04 Februar 2012

Eingemachtes Suppengrün

Letzte Woche wollte ich Suppe kochen, natürlich wurde da Gemüsebrühe verlangt, also öffnete ich nichtsahnend den Kühlschrank und wollte mein selbsteingemachtes Suppengrün herausholen. Doch zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass ich keins mehr hatte - ja ich hatte erst ein Glas leer gemacht, das stimmt schon, aber ich war mir sooo sicher, dass ich noch ein weiteres hatte.. aber nichts da, ich hab den ganzen Kühlschrank und meinen Vorratsraum auf den Kopf gestellt, nirgends war mehr was zu sehen.
Also musste ich gleich wieder los und neues Gemüse besorgen.
Das Rezept gabs vor einigen Jahre mal beim WDR - Servicezeit.




Eingemachtes Suppengrün

je ca. 250 g Möhren, Lauch, Sellerie, Zwiebeln, Petersilienwurzel (ich hab keine bekommen und Pastinaken genommen)
15 % der Gesamtmenge an Salz
1 großer Bund Petersilie
2 große Tomaten (hab ich dieses mal weggelassen)


Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel und Zwiebeln schälen. Lauch gründlich waschen. Alles vorbereitet nochmals wiegen und die Gewichte sicherheitshalber notieren. ;) In grobe Stücke schneiden und am besten mit der Küchenmaschine fein häckseln. Die Petersilie grob hacken, Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls mit der Küchenmaschine fein häckseln lassen. Alles in eine große Schüssel geben und die angepasste Salzmenge (15 % des Gemüsegewichtes) zugeben, alles gut vermischen und in vorbereitete Gläser geben.

Verwendung: Je nach Gericht ca. 1 TL oder auch mehr zugeben, beim würzen mit Salz etwas aufpassen, da in dem Suppengrün viel schon enthalten ist.

Die obige Menge reicht für ca. 4 Gläser zu je 440 ml. Das Suppengrün hält sich durch das Salz eigentlich ewig, meine letzte Produktion war vor ca. 11/2 Jahren und es war immer noch lecker, auch wenn es mit der Zeit etwas an Farbe einbüst.
Die Mengenangaben sind nur ungefähre Richtwerte, ich benutze immer je nach Gemüse zwischen 200 und 350 Gramm.

Liebe Grüße
Stephi


Kommentare:

  1. Das is ne gute Idee, könnt ich auch mal machen.

    AntwortenLöschen
  2. Haben wir am We nachgemacht, bei uns kam noch ordentlich Maggikraut rein .

    Danke für das tolle Rz
    Kerstin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu,

      ja, Liebstöckel ist auch ne tolle Idee, das Rezept ist auf jeden Fall um einiges erweiterbar. =)

      LG, Stephi

      Löschen