31 Januar 2012

Kartoffelflammkuchen mit karamellisierten Zwiebeln

Pizza und auch Flammkuchen mag ich gerne, vor allem wenn es sich um einen sehr dünnen Boden handelt, der schön knuspert. In einer Ausgabe der Lecker-Zeitschrift habe ich vor einiger Zeit ein Rezept für einen Kartoffelflammkuchen mit karamellisierten Zwiebeln entdeckt, der mich gleich angelockt hat. Dann habe ich ihn eine zeitlang so oft gemacht, dass ich ihn irgendwann nicht mehr sehen konnte und jetzt nach ca. halbjähriger Pause.. oder auch etwas länger, wollte ich ihn mal wieder machen. Und ja, er schmeckt mir wieder ^^ Aber ich glaube dieses mal hatte ich ein paar Zwiebeln zu viel... ich hatte 3 große, die 500 g auf die Waage gebracht haben, also ich denke, weniger reichen auch ;)
Für den Flammkuchenteig verwende ich immer ein tolles Rezept von chefkoch. Der Teig wird einfach super knusprig und sehr schmackhaft.


30 Januar 2012

Linseneintopf

Da die Temperaturen doch wieder am sinken sind, gibts es zum essen doch eigentlich kaum was besseres als nen Eintopf. Und da ich Linsen so gerne mag, ist mir der Linseneintopf fast das liebste. In Tim Mälzers Kochmagazin: "Deutschland isst mit... Tim Mälzer" gibts witzigerweise auch noch einen Linseneintopf in den Spätzle kommen, typisch schwäbisch wieder, aber auch irgendwie total lecker.
Den Eintopf gibts bei uns eigentlich fast immer, wenn ich mal wieder Lust drauf hab was zu löffeln ;) Denn Linseneintopf ist für mich auch das Soulfood Nr. 1 - da werden Kindheitserinnerungen wach - auch wenn mein Omi den Eintopf anders zubereitet.


29 Januar 2012

Sonntagssüß die 2.: Erdnussbutter-Blaubeer-Cantuccini

Was will man bei dem Wetter schon groß machen, es ist trüb und kalt, es nieselt oder auch mal nicht... rausgehen will ich da nicht wirklich. Bügeln muss ich jetzt auch nicht unbedingt... also hing ich meinen Gedanken etwas nach und dann kam mir dieser eine Gedanke, der mich immer wieder verfolgt hat, bis ich endlich in die Küche gelaufen bin....

Somit gibt es diese Woche nicht nur 1 Sonntagssüß bei mir, sondern gleich zwei. Schlemmen kann man doch nie genug.

Für einen Reisnudelsalat hab ich letztens Erdnussbutter gebraucht, das Ergebnis hatte mich auch wirklich überzeugt. Jetzt hab ich allerdings dieses Glas Erdnussbutter und weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Dann kam ich auf die Idee, dass ich diese doch sicher auch gut in Cantuccini unterbringen könnte. Aber nur Erdnussbutter da rein zu machen erschien mir wenig reizvoll.
Dann ist mir eingefallen, dass ich noch Blaubeeren daheim habe, außerdem auch noch einen Rest Pinienkerne, die wollte ich ja auch nicht zu lange liegen lassen, wäre ja schad drum, und ich hab noch eine Tafel Schokolade mit Karamellstückchen drin gefunden. Irgendwie klang das dann doch verlockend und schwupps bin ich in der Küche verschwunden, ich hab mich bei dem Rezept etwas an den Schokoladen-Biscotti von letzter Woche orientiert.

Aromatisches Dickmilchbrot

Von meinem Sonntagssüß das ich diese Woche gebacken habe, hatte ich ja noch Dickmilch übrig, die hab ich nur im 500 g Becher gefunden, gute 150 ml waren ja schon weg. Was mach ich aber mit dem Rest? Mir wird schon was einfallen, dacht ich mir.
Als ich gerade mit Haare waschen beschäftigt war, ist mir auch tatsächlich ein passendes Brotrezept eingefallen. Also blieb mir nix anderes übrig, als mir das Handtuch um den Kopf zu wickeln und gleich in die Küche zu stürzen.
Ich hab mir alles geschnappt, war mir in den Sinn kam und 10 Minuten später ruhte mein Brotteig in der Schüssel der Küchenmaschine und ich konnte mir die Haare föhnen. ^^

Wer das Brot fruchtiger haben will, kann auch  noch den Abrieb der Schale der Blutorange hineingeben.

Das Rezept ist für diese Woche auch mein Beitrag zum YeastSpotting.



Sonntagssüß: Blaubeer-Mais-Muffins

 Irgendwie waren die Tage einige im Blaubeer-Backfieber, angefangen von der Küchenschabe und auch bei Chili und Ciabatta gabs einen Blaubeerkuchen, beide muss ich unbedingt noch ausproberen. Da hatte ich auch gleich Lust auf Blaubeerkuchen, aber mir hatte es diese Woche erst mal ein anderes Blaubeerrzept angetan.

Nachdem ich letzte Woche schon die Schokoladen-Biscotti mit Oliven aus dem Backbuch von Leila Lindholm "Backen mit Leila" gebacken habe und davon so begeistert war, musste ich diese Woche unbedingt noch etwas aus ihrem Buch backen. Kaum zu glauben, das Buch hab ich jetzt über 1 1/2 Jahre, habe jetzt aber erst das zweite Rezept nachgebacken. Eigentlich beschäment, denn die Rezepte sind echt klasse, auch die Blaubeer-Mais-Muffins haben mich überzeugt, einzig etwas süßer könnten sie noch sein.
Etwas irritiert bei der Zubereitung hat mich, dass der Zucker mit dem Mehl gemischt wird und nicht mit unter die Butter-Ei-Mischung gerührt wird. Ich glaub, das hab ich bisher so noch nicht gemacht... oder ich kann mich nicht mehr dran erinnern ^^


28 Januar 2012

Schokoschnitten mit Marshmellows

In einem meiner, wie ich finde, schönsten Backbücher - "Kekse, Kuchen & Co", habe ich ein Rezept für Schokoschnitten mit Marshmellows gefunden. Da ich noch ein Geschenk aus der Küche gesucht habe - eben auch für Marshmellowfans, wollte ich das Rezept gleich in die Tat umsetzen. Es ist einfach in der Zubereitung, allerdings hat mir die angegebene Schokoladenmenge von 200 g nicht gereicht, 300 g finde ich das Minimum, aber das kommt sicher auch immer etwas auf die Formen an, die man verwendet, man sollte auch wirklich gut rütteln und schütteln, dass die Schokolade in jeden Zwischenraum kommt, sonst kann es sein, dass beim schneiden der Belag vom Boden fällt, oder auch umgekehr.
In der Zubereitung ist das Rezept sehr einfach und es schmeckt sehr lecker. Anstelle von den Cranberries oder Kirschen kann man sicher auch gut getrocknete Ananas, oder etwas anderes exotisches nehmen, Aprikosen oder ähnliches wären mir etwas zu langweilig.
Angeröstete Nüsse könnte ich mir auch noch gut vorstellen, vielleicht ab und zu eine Cashewnuss oder ein paar Pinienkerne.. oder Pistazien. Ich denke, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.


27 Januar 2012

Süßkartoffelküchlein

Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi "Genussvoll vegatarisch" hat es mir echt angetan. Jedes mal wenn ich es durchblättere, finde ich neue spannende Rezepte. Da ich ja auch besonders auf Süßkartoffeln abfahre, hab ich mich dieses mal für ein Rezept mit Süßkartoffeln entschieden.
Es ist schnell (wenn man die Süßkartoffeln vorkocht) und vor allem auch sehr lecker, das süßliche der Süßkartoffel und die Chili harmonieren einfach perfekt. Bei den Mengen war ich hier und da bissl großzügiger... ich meine, was will ich bitte mit 3 EL gehackten Frühlingszwiebeln oder einem 1/2 TL gehackte Chili? Merkt man davon überhaupt was beim essen? Immerhin geht es hier um 1 kg Süßkartoffeln!
Also das war mir dann doch bissl zu wenig...
Den Dip hab ich auch etwas verändert und zwar zu gunsten  meiner Reste im Kühlschrank ;)
Ich kann das Rezept nur empfehlen... und ich muss ehrlich zugeben, die Süßkartoffelküchlein die mir in der Pfanne verbrannt sind und in ihrem Farbenzusammenspiel von orange - schwarz am schönsten harmoniert haben, waren geschmacklich fast die besten, sie waren sehr schön knusprig, wenn auch sehr dunkel, aber wirklich toll und mit genügend Dip waren sie auch gar nicht mehr so schwarz... ;)


26 Januar 2012

Zedernbrot

Plätzchenbacken unterm Jahr find ich auch super, muss ja nicht immer nur zu Weihnachten sein.
Für ein Rezept von Vincent Klink, die Schnittlauch-Schupfnudeln mit Walnuss-Sauce und Ei habe ich 3 Eigelb gebraucht, die 3 Eiweiß wurden aber nicht benötigt. Da ich es aber etwas schade fand, die 3 Eiweiß wegzuschmeißen, hab ich das Inet bissl durchstöbert und bei chefkoch.de bin ich dann auch fündig geworden. Das Rezept für das Zedernbrot hat mich angelächelt, denn ich hatte auch alle Zutaten zu Hause. Zwar werden für das Rezept nur 2 Eiweiß benötigt, aber das war  mir egal, dann kommt 1 Eiweiß halt doch in den Müll. Denn ich muss sagen, Makronen mag ich leider überhaupt nicht.
Außerdem konnt ich so mal wieder nen tollen Ausstecher verwenden, den ich schon als Kind witzig fand. ;)


25 Januar 2012

Koch den Vinz die 4.:Schnittlauch-Schupfnudeln mit Walnuss-Sauce und Ei


Heute kommt schon mein 4. Beitrag zum Jahres-Event von FoodfreakKoch den Vinz
Die Schnittlauch-Schupfnudeln haben mich schon vor ein paar Wochen bei Küchenlatein angelacht, da gabs das Event noch gar nicht und ich fand schon, dass ich das Rezept unbedingt ausprobieren muss. Ich hab es also gleich auf meine Nachkochliste gesetzt. Man könnte also sagen, so passt es doppelt. ;)
Das die Schupfnudeln eine Herausforderung für mich werden würden wusste ich aber gleich, mit dem Schupfnudel- und Gnocchiformen habe ich es nicht so, ich bin da eher ungeschickt und tollpatschig, so hab ich es auch dieses mal wieder ganz schön verhauen. Ich hab die Schupfnudeln alle zusammen in die Pfanne geworfen, das war wieder eine spitzenmäßige Idee von mir.... die blieben erst mal aneinander und dann auch noch an der Pfanne kleben, ich hab sie dann nach und nach wirder aus der Pfanne rausgepult und die angebackenen irgendwie vom Pfannenboden gekratzt... das war wieder eine tolle Sauerei, die ich da veranstaltet habe, naja ein paar konnte ich vor der kompletten Zerstörung noch retten und dann noch mal extra anbraten, die sind dann sehr schön geworden. Ich würde also jedem empfehlen die Schupfnudeln in wenigstens 2 Portionen anzubraten.
Vor lauter Aufregung und Hektik sieht jetzt allerdings mein angerichteter Teller nur so mittelmäßig aus. Naja, aber lecker wars auf jeden Fall, vor allem auch in Verbindung mit dem Ei. ;)


24 Januar 2012

Reisnudelsalat mit Erdnussbutterdressing und gebratenem Hühnchen

Wer mich kennt und die Überschrift des Posts ließt wird denken, ich hab sie nicht mehr alle. Ich bin ein Erdnussbuttergegner der ersten Sekunde, wie kann ich dann auf einem mal einen Salat mit Erdnussbutter machen?
Ja es geschehen noch Zeichen und Wunder! Ich konnte einfach nicht anders, als ich letztens bei New kitch on the blog das Rezept für den Reisnudelsalat mit Erdnussbutterdressing und gebratenem Hühnchen entdeckt habe. Das klang einfach zu verlockend, das musste ich unbedingt probieren. So schlimm kann die Sache mit der Erdnussbutter ja gar nicht sein? Ich habe auch sicherheitshalber die Menge von 3 EL auf 2 EL reduziert - man weiß ja nie.
Allerdings hab ich doch nur gesalzene Erdnussbutter bekommen, war aber nicht weiter schlimm, das Rezept ist bei mir komplett ohne zusätzliches Salz (oder Pfeffer) ausgekommen, die restlichen Zutaten geben schon genug Würze und Geschmack. Vor allem die Chili macht es so schön pikant.
Spinat hab ich nicht verwendet - bei mir gabs Erbsen ;)
Ich habe das Ei auch nicht über den Salat gegeben, sondern fein gehackt und gleich mit in die Sauce gerührt. So fand ich es eigentlich lecker, auch wenn ich es nicht direkt rausgeschmeckt habe - aber wer weiß, wie der Salat ohne gewesen wäre ;) Vor lauter rühren sind mir allerdings die Reisnudeln dann etwas kurz geraten - aber zum essen war es so echt praktisch.

Also ich muss sagen UNS (!) hat das Rezept überzeugt, wirklich sehr lecker, auch für alle Erdnussbutterhasser geeignet ^^


23 Januar 2012

Sellerie-Sesam-Brot

Eines meiner Lieblingbrote noch aus den Anfängen meiner Brotbackzeit ist das Sellerie-Sesam-Brot von Chili und Ciabatta. Es ist so schön fluffig und aromatisch, einfach oberlecker. Das sich Sellerie im Brot versteckt, merkt man überhaupt nicht, aber er gibt einfach ein sehr wohlschmeckendes Aroma, welches ich einfach liebe.
Seit ich das Rezept damals entdeckt habe, wird es bei mir regelmäßig gebacken. Einfach eine klasse Idee von Petra, bei der ich mich nur 1000 Mal dafür bedanken kann, ich wäre nie auf die Idee gekommen.

Für diese Woche wird das Brot auch mein Betrag zu YeastSpotting sein.


22 Januar 2012

Schokoladen-Biscotti mit Oliven

Diese Woche gibts zum Sonntag mal keinen Kuchen - eigentlich hatte ich einen gebacken, aber der wollte dieses mal leider nichts werden, schade drum, naja nächste Woche versuch ich es nochmal ;)
Daher gibts heute ein Rezept, dass ich bei paules ki(t)chen entdeckt habe, nämlich: Schokoladen-Biscotti mit Oliven. Als ich mir den Post durchgelesen habe, habe ich gesehen, dass Paule es aus dem Buch von Leila Lindholm - Backen mit Leila hat, das fand ich witzig, denn des Buch habe ich auch, aber aufgefallen war mir das Rezept bis dato noch nicht. Schade eigentlich, ich musste es gleich ausprobieren und da ich noch ein kleines Geschenk für liebe Freunde gesucht habe - vor allem wollte ich auch was mit Oliven, habe ich es gleich als keines Geschenk aus der Küche gebacken. (Es gab auch noch ein weiteres Geschenk aus der Küche, was, das verrate ich euch später mal ;) )
Bisher hatte ich mich noch nie an Biscotti oder Cantuccini herangetraut, ich hatte immer etwas bedenken wegen dem 2-fachen backen und dachte, dass mir dann doch nur alles auseinander bröselt und es dann doch nichts wird. Aber diese Bedenken sind wirklich völlig sinnlos, denn das Rezept war super einfach umzusetzen, ich hatte auch keinerlei Schwierigkeit mit der Zubereitung, der Teig war auch gar nicht so klebrig, wie ich befürchtet hatte, er ließ sich super gut in Stangen formen und später dann auch gut schneiden, ein paar Krümel gab es da natürlich schon, aber das war nicht weiter tragisch ;)

Gekostet habe ich die Biscotti natürlich trotzdem, ich finde sie sehr lecker, hätte nicht gedacht, dass Oliven in süßen Sachen so lecker sein können.


21 Januar 2012

Koch den Vinz die 3.: Fleischküchle mit Balsamicoäpfeln gefüllt

Ich glaube dieses Kochevent wird immer besser, die Rezepte gefallen mir immer mehr, dieses mal hat es mich noch mehr überzeugt als das Letzte mal... Foodfreak veranstaltet ja dieses tolle Event rum um Vincent Klink. Ich habe gleich ein paar Rezepte beim SWR rausgesucht, die ich auf jeden Fall nachkochen möchte - bald wird auch schon das nächste folgen... ;) Und wenn ich die Rezepte schon mal rausgesucht habe, dann möchte ich sie auch immer gerne so schnell wie möglich nachkochen, dann kribbelts in meinen Fingern und ich könnt gleich mit kochen loslegen.
Dieses mal habe ich mir ein besonders spannendes Rezept rausgesucht: Fleischküchle mit Balsamicoäpfeln gefüllt! Als ich das Rezept gelesen habe, gingen mir gleich so viele Gedanken durch den Kopf, der leckere süß-saure Apfel, Hackfleisch, am besten noch eine knusprige Kruste um das Fleischküchle rum... allein der Duft des Balsamicos.. der war sofort in meiner Nase. Also kann man sich ja vorstellen, dass ich nicht lange warten konnte und das Rezepte mehr oder weniger sofort nachkochen musste. Gut es durfte immerhin 2 Wochen in schriftform bei mir rumliegen bis ich es in die Tat umgesetzt habe.
Und ich muss sagen, ich habe mir nicht zu viel von dem Rezept versprochen, die leckere Apfelfüllung in den Fleischküchle ist echt toll und passt auch super dazu. Gut ich muss zugeben, dass ich einige wenige Veränderungen vorgenommen habe. Vor allem hat mich die Rezeptausführung irritiert - warum sollte ich die Küchle erst auf einer Seite anbraten um dann eine Kuhle reinzudrücken, dann zu füllen und am Ende noch ein Küchle darauf zu drücken? Beim umdrehen fallen die mir doch wieder auseinander? Das hat mich mehr verwirrt, als dass es mir geholfen hätte. Ich hab es mir daher einfach gemacht und hab die Frikadellen wie sonst auch einfach gefüllt ^^


20 Januar 2012

Süßkartoffelbrot mit Käsekruste

Süßkartoffeln mag ich sehr gerne, einige Rezepte mit der tollen Knolle befinden sich ja schon auf meinem Blog, eines Tages hatte ich die Idee die Süßkartoffel auch mal in einem Brotrezept zu verwenden, ich hatte auch ein Rezepte für Donats mit Süßkartoffeln gefunden (hatte ich auch nachgebacken - hatte mich nur bedingt überzeug, daher wird darüber gerade auch nicht mehr berichtet ^^). Ich wollte aber kein süßes Brot habe, ich wollte etwas herzhaftes haben, Hefegebäcke backe ich nur selte in süßer Form, wenn es was süßes gibt, dann steht meistens ein Kuchen oder ähnliches bei mir auf dem Tisch.
Da ich aber nicht nur einfach Süßkartoffeln in das Brot machen wollte... irgendwie war mir die Sache etwas zu langweilig, habe ich mich zu einer Käsekruste entschieden.
Ich finde, das war eine der besten Brotideen die ich hatte ;)



19 Januar 2012

Zwiebelkuchen mit Trauben

Heute habe ich einen echten Geheimtipp für euch: Zwiebelkuchen mit Trauben...
... obwohl so geheim ist der Tipp auch nicht mehr, immerhin konnte man das Rezept auch schon bei Brot und RosenKüchenlateinKaffeebohneHamburg kocht! und vermutlich noch auf einigen anderen Blogs mehr nachlesen. Ursprünglich stammt das Rezept aber von Schrot & Korn.
Dafür das es eigentlich ein typisches Herbstgericht ist, bin ich vielleicht etwas spät dran, das stimmt schon - zu meiner Verteidigung sei aber zu sagen, dass ich den Zwiebelkuchen bereits im letzten Herbst einmal gebacken hatte.
Man könnte also sagen, das ganze war heute eine köstliche Wiederholung, aber die Trauben schmecken auch noch sehr lecker und aromatisch, von dem her... will ich wegen der Jahreszeit doch mal nicht so sein.
Die Mehle hab ich bissl gemischt, nur Vollkornmehl fand ich dann doch etwas zu herzhaft - obwohl das herzhafte vom Teig mit dem süßlichen Belag ja auch toll passt... ach, lecker war es allemal =)
Daher gibts heute für euch, auch bei mir, das Rezept für den....


18 Januar 2012

Koch den Vinz die 2.: Pfannkuchenroulade mit Hähnchen und Zucchinimarmelade

Foodfreak läd ja bekanntlich zum Kochevent fürs ganze Jahr: Koch den Vinz!
Letzte Woche habe ich mich ja gleich mal an das erste Rezept herangepirscht, an ein Kasseler mit Linsen-Vinaigrette, für das erste ausprobierte Rezept von Herrn Klink fand ich das auch echt lecker und ich war motiviert auch noch weitere Rezepte auszuprobieren.
Da ich kein Kochbuch von ihm besitze habe ich mir die ersten Rezepte beim SWR rausgesucht. Dieses mal bin ich etwas mutiger in der Zusammenstellung geworden, zumindest klang das Rezept für Pfannkuchenroulade mit Hähnchen und Zucchinimarmelade vielversprechend und spannend, vor allem die Zucchinimarmelade ließ mich aufhorchen und hat mich in den Bann gezogen. Also hab ich das Gericht gleich auf meinen Speiseplan gesetzt.

Vinzent Klink gibt den Tipp, dass man anstatt des Hähnchens - welches ich übrigens nicht wie im Rezept angegeben gekocht habe - sondern in Streifen geschnitten und gebraten habe... - durch Feta ersetzen kann. Also dachte ich mir, ich könnte einfach zusätzlich noch Fetawürfel verwenden, die Idee war ja schön und gut, aber die liebe Stephi hat mal wieder vergessen Feta zu kaufen...
Wie soll das nur weitergehen, wenn ich ständig die Hälfte vergesse... naja das nächste mal werde ich sie aber bestimmt mit einwickeln, denn lecker war das Rezept auf jeden Fall.

Die Zucchinimarmelade war sehr spannend, ich denke daran könnten sich so manche Geister scheiden... ich finde sie schmeckt ähnlich wie diese leckeren Gürkchen auf den Hamburgern von namhaften Burgerketten - die ich persönlich ja sehr liebe... also vor allem die Gürkchen, die Burger sind mir wurscht ;)
Aber naja.. wenn ich ehrlich bin, sind die Zucchini besser =)

Ich kann mich bei Herrn Klink also wieder nur für ein leckeres Rezept bedanken.


17 Januar 2012

Frühlingsrollen aus dem Backofen

Frühlingsrollen mag ich schon immer sehr gerne, lange Zeit hab ich gedacht, dass die Herstellung total schwierig wäre. Außerdem frittiere ich selbst nicht gerne... Doch als ich im Kleinen Kuriositätenladen ein Rezept für Frühlingsrollen aus dem Backofen gefunden habe, musste ich es unbedingt ausprobieren. Allerdings sind sie bei mir nicht ganz so schön braun geworden, aber das macht nichts. Knusprig und lecker waren sie trotzdem. Die Füllung kann man immer etwas anpassen, Gemüse das man evtl. noch übrig hat, kann man gut darin verwerten.
Für die Chilisauce sollte man welche aus dem Asialaden verwenden, die Saucen die es in manchen Supermärken gibt, schmecken meiner Meinung nach nicht so lecker, sind meistens eher süßer und nicht sehr pikant.
Bei uns gibts die Frühlingsrollen jetzt nur noch selbstgemacht.


16 Januar 2012

Pikante Rinderroulade

Als Kind konnte ich Rouladen nicht ausstehen. Ich hatte mir so oft geschworen ich werde nie selbst welche zubereiten... nun ja, dieses Vorhaben hielt dann bis vor ca. 4 Jahren an. Seitdem gibt es eigentlich öfters Rouladen bei uns und ich muss sagen, sie schmecken mir jetzt ausgezeichnet.

Mein erstes Kochbuch das ich geschenkt bekommen habe ist von "Meine Familie & Ich - Das Kochbuch, 1000 Rezepte - 1000 Bilder" das Kochbuch hatte ich einige Male durchgeblättert doch eigentlich nie etwas daraus gekocht. Irgendwann stand ich dann vor der Wahl, werde ich das Kochbuch los, oder will ich daraus etwas ausprobieren. Also hab ich es mir noch mal in Ruhe durchgeschaut und dann bin ich auf einem mal auf ein Rezept für "Pikante Rinderrouladen" gestoßen. Das war das erste mal, seit ich daheim ausgezogen bin, dass ich Lust auf Rouladen verspürt habe. Kurz entschlossen hab ich es einfach gewagt und hab das Rezept nachgekocht.
Seitdem ist es eines der meistegekochten Rezepte in meiner Küche, allerdings oft auch etwas abgewandelt.
Das Kochbuch befindet sich jetzt immer noch in meinem Besitz, allerdings hab ich bisher nur die Rouladen nachgekocht, das muss auch noch besser werden...

Meistens gibts bei uns dann einfach Salzkartoffeln dazu, ich bin da oft eher schnörkellos, Kartoffelklöße gibts bei uns eher gar nicht, eher mal Semmelknödel oder dergleichen, dieses mal gabs zu den Rouladen Böhmische Knödel, die liebe ich schon immer. Dieses mal hab ich sie nach einem Rezept von chefkoch gemacht. Sonst verwende ich ein Rezept, bei dem die Knödel gedämpft werden, das ist geschmacklich besser, wie ich finde, naja das nächste mal greife ich wieder auf das ursprüngliche Rezept zurück.
Aber frisch waren die Knödel dieses auch gut, morgen werden sie sicher noch besser sein, dann werde ich sie, in Scheiben geschnitten, in einer Pfanne anbraten.


15 Januar 2012

Sonntagssüß: Apfel-Amaretto-Torte

Ich hatte noch einige Amarettini übrig, die ich ursprünglich für Amaretto-Kipferl gekauft hatte, aber alle konnte ich damals ja gar nicht verwerten. Aber die mussten langsam mal weg, so lange sie noch knusprig sind. Außerdem hatte ich auch noch einige Äpfel zu Hause, und ein Apfelkuchen ist doch eigentlich immer was feines.Und ich bin auch gleich fündig geworden: bei chefkoch gibt es ein tolles Rezept für eine Apfel-Amaretto-Torte, ich die auch schonmal vor einiger Zeit gebacken hatte, sie war sehr lecker und es kamen genau die 120 g Amarettini rein, die ich noch übrig hatte.
Was will man also mehr, meine Verwertungsmöglichkeit war gefunden ;)
Im ursprünglichen Rezept ist Zimt angegeben, den hab ich allerdings weggelassen, den brauch ich eher nicht. In der Weihnachtsbäckerei ist er ok, aber sonst muss ich ihn eher nicht haben.



14 Januar 2012

Nudeln mit gedünstetem Lauch und knusprigem Pilz-Pangrattato

Letztens hab ich mal wieder einen alte Sendung von Jamie Oliver im Fernsehen gesehen, in dieser Sendung ging es um Lauch und Jamie hat ein tolles Rezept für Pappardelle mit gedünstetem Lauch und knusprigem Pilz-Pangrattato vorgestellt. Das Kochbuch zur Sendung hatte ich auch daheim - "Natürlich Jamie". Ich hab natürlich gleich nachgeblättert. Markiert hatte ich mir das Rezept sogar schon, aber ich glaub es wäre noch einige Zeit vergangen bis ich es nachgekocht hätte, hätte ich nicht die Zubereitung im Fernsehen gesehen. Das Bild im Buch zum Gericht finde ich zwar ansprechend, aber nicht so ansprechend wie die bewegten Bilder im TV, die haben für mich einfach den Ausschlag gegeben.

Also hab ich das Rezept so schnell wie möglich nachgekocht und ich find es wirklich sehr lecker. Wir mögen Lauch sehr gerne und in Verbindung mit den Nudeln, Parmesan und vor allem auch dem Pangrattato, war es einfach super köstlich.

Vor allem auch die Zubereitung des Lauchs fand ich spannend, dieser wird in einem Topf mit Weißwein gedämpft und das spannende dabei, der Lauch  wird mit Schinkenscheiben abgedeckt und darunter gart er vor sich hin. Eine sehr witzige Idee, wie ich fand, allerdings hat sich der Schinken bei mir nach einiger Zeit zusammengezogen bzw. leicht gerollt, so konnte dann doch etwas Flüssigkeit / Dampf entweichen. Gut das war nicht unbedingt nach dem Sinn des Erfinders... aber das Ergebnis war lecker =)


13 Januar 2012

Koch den Vinz: Kasseler mit Linsen-Vinaigrette

Bei Foodfreak hab ich die Tage ein neues Event entdeckt: Koch den Vinz, das fand ich eine klasse Idee, allein der Name fürs Event ist der Hammer =)
Da ich aber kein Kochbuch von Vincent Klink besitze, hab ich mich erst mal auf die Suche in den Weiten des Internets begeben. Und bin auch recht schnell fündig geworden, allein auf den Seiten des SWR gibt es eine große Auswahl von Rezepten von ihm, davon hab ich mir auch gleich ein paar ausgewählt, die ich nachkochen will. Ich hab ja noch das ganze Jahr Zeit ;)
Und da man ja nicht früh genug mit tollen Sachen und Events beginnen kann, hab ich mich heute gleich mal an das Kasseler mit Linsen-Vinaigrette gemacht, ich hatte eh noch knappe 500 g Kasseler übrig und die wollte ich gern verwerten.

Das Gericht hat auch sehr gut geschmeckt, allerdings ist die Linsen-Vinaigrette schon ganz schön weinlastig ^^ ich glaube das nächste mal koch ich die Linsen mit der Sauce noch mal kurz auf, dass wenigstens bissl von dem Weißwein verdampft, so auf nüchternen Magen fand ich das sonst doch etwas häftig^^

Die Zubereitung hab ich auch etwas abgeändert, ich hab das Kasseler nicht vorher erst gekocht, sondern kalt in Scheiben geschnitten, in eine leicht geölte Auflaufform gegeben und dann mit der Bröselmasse (die ich Mengenmäsig erhöht habe) bestrichen und in den Ofen geschoben. Das Kasseler war danach auch heiß und der Vorteil dabei war, dass die Butter beim auftragen der Masse auf die Kasselerscheiben nicht gleich zerläuft.
Wie es bei mir immer zugeht, hatte ich auch nicht mehr genug Semmelbrösel... also hab ich die Hälfte der Brösel durch gemahlene Mandeln ersetzt. Ging auch, eigentlich hab ich die nicht mal rausgeschmeckt ^^ Bei mir war der grobe Senf auch ein süßer Senf, den hatte ich grad daheim, ob der wirklich süß oder herzhaft sein soll, das weiß ich nicht, zum Kasseler passt die süße Note zumindest gut.


12 Januar 2012

Süßkartoffelpizza mit Feta und Schwarzwälder Schinken

Bei Healthy-Delicious hab ich ein Rezept für Sweet Potato Flatbread with Goat Cheese and Pancetta entdeckt. Das Rezept hat mich gleich angesprochen, es klingt so minimalistisch, kommt sogar komplett ohne eine Pizzasauce aus, das fand ich spannend, auch wenn ich etwas skeptisch war, ob das ganze dann nicht doch zu trocken wird. Wird es aber ganz und gar nicht, durch die angebratenen Zwiebeln, die etwas Feuchte mitbringen und auch der Rest bringt genug Feuchte und Geschmack mit, dass es nicht auch noch eine Sauce braucht, die nur von den Zutaten ablenken würde.
Ziegenkäse hab ich allerdings nicht verwendet, ich hab Feta genommen, passt auf jeden Fall auch sehr gut dazu.
Und wieder ein weiteres Gericht für die schnelle Feierabendküche. Allerdings bereite ich den Teig immer am Vortag zu, stell ihn dann in den Kühlschrank und nehm ihn erst ca. 30 - 60 Minuten vor der Verarbeitung wieder heraus, dass er etwas Zimmertemperatur annehmen kann, so dass er sich leichter verarbeiten lässt.


11 Januar 2012

Balsamico-Rosenkohl mit Putenstreifen

... Das letzte Mal Rosenkohl für diese Woche...
Ja - meine 2 kg Rosenkohl sind nun verbraucht, heute gab es die letzten 500 g für einen Balsamico-Rosenkohl mit Putenstreifen, das Rezept hab ich bei lecker.de gefunden. Einfache und wenige Zutaten - zusammen einfach oberlecker und als Feierabendküche mal wieder super geeignet, das einzige, dass etwas Zeit in Anspruch nimmt ist das Rosenkohl putzen.
Zu dem köstlichen Rosenkohl gabs Kartoffelstampf, für meine Verhältnisse hätte es davon noch bissl mehr sein können ;) außerdem hat noch etwas Butter den Weg in den Stampf gefunden, dass gehört für mich einfach dazu.


10 Januar 2012

Tarte Tatin "Surprise" nach Yotam Ottolenghi

Also ich muss schon sagen, mit jedem Rezept von Yotam Ottolenghi aus seinem Kochbuch "Genussvoll vegetarisch" finde ich es besser. Die Rezepte sind wirklich einfach nachzukochen und so lecker.
Dieses Mal hab ich  mir ein Rezept mit dem Namen "Tarte Tatin Surprise" rausgesucht, eine echte Herausforderung für mich, denn ich muss ein Karamell zubereiten, das ist bei mir bisher immer schief gegangen. Daher hatte ich erst etwas mit mir gerungen, ob ich es wirklich ausprobieren soll, aber das Rezept klang so vielversprechend und ich hab es erst die Tage wieder bei Arthurs Tochter kocht gesehen, die die Tarte auch schon nachgekocht hat. Ich musste es also einfach ausprobieren.
Und ich wurde nicht enttäuscht, mein Karamell ist gleich beim ersten Versuch etwas geworden. Und der Geschmack der Tarte ist einfach der Hammer!
Die Menge hat als Hauptspeise für uns 2 Personen genau gereicht.


09 Januar 2012

Rosenkohlsuppe mit Apfel - Walnuss - Einlage

Welcher Rosenkohl darfs denn heute sein?
Es könnte natürlich schon sein, dass der Rosenkohl uns bald aus den Ohren wächst... ;)
Aber es kommt nicht von ungefähr, dass ich diese Woche 2 kg Rosenkohl gekauft habe. Durch Zufall habe ich letzte Woche ein Rezept bei chefkoch.de entdeckt für eine Rosenkohlsuppe mit Apfel - Walnuss - Einlage. Ach, das klang gleich wieder vielversprechend und spannend, was blieb mir also anderes übrig als das Rezept gleich auszuprobieren.
Allerdings mag ich keine getrockneten Aprikosen, daher hab ich die gleich mal durch Cranberries ersetzt. Hat sehr gut dazu gepasst, ich denke das nächste mal kommt noch etwas Chili - wahrscheinlich grün, mit an die gebratenen Brotcroutons. So ein kleiner Kick schärfe hat mir noch gefehlt.


08 Januar 2012

Kürbiskuchen mit Schokoguss

Kürbis war mir jahrelang unheimlich - nicht vorstellbar in meiner Küche. Bis ich vor knapp 2 Jahren entdeckt habe, dass ich Brot mit ofengerösteten Kürbis backen könnte. Als ich den Kürbis aus den Ofen nahm hat es mich dann doch dazu hingerissen ihn zu probieren und ich muss schon sagen, der Butternut hat mich gleich überzeugt. Sehr lecker.
So kam es, dass sogar 2 Butternut für Brot herhalten mussten, dann gab es keinen mehr zu kaufen und ich stand vor der Möglichkeit Hokkaido zu kaufen... das war mir dann aber doch noch etwas zu riskant...
Letztes Jahr wurde ich dann etwas mutiger, natürlich musste ich das Brot wieder backen, aber ich wollte auch noch andere Sachen mit Kürbis ausprobieren, so kam es das ich in der vergangenen Saison 6 Butternut, 1 Hokkaido und einen Spaghettikürbis verkocht und verbacken habe.

Sehr überzeugt hat mich dabei ein Rezept dass ich mal wieder in einer Lecker-Zeitschrift entdeckt habe für einen Kürbiskuchen mit Schokoguss, den gab es 4 mal bei uns. Einfach zu lecker! Ich hab ihn mit Spaghetti-, Butternutkürbis und auch Hokkaido gebacken. Geschmeckt hat er immer köstlich, mein Faforit ist aber der Butternut, der verleit dem Kuchen noch eine extrasüße. Die Farbe war nur jedes mal anders ;)

Was ich allerdings nicht empfehlen kann: rohen Spaghettikürbis zu schälen... das war echt ein Kampf, aber es war am Ende auch sooo lecker =))

Einen Hokkaido hatte ich jetzt noch daheim rumliegen und daher hab ich den Kuchen noch mal gebacken, nach den ganzen Plätzchen, möcht ich jetzt auch mal wieder nen "richtigen Kuchen" haben ;) Nur etwas hirnlos einkaufen war ich - denn ich hab keine Schokolade für den Guss gekauft, so hatte ich nur noch 1 Tafel Zartbitterschokolade daheim, immerhin hab ich noch nen Nikolaus aus Nussschokolade gefunden, naja nicht ganz das selbe, aber die Nüsse im Guss sehen auch witzig aus.


Körnerseelen

Eigentlich hatte ich mich sogar über ein Wochenende ohne backen gefreut, Brot war eigentlich genug im Haus und so wollte ich diese Woche einfach mal meine Beine hochlegen...
... aber nix da, auf chefkoch.de bin ich auf ein Rezept für saftige Körnerquarkstangen aufmerksam geworden und das war gleich das Ende von meinem backfreien Wochenende. Ok, Quark hatte ich nicht im Haus, das war aber nicht schlimm, ich wollte ihn einfach durch Buttermilch und Joghurt, die ich noch übrig hatte ersetzen, außerdem wär mir ein Vorteig recht und ein Quellstück, hm.. vielleicht auch gleich ein Teig der komplett über Nacht geht?
Man könnte sagen, an das ursprüngliche Rezept war nicht mehr zu denken, aber mein Interesse war geweckt und ich hab mich gleich ans Werk gemacht.

Der Teig war mir am Ende allerdings viel zu weich, hab es aber mehr oder weniger ignoriert und mir gedacht, wenn er mal ein paar Stunden gegangen ist, kann die Sache schon wieder besser aussehen.
Naja, weich war der Teig noch immer und an normales formen war auch nicht zu denken, das hätte mich zu viel Zeit, Anstrengung und Mehl gekostet ^^ dann ist mir die vorgehensweise beim backen von schwäbischen Seelen eingefallen, die auch einen sehr weichen Teig haben...


07 Januar 2012

Schon wieder Rosenkohl?

Ja diese Woche steht bei uns (zumindest teilweise) unter dem Stern des Rosenkohls, gestern gab es ein Gericht mir Rosenkohl und heute wieder ;)
Ich habe mich mal wieder an das Buch von Yotam Ottolenghi -"Genussvoll vegetarisch" herangepischt und mir ein Rezept mit dem Titel "Rosenkohl und  Tofu" rausgesucht.
Ja das klingt irgendwie wenig spannend möchte man meinen. Aber das ist es nicht, es schmeckt köstlich. Bei uns gabs aber keine Tofu - so was kommt mir nicht ins Haus ;) Ich hab den Tofu durch Hähnchen ersetzt, dass ich vorher einige Stunden mariniert habe.
Herr Ottolenghi serviert das Gericht mit Reis, bei uns gabs das Rezept, welches ursprünglich für 4 Personen gedacht ist, für 2 Personen ohne Reis, wir sind satt geworden =)


06 Januar 2012

Jeffrey Hamelman x 2

Die Rezepte von Jeffrey Hamelman sind für mich die Rezepte der ersten Stunde... eines der ersten Brote die ich gebacken habe war das Sonnenblumenbrot von Hamel mann und auch das Brot mit ofengerösteten Kartoffeln, seitdem hab ich beide Rezepte einige Duzend mal gebacken. Die Rezepte überzeugen mich einfach, von der Zubereitung und auch vom Geschmack.
Die Rezepte hatte ich damals bei Chili und Ciabatta gefunden. Das Brot mit ofengerösteten Kartoffeln ist seitdem eines meiner Lieblingsrezepte. Und vor einiger Zeit habe ich bei Küchenlatein auch noch ein Rezept für Brot mit ofengerösteten Kartoffeln und ofengerösteten Zwiebeln gefunden, das eigentlich dem ursprünglichen Rezept gleicht, es werden nur noch die Zwiebeln zugegeben. Das hat mich gleich dazu veranlasst, dass ich das ursprüngliche und auch das abgewandelte Rezept backen muss.
Nach der Verkostung kann ich nicht mal sagen, welches von beiden mir besser schmeckt, das mit oder das ohne Zwiebel, ich finde beiden haben ihren Reiz =)


Nudeln mit geröstetem Rosenkohl, gebratenen Champignons und Feta

Bei paules ki(t)chen hab ich vor ein paar Wochen ein Rezept für Rigatoni mit geröstetem Rosenkohl, gebratenen Champignons und Feta entdeckt, dass mir gleich ins Auge gesprungen ist - ich als Rosenkohlliebhaber! Gerösteter Rosenkohl klang spannend, erst dachte ich, dass er in der Pfanne gebraten wird, aber dem ist nicht so. Der Rosenkohl wird gehackt und dann im Ofen geröstet, am Ende bekommt er noch ein Topping aus Schwarzwälder Schinken. Allein der Duft! Ich glaub ich verbring heute den Abend in der Küche, einfach herrlich.
Allerdings hab ich den Rosenkohl wohl etwas fein gehackt, nach 10 Minuten ist er schon recht dunkel gewesen - vielleicht hatte ich auch einfach etwas wenig Öl erwischt.... wie auch immer, ich hab ihn dann etwas zusammengeschoben und die Temperatur etwas gesenkt.
Der Schinken durfte übrigens ca. 6 Minuten mit in den Ofen.
Pinienkerne hatte ich leider nicht, ich hab mich für geröstete Sonnenblumenkerne entschieden - auch einfach köstlich. Petersilie hab ich irgendwie mal wieder vergessen...
Paule hat schon recht "gehäckselter und gerösteter Rosenkohl ist eine Wucht" - das kann ich so unterschreiben. =)


05 Januar 2012

Asiakraut mit Kasseler und Schupfnudeln

Bei lecker.de, bzw. in der aktuellen Zeitschriftenausgabe hab ich ein Rezept für Asiakraut mit Kasseler und Schupfnudeln entdeckt. Das fand ich spannend, weil wir gerne asiatisch essen und mir auch die normale Schupfnudelpfanne mit Kasseler etwas langweilig erscheint, sicher ich esse auch diese gerne mal, aber die kommt doch etwas schnöde daher... Also hab ich es gleich mal ausprobiert.
Das Ergebnis ist auch lecker, noch besser wär es sicher gewesen, hätte ich etwas weniger Pfeffer genommen =P aber scharfe Sachen können ja auch ihren Reiz haben.
Auf jeden Fall eine leckere und schnelle Feierabendküche, also ich werd es wieder machen =)



04 Januar 2012

Grüne Pfannkuchen mit Limettenbutter

Wie ich bereits in meinem Beitrag zu den Kochbüchern 2011 geschrieben habe, hatte ich mir zu Weihnachten das Kochbuch von Yotam Ottolenghi "Genussvoll vegetarisch" gewünscht.
Bereits heute hab ich ein Rezept daraus nachgekocht. Als erstes Rezept habe ich mir Grüne Pfannkuchen mit Limettenbutter rausgesucht. Mal davon abgesehen, dass mich das Bild gleich angesprochen hat ;) fand ich vor allem die Limettenbutter spannend in der Kombination und ich muss sagen, die hebt das Gericht und den Geschmack positiv hervor.
Für die schnelle Feierabendküche auf jeden Fall ein tolles Rezept, allerdings sollte man die Limettenbutter schon einen Tag vorher machen, die reicht aber locker für 2 Portionen Pfannkuchen =) Sicherlich schmeckt sie auch lecker zu gebratener Hähnchenbrust...



03 Januar 2012

Kartoffel-Dill-Waffeln mit Kräuterdipp und Räucherfisch

Vor einigen Jahren kam ich auf die glorreiche Idee mir ein Waffeleisen zu kaufen... das lagerte dann 4 Jahre im Schrank - immerhin hatte ich es schon ausgepackt.
Irgendwann dachte ich mir, wenn ich es schon gekauft hab, dann werde ich ein Rezept damit ausprobieren und wenn es uns nicht schmeckt, dann werf ich das Ding auf den Müll - oder ich entsorg es gleich. Sparsam veranlagt wie ich bin ;) hab ich mich dann doch erst für das erproben, vor Wegwurf entschieden.
Wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, ist mein Waffeleisenkauf ein totaler Glücksfall! Als erstes hatte ich Pizzawaffeln gebacken, sehr lecker.
Eines Tages bin ich im Kleinen Kuriositätenladen auf ein Rezept für Kartoffel-Dill-Waffeln mit Kräuterdipp und Räucherlachs gestoßen, wir mögen gerne Kartoffeln und Lachs und Dipps sowieso, also hab ich das Rezept gleich ausprobiert. Mittlerweile stand es schon einige Male bei uns auf dem Tisch. Einfach unglaublich lecker =)
Dieses Mal gab es die Waffeln mit Räucherforelle, war auch lecker =)


02 Januar 2012

Zebufilet mit Apfelmarinade und Graupenrisotto

Fürs neue Jahr hab ich  mir auf jeden Fall vorgenommen, mehr aus meinen neuerworbenen Kochbüchern aus 2011 nachzukochen.
Und am ersten Tag des Jahres hab ich meinen Vorsatz gleich mal in die Tat umgesetzt.
Aus dem Tim Mälzer Kochbuch habe ich ein Rezept für Rinderfilet mit Apfelmarinade und Graupenrisotto entdeckt, da ich noch Zebufilet hatte, wollte ich das Rezept gleich umsetzen.
Auch wenn das Fleisch noch 1 oder 2 Minuten vertragen hätte, war es wirklich lecker =) Ein gelungener Einstieg in das neue Jahr und auch in das Kochbuch.


01 Januar 2012

Schwarzbierbrot nach Jeffrey Hamelman

Ja man könnte sagen ich liebe Brote - ich liebe es sie zu backen und zu essen und ja - ich liebe die Rezept von Jeffrey Hamelman, auch wenn ich gestehen muss, dass ich sein Backbuch noch nicht einmal besitze.... =/ eigentlich weiß ich nicht mal, warum ich es nicht habe, die Rezepte sind der Hammer - glücklicherweise findet man einige seiner tollen Rezepte im Internet... genauso hab ich auch das Rezept für das Bierbrot nach Jeffrey Hamelman gefunden - und zwar mal wieder auf dem Plötzblog.



Rübli-Schmarrn vom Blech

Schon einige Male hab ich mich an einen Schmarrn versucht, immer ist es nichts geworden, bei Rezepten in der Pfanne verzweifle ich fast, weil es mir zu lange dauert, dafür hab ich keine Geduld.
Am Ende war es immer ein unansehnlicher Berg, undefinierbar, weder außen knusprig, noch innen fluffig, wenn dann bestenfalls matschig.
Ich hab schon fast gedacht, ich und der Schmarrn, wir werden gar keine Freunde mehr, doch dann hab ich in der aktuellen Lecker-Zeitschrift ein Rezept für den Rübli-Schmarrn vom Blech gefunden. Und ich sah meine Chancen neu aufblitzen. Auf einen letzten Versuch wollte ich es noch ankommen lassen.
Ich hatte Glück!
Der Schmarrn ist so geworden wie ich wollte, außen knusprig, innen fluffig, nirgends war auch nur eine Stelle matschig.