13 Februar 2012

Brathähnchen mit Sumach, Za´atar und Zitrone und Couscous mit Ofentomaten

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - SUMACH - TOBIAS KOCHT! vom 1.02.2012 bis 1.03.2012
Schon beim letzten Beitrag habe ich die innige Beziehung von mir und meinen Ottolenghi-Kochbüchern wiedergegeben, daher wundert es nicht, wenn ich schon wieder Leckereien aus einem seiner Kochbücher gekocht habe. Dieses mal wieder aus "Das Kochbuch". Ich habe mich für ein Fleischgericht entschieden: Brathähnchen mit Sumach, Za´atar und Zitrone. Hm, das beinhaltet aber nur Fleisch.. d.h. ich hab noch keine Beilage, also hab ich das Buch nochmal durchgeschaut und dabei eine Beilage gefunden: Couscous mit Ofentomaten. Klang lecker und schien mir auch gut miteinander zu harmonieren.
Das praktische an dem Hähnchengericht, es ist mit Sumach, ein Gewürz, dass jetzt schon seit Monaten in meinem Küchenschrank steht und bisher erst einmal zum Einsatz kam. Ich hab es mir total euphorisch gekauft, dann hatte ich es daheim in der Hand und dachte: ja und nu?
Jetzt hab ich also endlich eine Verwendungsmöglichkeit gefunden, gleichzeit ist es auch sehr passend, da Tobias momentan ein Event hat, welches da heißt: "Mediterrane Kräuter und Gewürze: Sumach".
Bei dem Couscousgericht ist eigentlich nicht nur der normale Couscous dabei, sondern auch ein grobkörniger: "Magrabiah" leider konnte ich den nirgends auftreiben, daher musste es jetzt auch ohne gehen.
Geschmeckt hat es auf jeden Fall, auch wenn ich die Ofentomaten von diesem Rezept besser finde. Das nächste mal werde ich Cherrytomaten verwenden.




Brathähnchen mit Sumach, Za´atar und Zitrone

4 Hähnchenbrüste (Ottolenghi verwendet Hühnerbeine)
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
3 Pimentkörner
1 TL Zimt
1 EL Sumach
1 Zitrone
200 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
2 EL Za´atar *
50 g Pinienkerne


Die Zitrone in Scheiben schneiden und in einen großen Gefrierbeutel oder eine Schüssel geben. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und über die Zitronenscheiben legen. Die Hähnchenbrüste darauf legen.
Knoblauch über das Hähnchen pressen.
Piment, Zimt, Sumach, Salz, Pfeffer und Brühe zugeben und den Gefrierbeutel zuknoten. Alles gut miteinander vermischen und für einige Stunden, oder über Nacht in den Kühlschrank legen. (Ich habe das Fleisch ca. 6 Stunden mariniert, fand ich ausreichend.)

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Das Hähnchen zusammen mit der Marinade in eine große Auflaufform geben, nach Möglichkeit sollten alle Teile, also Hähnchen, Zitrone und Zwiebeln nebeneinander Platz finden.
Alles mit Za´atar bestreuen und für ca. 30 - 40 Minuten in den Ofen schieben.


In der Zwischenzeit in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten.

Die Auflaufform aus den Ofen nehmen und alles auf Tellern anrichten, mit den Pinienkernen bestreuen.


Couscous mit Ofentomaten

6 große Tomaten
2 EL Zucker
2 EL Balsamico
2 EL Öl
2 Zwiebeln (die hab ich weggelassen, da in dem anderen Rezept schon genug sind)
1 Prise Safranfäden
170 g Couscous
180 g Gemüse- oder Hühnerbrühe
150 g Schafskäse**
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.

Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen. Mit dem Zucker bestreuen, dann den Balsamico und das Öl darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Für ca. 2 Stunden in den Ofen schieben, bis die Tomaten kaum noch Flüssigkeit enthalten.

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl ca. 10-12 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis sie schön braun geworden sind.

Den Couscous in eine Schüssel geben, Safran zugeben.
Die Brühe aufkochen und über den Couscous geben, durchrühren und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern und kräftig mit Salz würzen.

Schafskäse in Würfel schneiden.

Tomaten und Schafskäse zum Couscous geben und unterrühren.

Alles zusammen anrichten und genießen.


* Beim Za´atar musste ich etwas improvisieren, da ich es nicht bekommen habe, ich hab einfach 1 TL Thymian,, 1/2 TL Oregano, eine großzügige Prise Salz und ca. 2 EL Sesamsamen im Mörser gut zerstoßen und die Mischung über das Fleisch gegeben.

** Eigentlich wird Labneh verwendet, eine arabische Joghurtspezialität, Ottolenghi liefert im Buch auch ein Rezept um diesen selbst herzustellen, aber dafür hat mir die Zeit nicht gereicht. 


Liebe Grüße
Stephi

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