht, der gute bekommt von mir jetzt bissl Mehl und Wasser und entweder er blubbert oder er lässt es halt sein!
Anscheinend mag er mich aber - denn am nächsten Tag, hat er fröhlich vor sich hin geblubbert und sich anscheinend auf seine nächste Verwendungsmöglichkeit gefreut. Die hatte ich natürlich schon im Hinterkopf, ich hab die Tage bei My Italian Smörgasbord ein Rezept für ein Lingonberry Rye Bread entdeckt. Naja mit Preiselbeeren, egal ob frisch oder gefroren stand es eher schlecht bei mir, doch mir ist gleich eingefallen, dass ich noch sehr schöne Johannisbeeren in meinem TK-Fach habe. Wenn ich ehrlich bin, hab ich mich aber am Rezept auch nur orientiert und hab das ein oder andere etwas verändert. Weil ich meinem kleinen Freund noch nicht so sehr vertraue, hab ich im endgültigen Teig 5 g Hefe verwendet, wahrscheinlich hätte ich die aber nicht wirklich gebraucht. Auch wollte ich erstmal etwas weniger Roggen verwenden.
Auf jeden Fall ist das Brot sehr gut geworden, es ist schon deutlich spürbar, dass das Brot mit Sauerteig saftiger ist und auch länger frisch bleibt...
Ich  mag die Johannisbeeren im Brot, etwas fruchtig, aber nicht süß, sondern eher "erfrischend". Vor allem zu Käse ist es sehr lecker, aber ich finde, man sollte da nicht so sein, eigentlich kann man alles drauflegen ;)


Diese Woche geht das fruchtige Johannisbeer-Brot zum YeastSpotting.


01 Oktober 2012

Blumenkohsteaks mit Kartoffelsauce und Tomatenrelish

Eigentlich benutze ich die meisten Rezepte doch nur als Anregung und baue sie mir dann beim kochen so um,wie ich grad Lust drauf habe, das ging mir auch wieder mal bei einem Rezept aus der Lecker so, ich wollte die Blumenkohsteaks mit Kartoffelsauce und Tomatenrelish, nachkochen, das fing dann schon mal damit an, dass das Toamtenrelish eigentlich eher ein Olivenrelish sein sollte, allerdings hab ich einfach komplett auf die Oliven verzichtet.
Auch die Kartoffelsauce ist eigentlich nicht wirklich eine Sauce, ich wollte es etwas dicker haben und habe daher einen Teil des Kochwassers abgegossen, so hatte ich dann eher die Konsistenz eines cremigen "Breies", was mir eindeutig besser gefallen hat, vor allem, weil man auch noch etwas Blumenkohlstruktur dabei hatte. Wer das natürlich so nicht haben will, sondern eher die im Rezept versprochene Kartoffelsauce, der schüttet einfach nichts bis wenig weg.