31 Juli 2012

Mischbrötchen

Ich bin immer wieder auf der Suche nach  neuen Brötchenrezepten, vor allem nach solchen, die man schon am Abend vorher vorbereiten kann und morgens nur noch in den Ofen schieben muss, beim Plötzblog bin ich dann auch mal wieder fündig geworden, denn da gibts ein tolles Rezept für Mischbrötchen. Da konnte ich natürlich mal wieder nicht wiederstehen und hab sie gleich ausprobiert - obwohl man sich jetzt echt fragen sollte, warum ich das Rezept erst jetzt wahrgenommen habe, immerhin geistert es schon seit März bei Lutz auf dem Blog rum - anscheinend hatte ich mal wieder Tomaten auf den Augen ;)
Auf jeden Fall ist es ein schönes und schnelles Brötchenrezept für sehr leckere Brötchen, obwohl ich sagen muss, die Schneebrötchen und Dinkel-Roggen-Spiralen sind in der Kategorie "Über-Nacht-Brötchen" immer noch an obersten Stelle. Aber dann könnten mit etwas Abstand schon die Mischbrötchen kommen ;)


Ein weiteres Rezept, das wie gemacht ist fürs YeastSpotting.

30 Juli 2012

Steak mit Rotwein-Schalotten-Butter

Im Sommer bei schönem Wetter wird eigentlich jedes Wochenende bei uns gegrillt, meistens sogar am Samstag und am Sonntag. Passend dazu habe ich die Grillbibel von Weber, in der wirklich tolle Rezepte drin sind, so kommt immer mal wieder etwas Abwechslung auf den Grill. Als ich dann diese leckeren T-Bone Steaks beim Metzger gesehen habe, musste ich einfach 2 davon mitnehmen, die ich dann recht puristisch zubereiten wollte. So ist mir das Rezept für die Steaks mit Rotwein-Schalotten-Butter ins Auge gefallen, das klang echt perfekt, die Steaks werden nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und werden zusammen mit der Butter dann gegessen - ein wirklicher Hochgenuss!

29 Juli 2012

Kiwi-Stachelbeerkuchen

Natürlich wollte ich wieder einen Kuchen backen. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, dass es einer mit Kiwis werden sollte, was sich als nicht so einfach herausgestellt hat. Denn es gab nur Rezepte, die frische Kiwis verwenden, keine gute Idee, denn frische Kiwis vertragen wir beide nicht wirklich gut, es musste also ein Rezept sein, bei dem diese wenigstens mit gebacken werden.
Nach einigem Suchen hatte ich mein Anliegen fast schon aufgegeben und wollte nach irgendetwas anderem Suchen, doch dann hab ich in meinem Dr. Oetker Backbuch "Backen von A-Z" einen Stachelbeerkuchen gefunden und kam dann auf die Idee nicht 2 Gläser Stachelbeeren zu verwenden, sondern die weiteren 400 g einfach durch Kiwi zu ersetzen, die ich in etwas gleichgroße Würfel schneiden und dann auch mitbacken werde.
Das habe ich dann auch gemacht und es hat super geklappt, auch wenn ich am Ende keinen "gleichmäßigen" Guss hatte, der bis auf den Boden der Springform geht, weil die Kiwis doch etwas mehr Flüssigkeit abgegeben haben, als es die Stachelbeeren getan hätten, aber das macht nix, denn geschmacklich ist der Kuchen echt lecker. Ich glaub, den back ich bald mal wieder ;)


28 Juli 2012

Asiatische Zucchini-Nudeln

Vor kurzem habe ich ja schonmal ein Gericht aus der "Für Sie - kochen & verwöhnen - Die besten 100 Rezept-Ideen vegetarisch genießen" nämlich die Zucchini-Taler vorgestellt, die ja schon sehr lecker waren. Jetzt hab ich mir noch ein weiteres Rezept ausgesucht, die asiatischen Zucchini-Nudeln, bei denen die Zucchini auch in dünne Streifen abgeschält werden. Da ich mir letztens noch einen tollen Schäler gekauft habe, mit dem ich auch Gemüsespaghetti abschälen kann und der auch noch unbedingt getestet werden wollte, fand ich das Rezept gerade passend. Mein Schäler funktioniert auf jeden Fall super und die Nudeln waren auch echt lecker, auch wenn ich mal wieder den Basilikum vergessen habe, ist ja aber nix neues. Man könnte nur meinen, ich hätte noch mehr Zucchini nehmen können... sehen etwas verloren aus die Zucchinisphaghetti zwischendrin ;)

27 Juli 2012

Sandwitch mit Physalis-Chutney

Ich liebe spannende und außergewöhnliche Rezepte, als ich dann beim CharlottenBlog auf ein Rezept für Tramezzini mit Physalis-Chutney gestoßen sind, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Physalis mag ich gerne, allerdings esse ich sie meistens pur, bis auf wenige Ausnahmen bin ich bisher noch nie auf ein "richtiges" Rezept gestoßen, in dem die Beere verwendet wird. Die Zubereitung ist sehr einfach, weil man eigentlich alles nur in den Topf schmeißen muss und es kochen lassen muss. Die Menge reicht so auf jeden Fall für ca. 8 - 10 Tramezzini, ist also recht ergiebig, kommt natürlich auch immer darauf an, wie viel man davon verwendet ;)
Ich hab übrigens kein Weißbrot verwendet, sondern einmal ein Baguette und einmal Senfbrot, es waren also nicht wirkliche Tramezzini bei mir, sondern eher Sandwitches ;) Ich fand es auf jeden Fall sehr lecker, vor allem passt es super zu Geflügel!

26 Juli 2012

Asiatisch mariniertes Filet mit Mango-Nektarinen-Salsa

Ich bin ein sehr großer Anhänger der Lecker-Zeitschrift, das fällt glaub ich immer wieder auf ;) Beim Menü für die aktuelle Ausgabe wurde dieses mal ein Rezept für asiatisch mariniertes Filet mit Mango-Nektarinen-Salsa vorgestellt, das echt toll klang. Mango ist ja eh eine meiner Lieblingsfrüchte und Nektarinen (gerne auch Pfirsiche) mag ich total gerne, also war es die perfekte Kombination.
Ich hatte einige Probleme mit dem einwickeln des Filets, denn mein Schweinefilet hatte die 600 g Marke deutlich überschritten, und so war es etwas dicker als ein "normales" Filet, daher war mein Schinken etwas zu kurz (wie unten auch zu sehen). Aber gut, so hielt der Schinken nicht perfekt am Fleisch, aber er ist auch schön kross geworden und war lecker, hat auf jeden Fall super dazu gepasst. Die Mango-Nektarinen-Salsa war von der Menge her etwas viel, aber war sehr lecker. Ich fand, es war ein sehr leckeres Essen ;)

25 Juli 2012

Tomaten-Tarte-Tatin

Kochtechnisch sind die Tage an denen ich einkaufe gehe immer etwas schwierig, da mir zum kochen nur sehr wenig Zeit bleibt, daher bereite ich meistens entweder schon am Vortag etwas zu, dass ich dann nur noch erwärmen muss, oder ich schaue, dass ich Rezepte finde, die ich schnell neben dem Taschen ausräumen noch zubereiten kann. So wie die Tomaten-Tarte-Tatin, die ich bei essen & trinken entdeckt habe. Die ist super schnell in der Zubereitung und schmeckt auch noch lecker, von der Menge her hätte es mal wieder etwas mehr sein können, aber lecker war sie.  Eine schöne Ergänzung übrigens zu der Tarte Tatin Surprise, warum nicht beides gleichzeitig servieren und genießen ;)
Allerdings sieht sie bei mir optisch nicht ganz so schön aus, da einige der Tomaten in meiner Pfanne kleben geblieben sind...


24 Juli 2012

Cnurzelbrot

Brot backen kann ja so anstrengend sein, wenn man nicht mitdenkt und sich früh genug überlegt, was man machen möchte. Ich liebe Brotrezepte die eine lange Gehzeit fordern, daher war ich gleich angetan vom Cnurzelbrot, welches ich bei Ketex gefunden hatte. Aber wir gesagt, immer wenn ich es backen wollte, war ich zeitlich schon viel zu spät dran, ich wollte es halt gerne am Wochenende zum grillen verwenden, allerdings musste ich dafür schon am Mittwoch beginnen... naja nach 3-maligem Anlauf, hab ich es dann auch mal hinbekommen, auch wenn ich hier und da die Gehzeit mal um 1 oder 2 Stunden verändern musste, da ich sonst mit der Zeit und auch mit der Arbeit gar nicht hingekommen wäre. Das Baguetterezept eignet sich also vor allem für Leute, die gerade Urlaub haben ;)
Gewälzt hab ich die Cnurzelbrote in Weizenkleie, weil ich nur recht feines Roggenschrot zu Hause habe, aber das war eigentlich auch ne gute Alternative, der Teig war ja eh recht weich, ließ sich aber trotzdem sehr gut verarbeiten - Probleme hatte ich nur zwischenzeitlich beim Gehen lassen, weil meine große Schüssel für den Teig immer noch viel zu klein war und der Teig mir so 2 mal über den Schüsselrand gelaufen ist.. eigentlich war es im Großen und Ganzen eine Rezeptausführung mit Hindernissen und Pannen, das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen. Geschmacklich ist es wirklich sehr gut - und wenn ich mal wieder Urlaub hab.. ja dann werde ich es nochmal backen ;)


Daher kommt diese Woche ein von der Planung her aufwendiges Baguetterezept zu YeastSpotting. ;)

23 Juli 2012

Zucchini-Taler mit Salat

Ich weiß gar nicht mehr, was mich letztens eigentlich dazu verleitet hat, die Zeitschriftenabteilung meines Supermarktes zu betreten, am Ende ging ich zumindest mit der Ausgabe 1/12 von "Für Sie - kochen & verwöhnen - die 100 besten Rezept-Ideen vegetarisch genießen" nach Hause. Eines der Rezepte, welches mich zum Kauf verleitete waren die Zucchini-Taler mit Salat. Die eigentlich erst mal gar nicht so spektakulär klingen, das spannende an den Talern ist allerdings, dass sie mit Amaranth gemacht werden. Da ich ja so Sachen wie Amaranth, Quinoa etc. liebe, musste ich dieses Rezept also unbedingt gleich mal ausprobieren. Und es war ja so gut, vor allem in Verbindung mit dem Salat, der im Original eigentlich mit Orangensaft und frischen Feigen daher kommt, ich hab ihn etwas abgewandelt - genau richtig für uns.

22 Juli 2012

Süßes 3-beeriges Glück: Johannisbeer-Stachelbeer-Kuchen

Geschenke für 3 Jahre Arthurs Tochter kochtEvents finde ich immer spannend - als ich dann bei Arthurs Tochter kocht den Event zum 3-jährigen entdeckt habe, wollte ich da auch gerne mitmachen und Astrid gratulieren, denn das Thema ist spannend und es ist so gut wie alles möglich ;)
Bei mir war allerdings schon von Anfang an klar, dass ich gerne etwas backen möchte, egal ob drei verschiedene Teige, drei verschiedene Früchte oder drei verschiedene Schichten...

Sommerzeit ist Beerenzeit und am liebsten verwende ich diese in Kuchen und Gebäcken, so kam es mir gerade recht, dass ich auf dem Markt frische rote und schwarze Johannisbeeren und auch Stachelbeeren bekommen habe, dem Anblick konnte ich einfach nicht wiederstehen. Was ich damit backen werde, das stand dabei allerdings noch nicht fest, ich hab mir mal wieder eines meiner Dr. Oetker-Backbücher hergenommen, dieses mal eines, dass schon lange keine Beachtung mehr bekommen hat: "Backen von A-Z" und glücklicherweise bin ich auch gleich fündig geworden, der Johannisbeer-Stachelbeer-Kuchen sollte es werden, nicht nur, weil ich alle 3 Beerensorten verwenden konnte, sondern auch, weil der Rührteig nicht mit Butter sondern mit Sahne zubereitet wird, ich mag das sehr gerne, denn ich finde, so wird der Kuchen noch saftiger und ich finde, auch viel leckerer ;) Die Beeren sind natürlich alle recht sauer, die Zuckermenge ist wie ich finde recht gering, aber für mich war die Ausgewogenheit von beidem genau richtig, sehr gut finde ich vor allem die Mandelblättchen, die wie eine Bienenstichmasse zubereitet werden - einfach nur total köstlich ;)

21 Juli 2012

Nudeln mit gegrilltem Kräuterricotta

Vor einiger Zeit gab es bei uns Pasta mit süßer Tomatensauce und gebackenem Ricotta, die aber nicht so wirklich der Brüller war, sie war etwas langweilig. Als ich aber dann die neue Lecker-Zeitschrift kaufte und durchblätterte, hielt ich inne bei der Pasta des Monats Juli+August; Nudeln mit gegrilltem Kräuterricotta. Hm, ähnliche Zutaten, aber etwas anders zubereitet, der Ricotta wurde direkt mit den Zutaten verrührt und dann im Ofen gebacken, das erschien mir sinnvoller, da der so auch knuspriger werden konnte, außerdem kam unter die Nudeln noch Rucola - auf diese wollte ich allerdings gerne verzichten, so gerne mag ich Rucola dann auch wieder nicht, dass ich ihn immer essen müsste. Ich wollte vor allem sehen, was die andere Zubereitungsart mit dem Ricotta anstellt.
Also startete ich Versuch Nr. 2 - so könnte man sagen. Ich finde es hat dem Ricotta im Vergleich zur ersten Zubereitungsart auf jeden Fall nicht geschadet, ganz im Gegenteil, der wurde geschmacklich viel besser, weil er auch eher die Möglichkeit hatte etwas kross an der Außenseite zu werden.
Mein Fazit also: Es wird immer noch nicht zu meinem Lieblingsgericht, aber in Vergleich zu Rezept Nr. 1, auf jeden Fall die bessere Zubereitungsweise.

20 Juli 2012

Baguette mit Fleischbällchen

Für das Rezeptbuch von Bill Granger "Easy Asia. Einfach asiatisch kochen" interessiert mich schon länger, ich hatte es schon öfters in der Hand, aber gekauft hab ich es noch nicht, als ich dann bei Valentinas Kochbuch gesehen habe, dass es eine Rezension zu dem Buch gibt, war ich daher nur umso interessierter. Vor allem auch das Rezept für die Baguettes mit Fleischbällchen fand ich spannend und ich wollte es ausprobieren. Ich hab es allerdings etwas umgestellt, weil ich keine Baguettes mit den Fleischbällchen belegen wollte, ich hab das Baguette dazu gegessen und hab einfach die Hackbällchen gemacht und vor allem dazu auch die eingelegten Karotten, die uns total überzeugt haben. Die Möhren sind auch super einfach als Salat zum dazuessen. Die Möhren mach ich auf jeden Fall noch öfters. Die Hackbällchen haben mich dagegen nicht so überzeugt, ich fand sie etwas zu fest, was vielleicht auch daran lag, dass kein Ei in der  Masse enthalten ist.
Die Chili und Knoblauchmayonnaise hab ich nicht gemacht, weil ich die Bällchen ja eh nicht auf Baguette essen wollten und vor allem, weil ich es etwas langweilig fand Mayonnaise einfach nur mit geriebenem Knoblauch und Chilisauce zu verrühren. Ich bin sowieso nicht der Mayonnaisenfan...


19 Juli 2012

Abfrisch-Brot

Eigentlich mag ich Roggenbrote sehr gerne, ich mag den Roggen einfach gern, doch mit dem selbstbacken ist das immer so eine Sache, da ich ja keinen Roggensauerteig habe gestaltet sich das ganze eher etwas schwierig, denn so kann ich nur Brote mit einem geringen Roggenanteil backen, sonst muss ich immer fürchten, dass das Brot nix wird, es einfach nicht aufgeht oder es innen klitschig wird, keine sehr tolle Vorstellund, weder das eine, noch das andere. Also hab ich bisher immer darauf verzichtet viel Roggenmehl zu verwenden.
Beim Plötzblog hab ich jetzt aber ein schönes Rezept für ein Brot mit erhöhtem Roggenanteil entdeckt, das Abfrisch-Brot, das dadurch, dass der Vorteig nochmals aufgefrischt wird die Möglichkeit gibt etwas mehr Roggenmehl ins Brot zu geben. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren.
Das Ergebnis kann sich auch echt sehen lassen, dass Brot hat einen recht kräftigen Geschmack und vor allem eine schöne krosse Kruste, so wie ich sie mag. Die Krume hätte für mich noch eine gröbere Porung haben dürfen.. aber man kann ja nicht alles haben ;)
Bei der Zubereitung hatte ich einige Bedenken, da der Vorteig recht "trocken" ist und sich dann bei der Weiterverarbeitung recht schlecht im Teig "aufgelöst" hat, aber das nächste mal werde ich einfach ein paar kleiner Stücken vom Vorteig zugeben.


Diese Woche gibts dieses Brot dann auch beim YeastSpotting.

18 Juli 2012

Papaya-Hähnchen-Spieße

Aktueller Rezeptwettbewerb

Habt ihr schon gesehen - Maria von Ich bin dann man kurz in der küche sucht mal wieder... - und zwar fruchtige Grillrezepte. Das ist natürlich der Aufruf für mich - vor allem, weil eines meiner Lieblingsgrillrezepte Hähnchenspieße mit Papaya (gefunden mal wieder bei chefkoch) sind, die ich sogar noch nicht mal verbloggt habe, wie praktisch also ;) Ich bin gleich wieder ab an den Grill und hab sie gleich noch mal gegrillt, die Spieße sind eh so einfach und lecker, dass man sie jeden Tag essen könnte. Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten und einer recht einfachen und schnellen Zubereitung aus, ich finde sie perfekt, man hat wenig Aufwand und ein super Ergebnis. Papaya mag ich sowieso gerne und was auch ganz gut bei dem Rezept ist, wenn man eine Papaya erwischt, die noch nicht ganz so reif ist, macht das überhaupt nichts, so lassen sie sich erst recht gut auf die Spieße stecken und das grillen fördert eh den Geschmack, das dieser etwas konzentriert wird. 

Ich kann euch das Rezept nur ans Herz legen - ich hoffe, Maria mag es auch ;)


17 Juli 2012

Leinsaat-Ecke

Am Samstag ist es um mich geschehen, Stefanie von Hefe und mehr hat ein Rezept für ein tolles Brot, die Leinsaat-Ecke vorgestellt. Mein erster Gedanke dabei: Wie viel Leinsaat hab ich noch im Haus? Es stellte sich heraus, dass ich noch eine ganze Dose voll im Schrank hatte - wie praktisch, da würden die 150 g kaum auffallen, dass ich den Rest der Zutaten auch vorrätig hatte stand außer Frage. Also setzte ich 2 Stunden nachdem ich das Rezept entdeckt hatte den Vorteig und das Brühstück an. Manche Sachen kann man einfach nicht mehr auf die lange Bank schieben.
Bissl Sorgen hatte ich dann bei der Teigzubereitung, da ich nur "normales" Weizenvollkornmehl hatte, nicht wir im Originalrezept verlangt, frisch gemahlenes Weizenmehl, die Wassermenge war aber trotzdem so ok und es ließ sich alles bedenkenlos und einfach zubereiten, wirken und falten ;) Ich hätte meine Dreiecke wahrscheinlich noch etwas spitzer formen müssen, aber man erkennt die Form trotzdem. Außerdem finde ich, dass die Laibe echt groß geworden sind, das hätte ich so eigentlich gar nicht vermutet.
Witzig ist natürlich auch der Anschnitt - von klein bis sehr groß, man könnte fast meinen, man hätte das Brot längs aufgeschnitten ;) Geschmacklich ist es auf jeden Fall auch sehr gut, ein wirklich sehr schönes Brot.


Mein Beitrag für diese Woche zum YeastSpotting.

16 Juli 2012

Asia-Chickendrums

Neue Grillmarinaden sind bei mir immer willkommen, toll finde ich es auch, wenn sich Kochzeitschriften mit dem Thema Grillen beschäftigen und mal nicht immer nur das gleiche Zeiten, wie: wie mache ich selbst ein Steak oder Kräuterbutter, die sich oft kaum unterscheidet. Ich finde im Grillbereich trifft man da oft noch auf eher langweilige Variationen, bzw. auf immer das gleiche Rezept... vielleicht hab ich auch oft nur die falschen Hefte in der Hand - ich bin gern für Anregungen offen ;)
Zumindest hatte sich die neuste Lecker-Zeitschrift gleich auch mal dem Thema grillen zugewandt und ich fand tatsächlich wieder ein toll klingendes Marinadenrezept für Chickenwings oder Chickendrums. Da wir eine neue Leidenschaft für Chickendrums entwickelt haben, hab ich die Marinade gleich an diesen kleinen Dingern ausprobiert. Also lecker wars echt gewesen, leider nicht ganz so knusprig, wie ich es mir erhofft habe, ob es an mangelnder Grillkunst ober doch an der Marinade lag, das kann ich grad nicht einschätzen, vielleicht hätte ich mehr Honig verwenden sollen, oder die Chickendrums beim grillen noch mal bepinseln sollen, naja das nächste mal dann ;)

15 Juli 2012

Jeanny´s Stachelbeer-Streusel Cupcakes

Als ich diese Woche auf dem Markt unterwegs war und Stachelbeeren gesehen habe, konnte ich einfach nicht wiederstehen. Ich hab bestimmt schon seit 5 Jahren keine frischen Stachelbeeren mehr gegessen, es könnte sogar noch länger her sein... also hab ich mir gleich eine Schale mitgenommen. Allerdings wollte ich auch gerne etwas damit backen, und so hab ich mal wieder bissl rumgesucht und bin bei  Zucker, Zimt und Liebe auf ein Rezept für Jeanny´s Stachelbeer-Streusel Cupcakes gestoßen. Vor allem die Streusel haben mich gleich angesprochen. Ich liebe Streusel, in diesen waren sogar noch Haferflocken, klang auf jeden Fall sehr verlockend und so hab ich auch gleich losgebacken, denn glücklicherweise hatte ich alle Zutaten zu Hause ;) Fazit: Total lecker!

14 Juli 2012

Mangold-Nudeln mit Chili-Bröseln

Blog-Event LXXIX - Das erste Ma(h)l (Einsendeschluss 15. Juli 2012)Ach wie hab ich mich gefreut, als ich das Thema vom neuen Blog-Event gelesen hab: Das erste Ma(h)l von Gastgeberin Nata von Pastasciutta eigentlich kamen da fast schon schlechte Erinnerungen in mir hoch, man sollte nicht über das erste Essen sprechen, dass ich  meinem Freund vorgesetzt habe, es grenzt eher an ein Wunder das er danach bei mir geblieben ist und nicht gleich geflüchtet ist... aber das soll auch gar nicht Gegenstand dieses Beitrags sein ;) Es würde sich ja eh nicht lohnen das Rezept zu veröffentlichen, erstens war es schrecklich und zweitens hab ich es erfolgreich verdrängt ;)

Eigentlich wollte ich euch heute von meinem ersten Ma(h)l mit Mangold erzählen. Dazu gibt es eine witzige Geschichte, denn ich musste ja erst mal an Mangold kommen. Also sagte ich zu meiner Kollegin: Mensch, lass und doch mal in der Mittagspause auf den Markt gehen, die haben sicherlich auch tollen Mangold. Natürlich sind wir wenige Tage später auch zum Markt geschlendert, auf dem Hinweg hab ich noch überlegt, nehme ich einen Mangold mit oder besser 2? Ich kann ich ja einfach in den Tk packen, dann lohnt sich der Gang gleich doppelt. Da ich von der Saison her etwas früh dran war, hatte zu der Zeit genau ein Stand auf dem Markt Mangold, obenauf lagen ein paar kleinere Exemplare und ich entschloss mich gleich zwei mitzunehmen. Also ging ich hin und orderte zwei mal Mangold, der Verkäufer meinte er es sehr gut mit mir und zog von unter zwei riesengroße Stangen Mangold hervor. Erst mal hab ich große Augen gemacht, dann meinte ich nur, och ich glaube ich nehme dann doch nur einen... Also packte der nette Verkäufer dieses riesige Ding in eine Tüte, ich hab dann noch ein paar andere Sachen mitgenommen, auf jeden Fall hat der Mangold ich glaube zur Hälfte in die Tüte gepasst.... Es gab also mich, die Tüte und ganz viele riesige Mangoldblätter... wir sind dann noch mal über den Markt gelaufen, weil wir noch Obst an einem anderen Stand mitnehmen wollten, als dann aber selbst die Marktbesucher angefangen haben, mich komisch von der Seite anzustarren, sind wir dann doch lieber wieder gegangen. Ich denke in Stuttgart kann sich jeder an eine Person erinnern, die einen überdimensionalen Mangold mit sich rumgeschleppt hat... den Blicken nach scheint es nicht oft der Fall zu sein... Ich und meine Kollegin haben und auf jeden Fall köstlich amüsiert ;)
Und es war echt ein toller Mangold, der immerhin nach dem Putzen noch 800 g auf die Waage brachte. Ich kenn die sonst nur sehr viel kleiner...

Zumindest wollte ich dann auch endlich zum ersten Mal Mangold zubereiten, ein Rezept dafür hatte ich mir schon rausgesucht, ich hab es bei Schöner Tag noch! gefunden - Mangold-Tagliatelle mit Chili-Bröseln.
Und es war so lecker, ich werde wohl wieder auf den Markt gehen müssen und werde wieder mit viel Mangold Heimstiefeln ;) Aber für ein Gericht hab ich erst mal noch genug Mangold im TK ;)

13 Juli 2012

Hähnchen-Chorizo-Pfanne

Ich muss immer wieder meine Chorizo-Lust stillen, ich liebe diese Wurst einfach, der Paprikageschmack ist so lecker, kein Wunder, dass bei mir auch eine Dose Pimentón de la Vera im Schrank steht.
Meistens stille ich meine Chorizogier mit dem Warmer Kartoffelsalat mit Chorizo, Paprika und roten Zwiebeln, denn der schmeckt einfach göttlich =) Doch dieses ma hab ich auch mal ein anderes Rezept entdeckt, gut es ist dem Kartoffelsalat nicht ganz unähnlich... aber das macht ja nix, zumindest gibts dieses mal keine Paprika und dafür Orangen.. o.k. ich gebe zu, zu dieser Jahreszeit etwas mit Orangen zu kochen ist irgendwie widersprüchlich, aber warum sollte man immer logische Dinge tun?
So gibts bei mir heute also eine Hähnchen-Chorizo-Pfanne mit Orangen und zwar mal wieder ein Rezept von lecker.de. Ich hab einige kleine Veränderungen vorgenommen, vor allem hab ich die Kartoffeln kurz vorgekocht, rohe Kartoffeln brate ich einfach nicht gerne, bei mir waren 5 Minuten vorkochen aber irgendwie schon zu viel und sie wurden mir dann etwas zu weich, wie man auch toll auf dem Bild sehen kann... ich hab mal wieder die doppelte Menge gekocht, weil ich gleich für 2 Tage kochen wollte (am 2. Tag hat es übrigens noch besser geschmeckt ;) ) daher hab ich alles verdoppelt, außer die Orange.. was aber eine gute Wahl war, 2 Orangen wäre mir vom Geschmack her echt zu viel gewesen.

12 Juli 2012

Grüner Tomatenketchup

Mein Entschluss Ketchup selbst herzustellen, ist ein sehr alter Entschluss... dieses Jahr habe ich ihn durch den Rhabarber-Tomaten-Ketchup, den Mango- und Ananasketchup ja auch schon teilweise in die Tat umgesetzt. Doch so richtig gelten diese Versuche nicht.. denn eigentlich wollte ich "richtigen" Ketchup, einfach nur aus Tomaten kochen. Das passende Rezept dazu hielt ich auch schon in den Händen, ich wollte eines von Jamie Oliver ausprobieren, aus seinem Kochbuch "Natürlich Jamie", in dem er sich auch an die Ketchupherstellung macht. Das witzige daran ist aber, dass er nicht nur normalen roten Ketchup kocht, sondern auch grünen und gelben... vor allem die haben es mir angetan. Also was blieb mir anderes übrig als wenigstens gelbe Tomaten zu kaufen, was ich dann letzten Endes auch getan habe, auch wenn ich mir dafür erst die Füße etwas ablaufen musste, aber was tut man nicht für den etwas anderen Ketchup. Witzig an dem Rezept fand ich auch die Zugabe von  Basilikum, das würde ich nämlich gar nicht in Ketchup vermuten.
Ich hatte also gelbe Tomaten, tollen grünen Basilikum und ansonsten eigentlich nur Zutaten die eh recht hell, also fast weiß waren oder auch zumindest ein bisschen grün waren. Meinen Experiment grünes Ketchup zu erhalten stand eigentlich nicht mehr viel im Wege.
Im Endeffekt habe ich auch genau diesen erhalten, aufs passieren hab ich verzichtet, ich mag die kleinen grünen Basilikumtupfer im Ketchup, außerdem hätte er wohl noch ein paar Minuten einkochen können, aber das ist nicht so schlimm. Geschmacklich ist er etwas säuerlicher als ein "normaler" Ketchup, was vermutlich an meinen gelben Tomaten liegt, die einfach nicht so viel süße mitbringen wie die roten, vor allem weil Jamie bei dem normalen roten Ketchup auch nur 500 g frische Tomaten verwendet und die restlichen 500 g durch passierte Tomaten ausgleicht. Wäre also schlau gewesen, die Essig und Zuckermenge etwas anzupassen, ich hab dies im Rezept etwas geändert, vor allem auch, weil ich im Nachhinein noch etwas Zucker zugegeben habe.
Ich finde ihn wirklich lecker, gerade auch wegen der leicht säuerlichen Note, die erst im Nachhinein durchkommt, ansonsten schmeckt der Ketchup einfach nur fruchtig. Ein wirklich gelungene Experiment!

11 Juli 2012

Brokkoli Parmesan Puffer

Gemüseküchle liebe ich in allen Variationen die es gibt, egal ob mit Kartoffel oder ohne, mit Möhren, Kohlrabi, Petersilienwurzel... ganz egal, einfach mit allem was das Herz begehrt und oft auch mit allem, was ich daheim hab und einfach weg muss ;)
Als ich dann also vor einigen Tagen bei smitten kitchen ein total super Rezept für Broccoli Parmesan Fritters entdeckt habe, musste ich die unbedingt ausprobieren. Allein die Farbe hat mich schon magisch angezogen. Die Puffer mache ich allerdings immer etwas kleiner, ich mag sie nicht so riesengroß, dann brauchen sie nämlich länger in der Pfanne und sind schlecht zu Wenden, d.h. sie sind groß weder gut für meine Geduld noch für meine hohe ästhetische Messlatte (auch wenn die auf den Bildern nicht immer erkennbar ist....). Wie auch immer - die Puffer waren super lecker, vor allem auch mit dem Dipp ;)

10 Juli 2012

Senfbrot

Normales Brot reizt mich ja nicht wirklich, das ist glaub ich schon auffällig bei mir ;) daher wird jedes noch so merkwürdig klingendes Rezept gleich mal ausprobiert, wenn es gut schmeckt, wird es dann auch immer wieder gebacken. Ein Brot, was es daher immer und immer wieder bei uns gibt, ist das Senfbrot vom Plötzblog. Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen, alleine schon das Brot nochmals mit etwas Senf zu bestreichen und es dann in Sonnenblumenkerne zu wälzen ist so genial und lecker. Eigentlich sollte man es fast mit jedem Brot so machen.
Man schmeckt das Senfaroma eindeutig raus, es ist aber nicht dominant und es hat auch etwas leicht süßliches, dabei ist es auch etwas scharf und hat durch die Sonnenblumenkerne einen tollen Biss. Also ich bin total begeistert von dem Brot. Unbedingt ausprobieren!


Das Senfbrot geht natürlich auch wieder zum YeastSpotting . ;)

09 Juli 2012

Curryhuhn-Wan-Tan

Ich hab euch noch gar nicht von meinem Lieblingsrezept erzählt.. also naja, sagen wir mal so, ich mag es sehr gerne und mein Freund liebt es, daher landet es immer wieder bei uns auf dem Teller ;)
Angefangen hat alles mit einer Küchenschlacht-Zusammenfassung, die ich sehr oft Samstags schaue, egal ob nebenher beim putzen oder backen, oder einfach so weil ich Lust dazu hab. So hab ich es auch wieder im März 2011 angeschaut, und genau da hat ein Kandidat ein Rezept für Curryhuhn-Wan-Tan vorgestellt, gekocht.. oder wie auch immer man sagt und da dacht ich mir: echt eine witzige Idee, das könnte uns auch schmecken. Also bin ich gleich ein paar Wochen später zum Asiamarkt und hab mir Wan-Tan Blätter geholt und los gings.
Das Rezept zeichnet eine einfache Zubereitung aus, auch wenn ich es noch nie in 35 Minuten geschafft habe, obwohl ich es bestimmt jetzt schon 10 Mal gekocht habe, allerdings koche ich auch immer etwas mehr, bei mir sind es halt gleich mal 18 Wan-Tans und nicht mal nur 3 oder 4, immerhin soll es uns als Hauptspeise dienen. Mit dem Curry variiere ich immer etwas, je nachdem worauf ich gerade Lust habe, dieses mal hatte ich auf Purple Curry Lust ;)
Probiert es mal aus, es schmeckt einfach oberlecker!


08 Juli 2012

Marmorkuchen mit Sauerteig

Blog-Event LXXIX - Das erste Ma(h)l (Einsendeschluss 15. Juli 2012)Man könnte eigentlich sagen, ich hab mich jahrelang vor Sauerteig gedrückt. Die eigentliche einfache Herstellung war mir immer zu Aufwändig und komplizierte und ich hatte immer Angst, dass ich wieder irgendwas nicht richtig beachte und dann doch wieder alles schief geht. Ich würde wohl beim Ansetzen nicht die richtige Temperatur einhalten und würde so dann die Geh-Zeiten falsch einhalten und am Ende würde das Teil nicht blubbern sondern gleich sagen: du kannst mich mal, wer so viel falsch  macht, hat mich nicht verdient. Mit solchen Niederlagen kann ich nur sehr schlecht umgehen, daher hab ich das Thema meistens eher weggeschoben, und mich hinter den Hefeteigen versteckt, bei denen wusste ich wenigstens, wie ich sie behandeln kann.

Dann stand letztens auf einem mal eine Kollegin vor mir und hielt mir eine Schüssel hin. Der Inhalt war recht banal, aber ich hab mich voll gefreut und witterte meine Chance; es war ein Hermann-Teig!
Etwas hibbelig nahm ich die Schüssel entgegen und in dem Augenblick gingen schon so viele Rezepte durch meinen Kopf, die ich damit umsetzen könnte, da gabs ja so viele Möglichkeiten, ich hatte schon so viel von Sauerteigen und auch vom Hermann gelesen, in welchem ja auch Zucker drin war und der mit Mehl und Milch angesetzt wurde - anders als ein normaler Sauerteig, der nur auch Mehl und Wasser bestand...

Eigentlich hatte ich zu den Zeit meinen Entschluss bereits gefasst - ich füttere das Teil nur noch mit Mehl und Wasser und schau was dabei rauskommt ;) Wenns nix wird, hab ich auch nicht viel verloren.
Also hab ich meinen kleinen Fake-Hermann gerührt und gefüttert und hab natürlich schon mal nach einem passenden Rezept gesucht, das ich dann im Plötzblog auch gefunden habe; den Marmorkuchen mit Sauerteig nach Pöt. Das Rezept kam wie gerufen und so wollte ich es damit versuchen.
Ok, ich hatte mich bei der Zubereitung mal wieder zeitlich komplett verschätzt... und konnte an dem Tag, an dem ich backen wolle, nicht backen...  auch die Menge war für meine kleine Backform etwas zu viel, ich wollte nur das halbe Rezept backen, so entschloss ich  mich, gleich die Menge des benötigten Sauerteiges direkt von meinem kleinen Hermannteig abzunehmen, wer den Kuchen also auch nachbacken will und sich bzgl. des Sauerteiges an die richtige Methode halten will, sollte kurz im Originalrezept nachschauen ;)
Der Marmorkuchen war echt richtig lecker - ich hatte noch bissl geschummelt, weil ich dem Hermann so nicht ganz getraut habe und auch nicht wusste, wie lange seine Erdenzeit schon andauert, hab ich noch 5 g Hefe in den Teig gemogelt. ;) Das Ergebnis war echt super!

Und da es so passend ist, kommt das Rezept gleich mal zum aktuellen Blogevent: "Das erste Ma(h)l", Gastgeberin ist dieses mal: Nata von Pastasciutta.


Und weil Sauerteig enthalten ist, geht das Rezept auch noch zum wöchentlichen YeastSpotting.

07 Juli 2012

Lahmacun - Türkische Pizza mit Gurken-Joghurt

Das Magazin von Tim Mälzer: Deutschland isst... ist ja schon etwas älter, ich denke fast, ich hätte es mir gar nicht gekauft, sondern hätte es einfach im Laden unbeachtet liegen lassen - meine Mutter hat mir allerdings ein Exemplar zukommen lassen und so hab ich mich näher damit beschäftigt. Wäre echt blöd gewesen, wenn ich das Magazin nicht in meinem Haushalt hätte, denn unter anderen ist dieser tolle Linseneintopf aus dem Heft und nicht nur der, sondern es gibt auch ein tolles Rezept für Lamacun, welches auch immer wieder auf unserem Tisch steht - bei uns halt nicht zusammengerollt und mit Salat, sondern einfach als Pizza mit Joghurt und frischen Tomatenwüfelchen. Einfach super lecker, das schöne, etwas knusprige Hackfleisch, der krosse Boden und dann der kühle, frische Joghurt zusammen mit den Tomaten, immer wieder ein Erlebnis, wie ich finde.

06 Juli 2012

Scharfe Bratnudeln mit Erdnüssen

Seit dem Tag im März - dem 28.03. um genau zu sein, an dem Juliane von Schöner Tag noch! das Rezept für die superschnellen scharfen Bratnudeln mit Erdnüssen veröffentlicht hat, reizt es mich, sie nachzukochen. Jede Woche wenn ich meinen Wochenplan mache, hatte ich es vor mir liegen und hab überlegt ob ich es kochen soll, doch irgendetwas hielt mich immer zurück, ich kann nicht wirklich sagen was es war, ich hatte bissl Angst, das doch irgendetwas fehlen könnte, immerhin kam das Rezept mit so wenige Zutaten aus... vielleicht war es mir einfach etwas suspekt..
Doch ich konnte mich nun endlich durchringen es auf meinen Speiseplan zu setzen und einfach mal zu kochen, Ergebnis des ganzen war, dass es die Nudeln innerhalb der einer Woche gleich zweimal gab. Ich denke, das sagt alles aus, denn das Rezept ist echt der knaller, super lecker und echt super schnell zubereitet, die perfekte Feierabendküche. Jetzt werde ich auf jeden Fall nicht mehr zögern die Nudeln in meinen Speiseplan zu integrieren. ;)

05 Juli 2012

Pizza mit Sharon-Frucht und Balsamico-Reduktion

Heute gibt es ein neues - altes Rezept, die Pizza mit Sharon-Frucht und Balsamico-Reduktion hab ich euch ja schon in einer kleinen Abwandlung mit Mango vorgestellt. Doch seit diesem Moment warte ich eigentlich darauf, dass ich endlich wieder eine dieser kleinen Sharonfrüchte in Händen halte und das Rezept mal im Original machen kann. In letzter Zeit gab es nur so halt zerdrückte Früchte zu kaufen, fand ich nicht so schön, etwas Festigkeit sollte sie schon noch besitzen, sonst kann ich es ja gleich vergessen sie zu schneiden. Doch dann kam DER Tag, an dem es endlich so weit war und ich die Sharon-Frucht meiner Träume im Regal liegen sah... ich hab sie gleich eingepackt und schon stand ein paar Tage später die Pizza im Original vor mir. Ich konnte es kaum erwarten sie endlich anzuschneiden und stopfte sie voller Erwartungen in meinen Mund und was soll ich sagen: einfach köstlich, ich fand meine Mangovariante ja schon gut, aber mit Sharon-Frucht ist es einfach nur sooo überaus lecker, da kann die Mango nur schwer mithalten.
Ich kann mich bei New Kitch on the Blog also nur 1000 mal für das klasse Rezept bedanken!

04 Juli 2012

Hähnchen-Saté

Hähnchen-Saté wollte ich schon immer mal ausprobieren, ich hatte immer nur davon gelesen oder es irgendwo im Fernsehen gesehen, dass es gekocht und verschlungen wurde und das alle Welt nur so davon geschwärmt hatte. Irgendwann wurde also auch für mich die Zeit reif es mal auszuprobieren, bei der Küchenschabe hab ich dann auch ein passendes Rezept dazu gefunden. Da ich ausnahmsweise noch einen Rest Erdnussbutter zu Hause hatte, ich meine sogar, dass ich es für den Reisnudelsalat mit Erdnussbutterdressing und gebratenem Hühnchen gekauft hatte - eigentlich wird sowas bei uns nicht gegessen - es wird im Supermarkt nicht mal beachtet, geschweige denn gekauft! Also hatte sich die Gelegenheit dazu ergeben die Saté einfach mal auszuprobieren.
Ich  muss sagen, im Nachhinein verstehe ich den ganzen Hipe um die Spießchen mit der Erdnusssauce nicht, sicherlich es ist ganz witzig und schmeckt auch ganz gut, aber ich würde mich darum jetzt nicht reißen. Vielleicht ist es doch einfach die Erdnussbutter, die schon in einer großen Menge vorkommt, die Sauce ist auch echt gehaltvoll, ich war nach 3 Spießen pappsatt und wäre fast geplatzt...
Aber gut, vielleicht gehören wir da dann doch zur falschen Zielgruppe ;)

03 Juli 2012

Zwiebelbaguette

Bei Baguettes hab ich immer zwei Möglichkeiten, entweder sie werden wie im Bilderbuch oder sie laufen mir total auseinander, ich frag mich ob es Glückssache ist, ober ob ich einfach ab und zu einen schlechten Tag erwischt habe oder ob ich doch einfach keine gescheiten Baguette formen kann... Mit den Zwiebelbaguettes die ich beim Plötzblog gefunden habe, hatte ich zumindest mal wieder einen eher schlechteren Tag, denn die sind ganz schön platt geworden, wie man beim Ergebnis auch sieht, war mein Teig total weich und ich konnte ihn kaum einschneiden, bzw. beim backen haben sich die Einschnitte, die ich so mühsam rein gefriemelt hatte, wieder schön zugemacht... immerhin sehen sie so recht rustikal aus. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech mit meinen Zwiebeln und die waren zu groß, 4 Zwiebeln scheint mir doch eine recht wage Mengenangabe zu sein, wirklich rausgeschmeckt hab ich sie auch nicht, zumindest nicht so sehr, als würde ich einfach Röstzwiebeln zugeben. Aber lecker schmeckt es trotzdem, obwohl ich nur sehr flache Scheiben erhalten habe, die bissl schlecht zu bestreichen sind ;)
Vielleicht probiere ich es beim nächsten Mal einfach nur mit 3 Zwiebeln, ich finde nämlich mir hätte die Wassermenge vom 165 g beim Hauptteig schon vollkommen ausgereicht...


Naja diese Woche beim YeastSpotting wird es auf jeden Fall Baguette geben ;)

02 Juli 2012

Gegrilltes Schweinefilet an Zitronen-Soja-Marinade

Schweinefleisch gab es bei uns eine sehr lange Zeit nicht, nachdem ich zwei Mal hintereinander Schweinefilet erwischt hatte, das geschmacklich echt fragwürdig war, hab ich es für einige Jahre aus unserem Speiseplan gestrichen, eine Ausnahme gabs es nur 1 - 2 Mal im Jahr mit nem Schweineschnitzel, dass ich aber auch nur wiederwillig zubereitete... dieses Jahr hatte ich mich dann doch mal wieder getraut ein Schweinefilet zu kaufen und es zu zubereiten, nach dem die schrecklichen Erinnerungen sich nicht wiederholt hatte und das Fleisch echt super geschmeckt hatte, hab ich wieder Hoffnung gefasst und als ich beim Kochtopf das Rezept für Gegrilltes Schweinefilet an Zitronen-Soja-Marinade entdeckt habe, hab ich gleich wieder zugeschlagen. Ich glaube ich muss dazu nicht viel sagen, dass Bild spricht eigentlich für sich, es war einfach nur total köstlich. Ich kann jedem nur empfehlen Schweinefilet - vor allem mit dieser tollen Marinade - zu grillen. Am besten man grillt mindestens zwei ;)

01 Juli 2012

Mango-Joghurt-Eis

Ein neuer Sonntag erblickt das Licht der Welt - ein wirklich heißer Sonntag, daher springt einen die Idee ja förmlich an, sich beim Sonntagssüß für eine kalte - am besten eiskalte Köstlichkeit zu entscheiden. So hab ich es auch gemacht, Zeit meine Eismaschine wieder aus den Tiefen des TK-Schrankes vorzuholen und Eis zu machen.Vor ein paar Wochen waren wir in Mainz gewesen und haben ein super leckers Mangoeis gegessen, das war echt der Hammer, es hat richtig lecker, fruchtig nach Mango geschmeckt, daher hat mich das Rezept für das Mango-Joghurt-Eis aus der aktuellen Lecker-Zeitschrift nur umso mehr angesprochen und ich hab es gleich mal ausprobiert.
Leider war meine Mango nicht so 100%ig reif, so blieben nach dem pürieren auch noch ein paar Mangostückchen im Eis, die es etwas "grisselig" gemacht haben, es empfiehlt sich also wirklich eine super reife Mango zu ergattern und zu verwenden.
Den Geschmack fand ich eigentlich sonst soweit ganz gut, was mich etwas gestört hat: es war einfach zu sahnig. Also ich würde das nächste mal nur noch normalen Joghurt verwenden und nicht wie im Rezept angegeben den griechischen Joghurt mit 10 %, das war auf der Zunge einfach zu viel, ich hatte bissl das Gefühl, dass ich nen Fettfilm überall habe... aber wenn man davon absieht. Wars eigentlich nicht schlecht ;)