31 Dezember 2012

Möhren-Oliven-Pesto

An manchen Sachen kann ich halt einfach nicht vorbeigehen. So ist es mir auch mit der "Lust auf Genuss - Geschenke aus der Küche" gegangen. Ich hab gar nicht erst reingeschaut, ich hab sie einfach eingepackt, ja man könnte fast sagen, ich war auf der Jagt nach der Zeitschrift ;)
Einige schöne Rezepte hab ich auch gleich darin entdeckt und mich als erstes auf eins für ein Möhren-Oliven-Pesto gestürzt. Das klang spannend, ich hab natürlich die leckeren Kalamata-Oliven gekauft, die schmecken mir einfach am besten, wobei ich sagen muss, ich bin kein sehr großer Olivenfreund, aber die esse ich recht gerne mal. Interessanterweise werden in diesem Pesto keinen Pinienkerne oder ähnliches verwendet, dass ich ja schon eher ungewöhnlich.
Ob die 100 ml Öl wirklich benötigt werden, weiß ich nicht, ich mach das immer etwas nach Gefühl, denn ganz so "flüssig und ölig" mag ich das Pesto einfach nicht, lieber hab ich es, wenn es etwas trockener ist, und ich einfach noch etwas Nudelwasser dazugeben kann, haltbar ist es deswegen trotzdem. Außerdem ist das Pesto so lecker, dass es gar nicht so alt werden kann ;)

30 Dezember 2012

Kleiner kulinarischer Jahresrückblick 2012

Letztes Jahr hab ich euch einen kleinen Kochbuch-Rückblick gezeigt. Das wollte ich eigentlich auch dieses Jahr wieder machen, außerdem wollte ich euch gerne zeigen, was sich bei meinem alten Rückblick von 2011 getan hat, was ich denn noch alles tolles nachgekocht habe.. aber irgendwie war das eher enttäuschend, denn es kamen dann wieder so viele neue Kochbücher und -ideen dazu, dass ich vielleicht insgesamt 5 Rezepte aus den Kochbüchern von 2011 neu gekocht habe... das lohnt sich also nicht wirklich.. als ich dann aber bei Feines Gemüse den Jahresrückblick gesehen habe, und Christina ja fast schon animiert hat, diesen doch einfach zu klauen und auch zu veröffentlichen, hat es mir jetzt einfach in den Fingern gejuckt und hier kommt also mein kleiner kulinarischer Rückblick für 2012.



Am häufigsten gekocht
Schwierig zu sagen, ich koche Sachen ja so selten öfters als einmal... gefühlt gab es auf jeden Fall sehr oft Gerichte mit Hähnchen oder Nudeln. Wenn ich mir meinen Rezept-Index so anschaue müsste ich aber die Pesto-Spinat-Pizza mit Tomaten und Knoblauchöl am öftesten gekocht haben.

Zu wenig (oder gar nicht) gekocht 
Ich hab die Pralinenherstellung etwas vernachlässigt... und ich hab zu wenig aus meinen Kochbüchern nachgekocht, ich sollte es nächstes Jahr vermeiden, viele Zeitschriften zu kaufen.
Seit einigen Jahren will ich Kimchi machen, ich hab es 2012 wieder nicht geschafft...

Herzhaftes Lieblingsgericht
Da gibt es eigentlich sogar zwei, die ich so lecker fand, dass ich sie immer und immer wieder kochen könnte, die Haselnussravioli mit Lauchfüllung und Physalissauce und die Fusilli mit Huhn und Thymian-Gemüse-Ragú, fast hätte ich noch die Nudeln mit Fleischsauce vergessen und die Pesto-Spinat-Pizza mit Tomaten und Knoblauchöl - ich kann mich nicht entscheiden.

Süßes Lieblingsgericht 
Was Plätzchen angeht auf jeden Fall die Kichererbsen-Pistazien-Spekulatius ansonsten ist die Mirabellen-Walnuss-Tarte mit Rosmarin eine heiße Anwärterin auf den Titel. Die Peach Cobbler Scones standen auch des öfteren auf unserer Kaffeetafel. Wenn es nur ums Thema "Kuchen" geht war es auf jeden Fall der Plumcake al Cappuccino. Außerdem zum niederknien: Macarons mit Limette und Basilikum

Lieblings-Brotrezept
Auf jeden Fall das Sauerländer Mengbrot, obwohl ich sagen muss, dass das Normannisches Apfelbrot nach Jeffrey Hamelman auch total lecker ist, das Senfbrot gibts auch immer wieder.

Ein Gericht, das total in die Hose ging
Nudeln mit gegrilltem Kräuterricotta das Rezept hab ich gleich in 2 Varianten ausprobiert und beidesmal war es eher enttäuschend als ein Renner. Werde ich auf jeden Fall nicht mehr machen.

Kulinarische Neuentdeckung
Mangold, Mirabellen, Kastanienmehl, Quitten, Okraschoten, Salbei - den hab ich vor 2012 nie richtig "wahr" genommen, aber er ist so köstlich!

Küchengerät des Jahres
Naja, es ist nicht wirklich ein Gerät, aber es bereichert meine Küche doch ungemein, ich hab mir einen tollen Ravioli-Maker gekauft, mit dem man die Nudeln ausstechen kann, den Nudelteig dann reinlegt, Füllung drauf und einfach nur noch zuklappen muss - tolles Teil =)

kulinarische Herausforderung
Als erstes hab ich mich mit den Macarons angefreundet, dann hab ich die Nudel-Herstellung, vor allem die Ravioliherstellung perfektioniert und außerdem hab ich Cake Pops gemacht. Und die Ketchup-Herstellung lief auch super, das werde ich nächstes Jahr wieder machen.
Und ich hab es nach 5 Jahren Brotbacken endlich geschafft einen Sauerteig mein eigen zu nennen!

Kochbuchneuanschaffungen
Schwer zu sagen, ob ich überhaupt alle auf die Reihe bekomme, es waren sehr viele:
Ottolenghi - Das Kochbuch 
Donna Hay - Schnell, frisch, einfach und Keine Zeit zum kochen 
Stefan Marquard - Blitzküche 
Steffen Henssler - Schnell, schneller, Henssler! 
Jamie Oliver - Zu Gast bei Jamie, 30 - Minuten- Menüs und 15-Minuten-Küche 
Claudia Roden - Die orientalische Küche
Angel Adoree - Vintage Tea Party
Jeffrey Hamelman - Bread
Yvette van Boven - Home Made Winter
Martha Stewart - Cupcakes
Francesca Badi - Hausgemacht
Michele Cranston - Das Kochbuch
Damien Klein - Flavour Küche
Tom Kime - Asia-Snacks
Kochen & Genießen - Jahreszeitenküche

Ich denke, das müssten alle gewesen sein, ich hab es mir irgendwie schlimmer vorgestellt. Und nein, ich hab mir nicht alle selbst gekauft, viele hab ich auch geschenkt bekommen ;) 
Ich hatte mir übrigens vorgenommen, mir nicht mehr als 10 neue Kochbücher zu kaufen, so schlecht war ich also gar nicht =P

Liebstes Kochbuch
Jamie Oliver - 15 Minuten-Küche

Eure Top 3 – welche Rezepte habt ihr am meisten angeklickt?
Ich seh schon, ihr wart alle eher "süß" unterwegs ;)

Vorsätze für 2013
Weniger Zeitschriften kaufen, ich werde mich nach Möglichkeit auf die "Lecker" beschränken ;)
Neuanschaffung Kochbücher: höchstens 5 - 10 Stück (auf meiner Wunschliste steht momentan nur "Greenbox von Tim Mälzer").
Ich sollte einfach mehr aus den Kochbüchern nachkochen, die ich noch zu Hause stehen habe, außerdem hab ich mir vorgenommen wieder etwas kreativer zu werden, vor allem was neue Brot- oder auch Backrezepte betrifft, das kam 2012 etwas zu kurz. 
Außerdem würde ich gerne öfters auf den Markt gehen und mich von den Zutaten inspirieren lassen, was vor allem auch neue Sachen betrifft, es gibt sicher noch vieles, von dessen Existenz ich nichts weiß.

Liebe Grüße
Stephi

29 Dezember 2012

Apfel-Karamell-Marmelade mit Fleur de Sel

Marmeladekochen ist ja eigentlich immer total in und angesagt. Bei mir allerdings eher weniger, was nicht daran liegt, dass ich es nicht gerne machen würde, nein, es liegt eher daran, dass sie dann niemand isst. Wie sind eher die deftigen Frühstücker und mögen Käse und Wurst auf unser Brötchen oder Brot, da bin ich dann meistens schon satt, bis ich auch nur auf die Idee kommen würde "ach, Marmelade hab ich ja auch noch..." Wäre also schade, die ganzen Gläser dann nur rumstehen zu haben.
Doch jetzt kam ich auf einen neue Idee, ich nehme mir jeden Tag eine kleine Dose (180 ml) Naturjoghurt mit auf Arbeit und die aromatisiere ich mit Marmelade. Die Idee ist nicht neu, das stimmt, aber für mich ist sie zumindest eine neue Wendung, vor allem kann ich so auch mal das ein oder andere Marmeladenrezept ausprobieren, ohne das ich darüber nachdenken muss, ob sie alle wird und ob es dann zu viel für Weihnachten wäre, wenn ich dann mal wieder ausnahmsweise Marmelade für irgendwelche Plätzchenrezepte brauche...
Und da ich ja für diese neue Idee auch gleich mal neue Marmeladen ausprobieren will, hab ich mich für die Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel entschieden. Das Rezept ist momentan total hipp hab ich gesehen. Eigentlich hab ich das Rezept bei schöner Tag noch gefunden. Aber es gibt das Rezept auch bei Penne im Topf, Ellys Art, Paules Ki(t)chen, Ich bin dann mal kurz in der Küche und bestimmt auch noch bei einigen anderen auch. Das heißt natürlich, dass die Marmelade echt total lecker sein muss =)
Ich hatte wie immer mal wieder meine Probleme beim Karamell, nach dem Ablöschen hat es sich einfach nicht mehr aufgelöst, irgendwann hab ich einfach die Apfelstücke dazugeworfen und gerührt und siehe da, auf einem mal war alles wieder flüssig. Was auch immer ich falsch oder richtig gemacht hab, am Ende hat es funktioniert. Vielleicht hätte ich die Äpfel dann einfach gleich zugeben sollen... ;)
Geschmacklich finde ich die Marmelade lecker, durch den Karamell ist sie natürlich süßer als andere Marmeladen, vielleicht wäre ein 3:1 Gelierzucker sinnvoll gewesen. Fleur de Sel hab ich jetzt noch nicht erwischt, das wird sich sicher aufgelöst haben, aber was solls, ich find sie lecker!

26 Dezember 2012

Übernacht-Flockenbrötchen

Was gibt es denn schöneres als morgens frische Brötchen zu haben, auch an den Tagen, an denen der Bäcker nicht offen hat, bzw. an denen ich auch gar keine Lust hab erst irgendwo hinzufahren um mir Brötchen zu holen. Dann kommt nur das selberbacken in Frage... Wichtig ist dabei natürlich, dass man nicht ewig darauf warten muss, daher finde ich die Übernacht-Brötchenrezepte immer total praktisch. Heute gibt es mal ein Rezept von mir dazu, auch wenn man mit den Vorbereitungen schon am Morgen des Vortages beginnen muss, das man die Getreideflocken erst noch "einweichen" muss. Das verleiht dem ganzen aber einen besseren Geschmack und vor allem, werden die Brötchen dadurch nicht trocken, denn die Flocken haben das Wasser bereits aufgesogen, was sie sonst dem Teig entziehen würden, wenn man sie nicht vorher etwas einweichen würde. Man hat also gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Einen Tag nach dem Backen waren die Brötchen immernoch genauso lecker, wir haben sie einfach kurz auf den Toaster gelegt, dass sie außen wieder schön knusprig geworden sind, ich fand, sie waren dann genauso lecker wie frisch aus dem Ofen.


Die Brötchen sind für diese Woche mein Beitrag fürs YeastSpotting.


25 Dezember 2012

Knusper-Kipferl

Heute gibt es das letzte mal Kekse für dieses Jahr, mal davon abgesehen, dass das Jahr auch bald vorbei ist, beende ich jetzt auch die Plätzchensaison für diese Weihnachten. Irgendwie hab ich doch wieder mehr gebacken, als ich eigentlich wollte, man entdeckt doch immer wieder irgendwo Anregungen und neue Rezepte und backt sich am Ende wieder die Finger wund und ich muss auch wirklich sagen, ich kann jetzt keinen Kekse mehr sehen, die haben doch 3 Sorten daheim, die wie jetzt noch nach und nach genießen werden und dann bin ich froh, wenn ich einfach mal wieder "nur" nen Kuchen backe ;)
Als erstes will ich euch mal einen kleinen Überblick geben, was ich dieses Jahr alles gebacken habe, nein, das haben wir nicht zu 2. aufgefuttert, viele davon hab ich auch verschenkt.
(Hier gibts den Überblick vom letzten Jahr.)

4 x Schoko-Grübchen (diese mal ohne Limette)
2 x Schnelle Adventskekse
1 x Lebkuchen-Schnitten
2 x Rum-Kipferl mit Rosinen
2 x knusprige Schoko-Kokos-Plätzchen
1 x Matcha-Stäbchen mit weißer Schokolade
1 x Tigerkekse mit gebrannten Mandeln
1 x Kichererbsen-Pistazien-Spekulatius
1 x Kernige Karamell-Schnecken
1 x Pfeffer-Schoko-Sandwitch
1 x Limettenkekse
1 x Kastanien-Kipferl
1 x Seminas Schnitten
1 x Kokos - Kipferl mit Zitronengras
2 x Schoko-Vanillekekse mit Salz
1 x Erdnuss-Schoko-Häufchen

Und ich hab es wieder auf 17 Sorten geschafft, dabei wollte ich diese Jahr weniger backen und naja, irgendwie ist es doch wieder soviel geworden, das schockiert mich fast etwas. Naja, ich kann es mir ja mal für nächstes Jahr vornehmen, dass ich dann weniger backe...

Ich hatte natürlich noch ein paar Reste daheim, die ich gerne noch verwerten, bzw. verbacken wollte und so sind noch ein paar Knusper-Kipferl entstanden, mit ein paar Cornflakes- und Marzipanresten. Mein Freund wollte gerne noch Schokolade dazu, also hab ich sie noch mal kurzerhand verziert. Das Ergebnis ist wirklich lecker geworden.

24 Dezember 2012

Chianti-Braten mit Tomaten

Als erstes möchte ich euch natürlich ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest wünsche, am Besten ohne Stress und mit viel Freude.

 
Ich hab jetzt echt 3 Mal nachgesehen, aber ich habe dieses Rezept wirklich noch nicht verbloggt. Ich bin grad bissl überrascht, denn heute, werde ich euch eines meiner Lieblingsrezepte von Cornelia Poletto aus ihrem Kochbuch "Mein neuer Grundkurs für Einsteiger" vorstellen, einen Chianti-Braten mit Tomaten. Diesen Braten gibts eigentlich zu 90 %, wenn ich einen Rinderbraten mache, denn er ist so einfach in der Zubereitung und so unheimlich lecker, dass ich ihn immer wieder machen muss.
Diese mal hab ich es mir auch besonders einfach gemacht und hab einfach nur Farls als Beilage gemacht, aber eigentlich braucht man nur etwas machen, was gut Sauce aufnimmt, denn die ist ja eh das beste, vor allem wenn sie aus so einem leckere Rotwein besteht.
Wenn ihr noch keinen Rinderbraten gemacht habt, dann rate ich euch unbedingt es das erste mal mit diesem Rezept zu versuchen, wenn ihr schon mal einen gemacht habt, dann solltet ihr ihn auch unbedingt ausprobieren, ich finde, der ist wirklich nicht zu toppen, wenn doch, dann sagt mir Bescheid und gebt mir das Rezept ;)

23 Dezember 2012

Seminas Schnitten

Ich hab natürlich noch ein paar Weihnachtsplätzchen zur Auswahl, nicht das ihr dachtet, das wär es für dieses Jahr schon gewesen ;) Ich hab noch ein Rezept aus der HILDA nachgebacken und zwar Seminas Schnitten. Die haben mich total angelacht, auch wenn ich sonst kein großer Fan von Zuckerguss bin, aber bei diesem Rezept musste er sein, darüber habe ich einfach mal hinweggesehen, denn ich wollte unbedingt etwas mit Oblaten backen und die klangen schon so lecker. Ich hab mir einfach 3 Oblaten hergenommen, ich hab nur die in der Größe 120 x 200 mm gesehen, ich weiß nicht welche im Rezept wirklich verwendet werden (vielleicht hab ich auch net richtig geguckt ^^).
Zur Lagerung eignen sich die Kekse nicht wirklich, die Oblaten lösen sich auch recht leicht vom Belag, man könnte die Schnitten also auch gut ohne die Oblaten backen, einfach die Masse gleichmäßig aufs Blech streichen und dann in Schnitten schneiden.
Ich hab sie eine Woche "gelagert" indem ich einfach eine Schicht der Schnitten in eine Dose gelegt habe, dann eine Schicht Butterbrotpapier darüber gelegt habe und dann wieder Schnitte usw. So klebten sie wenigstens nur bissl am Butterbrotpapier und die Sauerei war nicht ganz so groß.
Geschmacklich fand ich sie auf jeden Fall superlecker.

20 Dezember 2012

Kastanien-Kipferl

Ich hab die Tage meinen Schrank durchwühlt, in der Hoffnung irgendetwas zu finden, aus das ich noch Kekse backen kann, das hört sich jetzt vielleicht bescheuert an, aber ich kauf oft Sachen, verwende sie einmal, weil ich sie ausprobieren will und dann verschwinden sie in den Tiefen eines meiner Küchenschränke und kein Mensch denkt mehr dran.
Bei meiner kleinen Suchaktion bin ich auch auf mein Kastanienmehl gestoßen, dass ich wegen einiger Rezepte (hier und hier ;)) gekauft hatte und dann weggestellt hatte, weil es, wie ich finde, einen sehr starken Eigengeschmack hat. Aber für die Plätzchen war mir das grad Recht. Musste nur noch ein kleines Extra her, das hab ich dann auch schnell ausgewählt in Form von Kürbiskernen und Zartbitterschokolade.
Schon waren die leckeren Kastanien-Kipferl fertig ;)

19 Dezember 2012

Limettenkekse

Backt ihr immer noch Weihnachtskekse?
Also ich konnte mich noch nicht wirklich losreißen, nachdem ich erst überhaupt keine Ideen hatte, was ich so backen könnte, kam mir dann doch eine Flut von Rezepten entgegen. Schuld dran war auch eines meiner Backbücher, "Kochlust - Kekse, Kuchen & Co." das ich eigentlich eher durch Zufall in der Hand hatte und durchgeblättert habe. Dabei sind mir die folgenden Limettenkekse ins Auge gefallen. Kekse mit Zitrone find ich total lecker und erfrischend, Limetten mag ich ja auch total, das Rezept musste also ausprobiert werden - es bereichert jeden Plätzchenteller!



18 Dezember 2012

Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen)

Für schnelle und einfache Rezepte bin ich immer zu haben, vor allem was Brot oder Brötchenrezepte angeht. Ganz toll finde ich Brötchenrezepte, die man einfach zusammenmixt, über Nacht stehen lässt, morgens dann noch kurz bearbeitet und dann so 30 - 60 Minuten gehen lässt und dann einfach backt und nach wenigen Minuten dann schon total tolle Brötchen auf dem Frühstückstisch liegen hat.
So war es natürlich nicht verwunderlich, dass mir das Rezept für die Solrosbullar, dass ich am Samstag auf dem Plötzblog entdeckt habe, total zugesagt hat und ich es gleich am Samstag/Sonntag ausprobieren musste. Die Zutaten hab ich ja eh daheim, da brauchte ich gar nicht groß überlegen und schon ging es Samstagnacht nochmal los mit Teigkneten, naja, eigentlich hat es die Küchenmaschine übernommen, ich stand aber natürlich wachend daneben ;)
Ich hab den Teig dann 10 Stunden gehen lassen, in meiner Küche hatte es ca. 18 Grad, so war der Teig morgens schön von Bläschen durchzogen, ich hab ihn auch kaum geformt, nur ganz leicht gedrückt und zu einer Rolle geformt, der Rest war ja dann fast nur noch Wartezeit.
Am Ende folgte dann ein superleckeres Brötchenergebnis.


Diese Woche gibt es fürs YeastSpotting nochmal ein Brötchenrezept.

17 Dezember 2012

Pfeffer-Schoko-Sandwitch

Ich hab ja bereits berichtet, dass ich dieses Jahr bissl im Marzipanfieber bin, erst hab ich aber gar nicht richtig gesehen, dass bei den folgenden Plätzchen Marzipan im Spiel ist. Ich hatte mich bei der Brigitte nach Plätzchenrezepten umgesehen und dabei die Peffer-Schoko-Sandwitch entdeckt, der Name hat gleich meine Aufmerksamkeit erregt, erst dachte ich, es wird vielleicht einfach Lebkuchengewürz verwendet, doch es war ganz anders, in die Füllung, die auch aus Marzipan bestand kam "richtiger" zerstoßener Pfeffer. Das klang ja mal toll. Also hab ich sie gleich ausprobiert und ich muss sagen, dass die wirklich total lecker sind, ich hätte die Marzipanfüllung gleich so aufessen können. Der Pfeffer hat dem ganzen einen super Geschmack gegeben, einfach nur köstlich. Ich hab auf einen Pfeffermischung zurückgegriffen in der auch unter anderem langer Pfeffer enthalten ist, eine sehr scharfe Mischung, aber einfach göttlich hierzu. Sicherlich geht es auch mit einfachem Pfeffer bzw. einer einfachen bunten Pfeffermischung. Aufs verzieren mit Schokolade hab ich dann verzichtet..

16 Dezember 2012

Kernige Karamell-Schnecken

Und noch ein tolles Plätzchenrezept will ich euch vorstellen. Ich hab es bei der lecker entdeckt, es kommt eigentlich mit einem recht langweiligen Namen daher, dass gar nichts über den tollen Inhalt der Plätzchen verrät; sie heißen einfach nur "kernige Karamell-Schnecken". Klingt ja ganz lecker, aber wer hätte gedacht, dass im inneren der Kekse getrocknete Früchte (bei mir Berberitzen, eigentlich wollte ich Cranberries nehmen, aber ich hatte keine mehr ;)) und gehackte Kürbiskerne stecken? Außerdem hab ich noch Limettenzucker verwendet, einen braunen Zucker, der mit Limettenschale gemischt ist.
Das Rezept enthält aber einen kleinen Fehler, ich hab alles gemacht wie im Rezept, aber so hat es gar nicht zusammen gehalten, im Original wird der Eiweiß gar nicht verwendet, ich würde allerdings nach dem ausrollen den Teig damit bestreichen, so halten die getrockneten Früchte und die Kürbiskerne viel besser, ohne das Eiweiß fällt einfach alles nur heraus und verbindet sich gar nicht richtig miteinander, es war ganz schön aufwändig alles zusammenzurollen. Auch der Hagelzucker hab an der Außenseite nicht gehalten, ab und an ist mal ein Körnchen hängengeblieben, das war aber alles..
Ich hab daher gleich das Eiweiß mit ins Rezepte aufgenommen und den Hagelzucker weggelassen.

14 Dezember 2012

Kichererbsen-Pistazien-Spekulatius

Dieses Jahr hab ich was Plätzchen betrifft total Lust auf was neues, vor allem Marzipan hat es mir dieses Jahr angetan, auch wenn ich euch davon noch nichts gepostet habe ;) und auch so finde ich es spannend einfach ein paar Gewürzmischungen in den Keksteig mit zu mischen, dieses mal hab ich mich für 5-Gewürz-Pulver entschieden. Klingt komisch werdet ihr denken, Szechuanpfeffer,Zimt, Nelken, Fenchel und Sternanis zusammen in Plätzchen? Ja es ist einfach toll.
Ich wollte Kekse zum Ausstechen machen, aber das sollte nicht alles so normal sein, also hab ich noch einen Teil es Mehles durch Kirchererbsenmehl ersetzt.. naja was heißt einen Teil, eigentlich fast alles ;) und zusätzlich hab ich noch gemahlene Pistazien mit reingegeben.
Ich weiß auch nicht, aber ich finde das 5-Gewürz-Pulver verleiht ihnen, vor allem auch in Verbindung mit den Pistazien ein Spekutalius-Feeling, ich find die Kekse echt total lecker!

12 Dezember 2012

Gemüse-Burger

Gestern hab ich euch ja die kernigen Burger-Brötchen vorgestellt. Sicherlich habt ihr euch schon gefragt, was ich den mit den Burger-Brötchen vorhabe, ich mache Burger-Brötchen aber es gibt keinen Burger? Stimmt, dass kann ja nicht sein, also verrate ich euch heute was ich denn für einen Burger zubereitet habe.
Es handelt sich dabei uns einen Gemüse-Burger, d.h. keine Hackfleich mit Gemüse gemischt, sonder wirklich nur Gemüse. Das Rezept hab ich auch dem neuen Kochbuch von Jamie Oliver "Jamies 15 Minuten-Küche". Jamie macht dazu noch Maiskolben und einen Krautsalat, das war mir aber für 2 Personen doch bissl zu viel, daher hab ich nur die Burger gemacht. Und die waren auch echt lecker, man könnte sicherlich auch in die Masse noch 250 g Hackfleisch geben und dann einfach 8 Burger daraus formen, das stelle ich mir auch sehr lecker vor.

11 Dezember 2012

Kernige Burger-Brötchen

Ich hab mir schon länger vorgenommen endlich mal wieder Burger zu machen, da ihr ja wisst, dass ich eher nicht in den Laden gehe und mir die Burger-Brötchen einfach kaufe, wollte ich sie natürlich wieder selbst backen. Vorgenommen hatte ich mir eigentlich, nach einem Rezept zu suchen, mit dem ich so richtig fluffige Brötchen hinbekomme, ja diesen Vorsatz hatte ich wirklich, doch dann bin ich bei 1 x umrühren bitte auf die kernigen Burger-Brötchen mal in einer anderen Form gestoßen und hab mir gedacht, Mensch, die Form hast du doch auch, das wäre die Gelegenheit sie mal einzuweihen. Also hab ich mein Vorhaben mit den weichen Brötchen über Bord geworfen, denn ich konnte schon sehen, dass die Brötchen am Ende etwas knuspriger ausfallen würden, aber gut, eigentlich zählt ja auch nur der Geschmack, ist doch egal wie weit ich am Ende meinen Mund aufreißen muss um den Burger da irgendwie hineinzubekommen ;) Und der Geschmack ist bei den Brötchen wirklich überzeugend, außerdem find ich sie trotzdem vergleichsweise "weich" und daher für Burger auch gut geeignet.. ach ja, Buttermilch hab ich nicht verwendet - ich hab keine gekauft.. ich hab einfach Joghurt genommen.


Diese Woche gibts mal wieder einen Beitrag fürs YeastSpotting.


10 Dezember 2012

Tigerkekse mit gebrannten Mandeln

Vielleicht erinnert ihr euch noch, ich habe letztes Jahr zum Ende der Plätzchensaison Tigerkekse mit Mandeln gebacken. Die Optik war einfach klasse gewesen, der Geschmack war auch gut, aber nicht so, wie ich ihn mir eigentlich vorgestellt und gewünscht hätte.
Für dieses Jahr hab ich mir also vorgenommen die Kekse nochmals mit einem anderen Teig zu backen, außerdem wollte ich die Mandeln vorher karamellisieren um noch etwas mehr Geschmack herauszukitzeln.
Und jetzt ist es mir echt gelungen, ich finde die Kekse total lecker, die Mandeln haben mehr Eigengeschmack und sind knackiger, der schokoladige Kakaogeschmack kommt mehr heraus und das Vanillearoma ist einfach überwältigend, einfach eine tolle Kombi.
Ich bin auf jeden Fall mit meiner neuen Variante total zufrieden =)

09 Dezember 2012

Spekulatius-Nuss-Würfel

Ich möchte euch ein total klasse Rezept vorstellen, es geht heute um Spekulatius-Nuss-Würfel, ich würde fast sagen, man könnte von einer Art schneller und einfacher Praline sprechen...
Das Rezept begleitet mich jetzt schon länger, ich habe mir seit mindestens 3 Jahren vorgenommen, das Rezept in der Weihnachtszeit mal auszuprobieren, jedes Mal hab ich es vergessen und mir fiel es immer erst ein, wenn Weihnachten schon längst vorbei war. Doch dieses Jahr ist es anders, ich hab mich schon frühzeitig darauf aufmerksam gemacht und mit Zettel geschrieben, dass ich es ja nicht wieder vergesse...
Rezepte gibt es einige, ursprünglich hab ich eines auf chefkoch entdeckt, doch ich hab gesehen, dass es auch bei lecker ein Rezept dafür gibt. Soweit so gut... die Rezepte haben mir aber nix gebracht, denn bei uns konnte man keine Zartbitterschokolade mehr kaufen, irgendwie war alles schon leergeräumt.. es hatte wohl jemand was dagegen, dass ich die Würfel herstellen soll. Und in ein paar Supermärkte wollte ich jetzt auch noch gehen, ich hab es einfach darauf ankommen lassen und hab mir gedacht, na mal schauen, wie viel Schokolade du noch daheim hast.
Also ich hatte noch 300 g... das ist ja toll, aber das passte zu keinem der Rezepte und auch nicht zu meiner Vorstellung von der Umsetzung des Rezeptes. Also hab ich mir paar Gedanken dazu gemacht und hab es mit ein paar anderen Mengenangaben zubereitet. Ich finde es ist so genau richtig geworden.

Und dann hab ich noch was tolles entdeckt, Maria von "Ich bin dann mal in der Küche..." hat wieder ein tolle Event am laufen ;)



Da es wirklich total schnell geht und total umwerfend lecker ist ;) und dieses Rezept auch jeder kennen sollte und vor allem auch ausprobiert haben sollte, werde ich Marias Event mit den Spekulatius-Nuss-Würfeln bereichern ;D Denn als Geschenk ist es wirklich total super!

07 Dezember 2012

Matcha-Stäbchen mit weißer Schokolade

Heute gibts bei mir Matcha-Stäbchen mit weißer Schokolade nach einem Rezept, dass ich bei "from Snuggs Kitchen" gefunden habe.  Matcha schlummert bei mir immer noch in der Küche, ich habe mir letztes Jahr eine kleine Dose dieses Teepulvers mal gekauft um die Schildkrötenkekse backen zu können, außerdem hatte ich mir der Geschmack interessiert. Im Rezept werden eigentlich 1-2 EL des Matcha-Pulvers verwendet, dass ist mir aber zu viel des Guten - sicherlich, es färbt dann sehr schön grün, aber ich mag den Geschmack eher etwas dezenter. So hab ich ungefähr nur 1 gestrichenen TL verwendet, ich finde, dass reicht immernoch, der Geschmack kommt so immer noch sehr gut zur Geltung.
Etwas irritiert bei dem Rezept hat mich, dass nur 2 TL Zucker verwendet werden, aber ich muss sagen, dass ist wirklich genug, selbst ohne die weiße Schokolade sind die Kekse eigentlich süß genug.
Was ich allerdings das nächste mal anders machen würde, ich würde kein Wasser mehr für den Teig verwenden, sondern eher Milch oder Sahne, denn ich finde durch das Wasser ist der Teig etwas "gummiartig" geworden und ließ sich nicht ganz so optimal verarbeiten, was man natürlich auch machen könnte, anstelle des Wassers einfach 1 Ei verwenden, 50 g hat das auch, müsste man mal schauen, wie dann die Plätzchen werden...

06 Dezember 2012

Erdnuss-Schoko-Häufchen

Ich möchte die Chance gleich mal nutzen und auch nochmal auf die HILDA aufmerksam machen, eine tolle kleine Backfiebel aus der Feder einiger bekannter Foodblogger.
Ich hatte mir meine Liste mit den Plätzchen schon erstellt, die ich dieses Jahr gerne backen möchte und hatte für die ersten Sorten, die es zum 1. Advent geben sollte bereits eingekauft, doch dann sah ich dieses tolle Magazin und habe natürlich darin geblättert, ich denke, in der Zwischenzeit hab ich es an die 20 mal von vorne bis hinten durchgeschaut und so waren meine Pläne ganz schnell wieder über den Haufen geworfen, ich musste unbedingt als erstes diese Schokoladenblätter mit Erdnüssen und Piment d´Espelette nachbacken. Ok, ich mag die Kombi Chili und Schoko nicht, das Piment d´Espelette wird es bei meinen Keksen also nicht geben, aber ich liebe Erdnüsse in Kekse, ich backe ja jedes Jahr die Erdnuss-Schnecken, also durften die Schokoblätter nicht fehlen.
Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht doch noch was ändern würde.. ich hab den Teig also angerührt und schaute diesen an, daneben lag mein Brett mit den gehackten Erdnüssen und dachte mir.. hm.. wenn ich den Teig jetzt spritze und die Erdnüsse darüberstreue, dann bleibt mir sicher wieder die Hälfte über, weil ich zu sparsam mit den Nüssen umgehe.. das ist irgendwie auch doof, es muss doch auch anders gehen, also hab ich bissl mehr Mehl untergerührt, die Erdnüsse ebenfalls in den Teig geschmissen und untergerührt und gedacht, bissl wenig.. also hab ich nochmal 100 g Erdnüsse gehackt.. dann sah ich da noch die Dose mit Schokomüsli und dachte mir, was solls, da kommen auch noch 100 g mit rein... so hab ich dann alles verrührt.. spritzen konnte ich das ganze natürlich nicht mehr, also hab ich keine Teighäufchen gemacht, erst mal ein Blech um zu schauen, ob die Kekse recht verlaufen, das taten sie aber gar nicht, so hab ich dann noch weitere 2 Bleche in den Ofen geschoben und nach dem auskühlen eines probiert.
Wirklich total lecker, Erdnuss und Schokolade, einfach göttlich, für mich reicht der Schokogenuss schon so, wer natürlich mag, kann auch noch bissl Schokolade über die Kekse sprenkeln, ich habe verzichtet, die werden eh zu schnell aufgefuttert sein ;)

04 Dezember 2012

Rum-Kipferl mit Rosinen

Das folgende Rezepte hat mich gleich angesprochen, als ich die "Lea - lecker kochen & backen, Rezepte mit Pfiff (11/2012)" durchgeblättert habe. Denn da ist mir gleich das Rezepte für Rum-Kipferl mit Rosinen und Zuckerguss aufgefallen, das wollte ich auf jeden Fall dieses Jahr ausprobieren - wenn auch ohne Zuckerguss, ich finde der ist meistens eher überflüssig, mir ist der "pure" Keksgenuss lieber.. bzw. verziere ich dann die Sachen lieber mit Schokolade... obwohl ich eh kein großer Dekorationsmensch bin, was Kekse und Gebäcke betrifft, da fehlt mir oft die Geduld, ich muss die Sachen doch immer gleich probieren.
Im Rezept werden fertige Rumrosinen verwendet, das wollte ich aber nicht, ich hab noch ne Flasche Rum im Schrank stehen, die ich eh sonst nicht verwende... also hab ich mir einen Beutel Rosinen in Rum eingelegt, dass sind natürlich mehr als nur 125 g Rumrosinen geworden, man kann auf jeden Fall locker 3 mal davon backen, aber es lohnt sich auch, denn die Kipferl sind echt total lecker.

02 Dezember 2012

Lebkuchen-Schnecken

Jetzt fängt die Plätzchensaison wieder so richtig an. Ich bin dabei immer wieder auf der Suche nach neuen Plätzchensorten, klassische Plätzchen sind ja schön und gut, aber ich finde sie mittlerweile recht langweilig und mag lieber mal was anderes ausprobieren. Bei Lecker hab ich dieses Jahr wieder ein paar spannende Rezepte gefunden, unter anderem die Lebkuchen-Schnecken. Das Rezept hat mich gleich aus mehreren Gründen angesprochen:
- es wird ein Mürbeteig verwendet, der ist mir ja eh der liebste, aber ausstechen ist mir oft zu aufwändig...
- es wird ein Lebkuchenteig mit Honig zubereitet, so richtig Lebkuchen hab ich noch nie gebacken, immer nur mit Lebkuchengewürz und einem "normalen" Teig, der Teig erschien mir also etwas "echter" zu werden...
- und ich konnte endlich mal eines meiner 1000 Marmeladengläser alle machen.
Dabei weiß ich nicht mal, was ich jetzt für eine Marmelade erwischt habe, sie war rot und das schien mir richtig zu sein. Ich meine aber es wäre die Walderdbeermarmelade gewesen.
Naja, nicht so wichtig, verwendet einfach eine rote Marmelade, im Original wird ja Johannisbeer verwendet, schmeckt bestimmt auch gut, ich wollte aber mal paar Reste verwerten - wie gesagt ;) Heidelbeer würde sicherlich auch toll aussehen und schmecken...

01 Dezember 2012

knusprige Schoko-Kokos-Plätzchen und Happy Birthday to me!

Genau heute vor einem Jahr war es so weit, ich habe meinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht, es war ein Plätzchenrezept und auch heute soll es wieder eins geben.
Wie schnell die Zeit doch rast, gerade hab ich erst angefangen und schon ist ein Jahr vorbei. Und ich habe es fast durchgehalten - ich wollte jeden Tag ein Rezept veröffentlichen, wenn man davon ausgeht, dass ich 390 Beiträge in der Zeit veröffentlicht habe, dann habe ich mein Ziel eigentlich erreicht, nur die letzten Tage habe ich hier nicht mehr viel veröffentlicht, in der letzten Woche gerade mal ein Rezept.
Das wird sich jetzt auch in der kommenden Zeit etwas ändern, ich werde etwas weniger und unregelmäßiger Rezepte einstellen. Das hat mehrere Gründe, zum einen hab ich  momentan nicht so viel Zeit, mich dann Abends noch hinzusetzen und meine Beiträge zu tippen und zum anderen gibt es momentan eher altbewährtes, zumindest was das Essen auf dem Tisch angeht ;) Eher Suppen oder ähnliches, oder einfach Sachen, die ich im laufe des Jahre eingestellt habe und die ich einfach nochmal nachkochen will.
Aber in den nächsten Tagen startet auch bei mir die Plätzchensaison für dieses Jahr und daher werde ich euch auf jeden Fall mit ein paar neuen Rezepten versorgen, heute soll es erst einmal knusprige Schoko-Kokos-Plätzchen geben, das Rezept dazu habe ich in einem meiner zahlreichen Backbüchern entdeckt in Kekse, Kuchen & Co.. Ein wirklich sehr leckeres und schnelles Rezept, das vor allem durch die Zugabe von Cornflakes besticht, wie ich finde ;)

27 November 2012

Komissbrot

Ja natürlich - heute ist Dienstag und da gibts natürlich wie jede Woche wieder einen neuen Brot-Beitrag fürs  YeastSpotting. ;)
Diese Woche hab ich mich für ein 100 %iges Roggenbrot entschieden. Ja, ich kann es selbst noch gar nicht so wirlich fassen, dass ich es wirklich gebacken habe. Noch vor einigen Monaten hätte ich nie damit gerechnet überhaupt mit Sauerteig und mehr als 10 % Roggenmehl im Teig zu backen und jetzt geh ich gleich in die Vollen und stürze mit auf 100 % Roggenmehl.
Gebacken hab ich nach einem Rezept vom Brotdoc, das Kommissbrot, dass mich gleich total angesprochen hat, als ich es gesehen hab. Ich hatte leider nur 2 kleine Kastenformen zur Verfügung, die waren aber auch ok, meine Brotscheiben waren so zwar etwas kleiner, aber das war nicht weiter schlimm. Der Tipp, die komplette Arbeitsfläche mit Wasser einzusprühen war super, das hat total gut geklappt, ich hab die Brote mit hohem Roggenanteil (wie das Sauerländer Mengbrot) zwar auch immer mit nassen Händen bearbeitet, aber das funktioniert noch viel besser, wenn auch die Arbeitsfläche nass ist, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, oft hat man halt einfach ein Brett vorm Kopf =P
Der Geschmack war auf jeden Fall der hammer, ich war total aufgeregt, als ich das Brot auf die Brotmaschine gelegt habe und es einen Tag später angeschnitten hab.

25 November 2012

Hähnchen-Dim-Sum

Zwei Rezepte aus dem neuen Kochbuch von Jamie Oliver "Jamies 15 Minuten Küchen" hab ich euch ja schon vorgestellt, jetzt folgt ein weiteres, die Hähnchen-Dim-Sum. Eigentlich hatte ich erst gedacht, die Brötchen werden mit den Hähnchen gefüllt, aber dem ist nicht so, das Hähnchen gibt es extra und die Brötchen sind einfach nur Brötchen, dabei dachte ich immer "Dim Sum" wären gedämpfte Brötchen die mit Fleisch oder ähnlichem gefüllt sind. Vielleicht ist das auch nur Interpretation, wie alles im Leben =P
Ich mag das Kochbuch wirklich gerne, das einzige was mich wirklich stört, bei vielen Rezepte ist keinen Dauer der Zubereitung der einzelnen Komponenten angegeben, die Brötchen z.B. werden als erstes zubereitet, kommen dann in den Dämpfeinsatz und werden gedämpft.. so lange bis halt auch der Rest fertig ist, es gibt keine genaue Zeitangabe, wie lange sie brauchen. Das find ich etwas unglücklich, manch einer braucht mit der Zubereitung der anderen Sachen vielleicht 15 Minuten, ein anderer wiederum vielleicht echter 30 Minuten... Der Titel irritiert etwas, nur weil es 15 Minuten-Küche heißt, heißt es nicht, dass es in 15 Minuten auf dem Tisch steht.. lediglich die reine Arbeitszeit dauert nicht länger als 15 Minuten... vielleicht ist der Titel etwas unglücklich gewählt... aber gut, was zählt ist das Ergebnis und das war total gut =)

24 November 2012

Ofen-Frikadellen mit Kartoffeln und Petersilien-Apfel-Pistou

Heute gibt es ein leckeres Hackfleischgericht,Ofen-Frikadellen mit Kartoffeln und Petersilien-Apfel-Pistou, ein Rezept, dass ich mal wieder in einer der vielen Lecker-Zeitschriften entdeckt habe. Eigentlich schleiche ich schon seit langem um dieses Rezept herum, doch so richtig getraut es nachzukochen hab ich es erst jetzt. Immer wenn ich es in der Hand hatte und durchgelesen habe, dann wurde ich etwas nachdenklich, ob diese Kombi denn wirklich zusammen schmeckt. Nun bin ich aber richtig froh, dass ich mich doch entschlossen habe es auszuprobieren, denn dieses Petersilien-Apfel-Pistou passt einfach hervorragend zu Hackfleischbällchen aller Art. Ich glaube, ich werde es jetzt immer zubereiten, wenn ich mal wieder klassische Hackfleischbällchen mache.
Irritiert war ich im ersten Augenblick auch von dem Wörtchen "Pistou" welches eigentlich nur der Name einer italienischen Sauce ist, die eigentlich eher Basilikum enthält als Petersilie und der Apfel gehört wohl auch nicht wirklich  mit hinein, aber ich denke, die Variante mit Petersilie und Apfel schmeckt mir sowieso am besten. =P Da es gerade auch so schön passt und Manu von Manus Küchengeflüster zu einem kleinen Blogevent aufgerufen hat, in dem sich alles rund um Hackbällchen dreht..nämlich ganz viele Balla-Ballas für Manu..... gut, ich meine, meine Hackbällchen waren jetzt etwas größer, aber ich denke, die Größe kann man ja auch variieren, in klein schmecken die auch =P Daher ist das Rezept mein kleiner Beitrag fürs Event.

23 November 2012

Bratapfelkekse

So langsam beginnt die Plätzchensaison wieder und ich will auch bald wieder damit anfangen - am Wochenende vielleicht.. na zumindest zum 1. Advent, da gibts dann wieder "richtig viele" Plätzchen bei mir, obwohl ich mir ja wirklich vorgenommen habe, dieses Jahr etwas kürzer zu treten.. na wir werden sehen.
Heute stelle ich euch ein Rezept für Bratapfelkekse vor, eigentlich ist es kein "richtiges" Plätzchenrezept im eigentlichen Sinne, es eignet  sich eher zum "sofort verputzen" als zum lange lagern, aber ehrlich gesagt, mag ich Kekse allgemein am liebsten frisch gebacken. Außerdem ergeben die Bratapfelkekse ja eh nur 1 Blech, das hat man schnell aufgegessen ;)
Ich hab schon einige Rezepte für Bratapfelkekse gesichtet, doch keines hat mir so richtig zugesagt, schlussendlich bin ich dann doch selbst tätig geworden, irgendwann kam mir die zündende Idee und das Rezept find ich schon recht nah dran, an dem was ich mir vorgestellt und gewünscht hab. Ich find sie lecker ;) So für den ersten Versuch ;)


22 November 2012

Fusilli mit Huhn und Thymian-Gemüse-Ragú

Gestern hab ich euch ja schon ein Rezept aus dem neuen Kochbuch von Jamie Oliver - Jamies 15-Minuten Küche vorgestellt, heute gibt es gleich noch ein weiteres, und richtig, es heißt eigentlich schon wieder "Nudeln mit Huhn"', dieses mal aber Fusilli mit Huhn und Thymian-Gemüse-Ragú, ich war auch erst etwas überrascht, als auf meinem Wochenplan 2 Mal "Nudeln mit Huhn" stand und dachte schon ich hätte mich verschrieben oder es ausversehen 2 Mal draufgesetzt, aber nein, es gibt wirklich 2 unterschiedliche Rezepte und dieses hier ist eindeutig mein Favorit von beiden, ja fast schon von den ganzen Gerichten die ich bisher aus dem Buch nachgekocht habe. Es lohnt sich eine große Portion des Ragú herzustellen, das ist so köstlich. Also ich hätte mich echt reinlegen können, nach ein paar Bissen dachte ich erste, um Gottes willen, wie will ich denn die ganze Portion schaffen, aber von wegen, am Ende war alles bis auf den letzten Krümel aufgefuttert, ich konnte einfach nicht eher aufhören.

21 November 2012

Nudeln mit Huhn und Tomatensauce nach Jägerart

Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber es gibt so Kochbücher die muss ich unbedingt haben, bei einigen kann ich kaum das Veröffentlichungsdatum abwarten, genauso ging es mir mit dem neuen Kochbuch von Jamie Oliver - Jamies 15 Minuten Küche. Ich musste dieses Buch einfach UNBEDINGT! haben und hab es mir also gleich am ersten Tag zulegt, durchgeblättert und war sofort hin und weg. Ich hab mittlerweile schon 10 Rezepte nachgekocht und alle waren sehr lecker, alle werde ich euch hier nicht vorstellen, aber zumindest die, die am leckersten waren, heute will ich mit Nudeln mit Huhn und Toamtensauce nach Jägerart anfangen. Jamie verwendet immer viel Koriander und Chili, Koriander lass ich komplett weg und Chili benutze ich nur in abgeschwächter Form, daher werden diese in den Rezepten auch nicht so auftauchen, bei obigem Rezept habe ich außerdem noch die Oliven und Sardellen weggelassen, beides wird bei uns nicht so gerne gegessen (Oliven mag nur ich ^^) den Chili hatte ich hier ganz weggelassen, denn ich hatte sowieso grad eine Dose stückige Tomaten, die schon den Beinamen "scharf" hatte, das hat mir gereicht ;)


20 November 2012

Bordelaise

Im Moment bin ich total im Sauerteigfieber, jetzt, da ich weiß, dass ich ihn auch so schon super verbacken kann, kann ich es kaum noch erwarten neue Rezepte auszuprobieren - was irgendwie auch gut ist, denn was die Brote mit Hefe betrifft hab ich mich grad eher im Kreis gedreht und hab mehr oder weniger nur noch die Sorten gebacken, die wir einfach total gerne essen... so hab ich jetzt wenigstens wieder neuen "Input" ;)
Diese Woche gibt es ein Rezept vom Plötzblog, das Bordelaise, dieses mal also ein eher Weizenmehllastiges Brot. Ich hab mal wieder gleich das doppelte Rezepte gemacht und 2 Laibe daraus gebacken, es wurden allerdings zwei wirklich kleine Laibe. Die Porung in der Krume ist schön groß, vermutlich aber größer als sie eigentlich sein soll, dies sieht man dem Brot auch schon von außen an, dort wo sich große Löcher gebildet habe, hat es dunkle Flecken bekommen, sieht bissl so aus als hätte das Brot die Windpocken oder so was =P
Geschmacklich ist es allerdings wirklich lecker, ich werd es wieder backen =)



Mein Beitrag für diese Woche fürs YeastSpotting.


19 November 2012

Erbsen-Linsen-Suppe mit Kürbis und Joghurt

Heute gibt es nochmal ein leckeres Gericht von Yvette van Boven aus ihren Kochbuch "Home Made Winter". Eigentlich könnte ich das Buch die ganze Zeit von vorn bis hinten und dann wieder von hinten nach vorn durchblättern, weil die Bilder einfach schon zu schön sind... das Kochbuch lohnt sich schon allein nur deshalb, um darin zu schmökern... aber ich will ja mehr =P Ich will auch was daraus kochen und hier kommt nun das Rezept für die Erbsen-Linsen-Suppe mit Kürbis und Joghurt. Ja, ich bin immer noch auf dem Kürbistripp, einen kleinen 5 kg Kürbis hab ich noch daheim, aber der wird nicht nur verkocht, sondern auch verbacken... aber so recht weiß ich nicht was alles daraus werden wird.
Die Erbsen-Linsen-Suppe war auf jeden Fall sehr schmackhaft, ich hab keine gelben Linsen verwendet sondern auf Belugalinsen zurückgegriffen, schon alleine, weil Yvette die Suppe 35 Minuten kochen will, die gelben Linsen zerfallen dann ja schon zu Brei.. die Belugalinsen brauchen 20 Minuten, das fand ich angemessen... Die Kürbiswürfel haben durch das Rösten im Ofen noch einen extra leckeren Geschmack.
Ich fand die Suppe sehr lecker, ich hatte nur etwas weniger Brühe genommen, das war wirklich dumm gewesen... am Ende hatte ich etwas zu wenig Flüssigkeit...

18 November 2012

Schokoladiger Pastinaken-Apfel-Kuchen

Als ich im CharlottenBlog das Rezepte für den schokoladigen Pastinaken-Apfel-Kuchen mit Rosenblüten gesehen habe, dachte ich mir, der klingt spannend, den will ich auch mal backen.
An Rosenblätter bin ich nicht gekommen, daher fehlen die bei mir einfach. Sonst hab ich mir aber keine weiteren Gedanken um das Rezept gemacht, hätte ich das mal und hätte ich es mal vorher durchgelesen, ich denke, ich hätte es etwas anders zubereitet, ich hätte die Eier mit dem Zucker cremig geschlagen, die Butter-Schokolade darunter gerührt, dann den Joghurt, den Rest hätte ich vermischt und kurz unter die Masse gehoben, wahrscheinlich wäre der Kuchen so etwas besser geworden, denn so richtig durchgebacken war er nicht, aber wie sollte er das auch, wenn man die Eier nur kurz verquirlt und irgendwie untermanscht... Nun gut, da sieht man mal wieder, dass man die Sachen vorher besser lesen sollte =P
Ansonsten fand ich den Geschmack sehr gut, allerdings nur frisch gebacken, einen Tag später wars dann schon wieder bissl schwieriger zu essen, gerade eben, weil er nicht dir richtige Kuchen-Konsistenz für mich hatte... ich muss allerdings dazu sagen, ich mag auch keine Brownies, die innen noch feucht sind oder Kuchen mit flüssigem Kern, bei mir gehören die immer durchgebacken...

17 November 2012

Farls mit geräucherter Forelle, Kapern, Zitrone und Petersilie

Ich konnte nicht widerstehen, ich hab mit das neue Buch von Yvette van Boven gekauft - "Home made Winter", nachdem ich es schon geschafft hatte dem ersten zu entkommen (obwohl ich da auch immer noch drauf abfahre, irgendwann hole ich mir bestimmt auch noch "Home made" ;)) Natürlich hab ich gleich damit losgelegt und was nach gekocht, als erstes waren Farls mit geräucherter Forelle, Kapern, Zitrone und Petersilie an der Reihe - ich frag mich gerade, ob kein kürzerer Rezepttitel möglich gewesen wäre, Farls mit geräuchterter Forelle und Frischkäse- oder Petersiliendip hätte doch auch gereicht ;) Aber gut...
Die Farls sind total lecker, da ich sie aus gekochten Kartoffeln vom Vortag gemacht habe, ließ sich die Masse etwas besser bearbeiten, das wäre also auch  mein Tipp für euch, wenn ihr es nachkochen wollt. Der Geschmack der Farls hat mich etwas an die gebackenen Klöße aus meiner Kindheit erinnert, die auch aus einem Kartoffel/Kloßteig gebacken wurden. Die mache ich auf jeden Fall wieder, gerne auch einfach zu einem Braten oder ähnlichem, denn die sind echt klasse.
Die Zwiebelsauce war ganz schön heavy... ich glaub ich hab 2 Tage später noch nach Zwiebel gerochen, vor allem wurde die Zwiebel durch das pürieren ja noch schärfer... ich hab schon als ich den Pürierstab angesetzt habe gedacht - ach herrje.. was da wohl rauskommt.. geschmacklich war sie lecker... aber gut, es lohnt sich, danach nicht unter Mitmenschen zu gehen ;)

16 November 2012

Cranberry-Salbei-Cookies

Als ich bei Kekstester ein Rezept für Aprikosen-Salbei-Cookies gesehen habe, war ich gleich total hin und weg. Ich mag Salbei wirklich sehr gerne und wollte sie unbedingt ausprobieren, da ich noch einen schönen großen Salbei auf meiner Fensterbank stehen habe, hab ich mich für den frischen entschieden und keinen getrockneten verwendet.
Außerdem hatte ich noch sehr viele Cranberries zu Hause, teilweise mehrere angebrochenen Tüten, so hab ich mich entschlossen keine Aprikosen zu verwenden, denn die hätte ich eh erst kaufen müssen. Sondern habe auf die Cranberries zurückgegriffen.
Eigentlich wollte ich auch noch die andere Sorte ausprobieren - die cheddrige Parmesan-Salbei-Sablés, aber dazu fehlte mir dann doch irgendwie die Lust und die Zeit ;) Na vielleicht dann ein andermal.
Die Cranberry-Salbei-Cookies waren auf jeden Fall lecker und hatten eine leichte, aber doch erkennbare Salbeinote.



15 November 2012

Erdbeer-Essig

Ihr werdet euch jetzt denken: Es ist fast schon Weihnachten und jetzt  kommt sie mit Erdbeer-Essig?
Ja das ist richtig und eigentlich ist es nur durch meine Faulheit geprägt, dass ich das Rezept erst  jetzt einstelle...
Gefunden hab ich es beim kleinen Kuriositätenladen, dort hat Steph das Rezept für den Erdbeer-Essig im Juli eingestellt, bereits 2 Tage nach ihrem Post hab ich den Essig auch angesetzt und ihn brav bei mir in die Küche gestellt.. dort stand er dann... 6 Wochen... 8 Wochen... naja am Ende waren es 3 Monate. Und eigentlich stand er nur so lange, weil ich nie die Lust dazu fand ihn abzugießen. Zwischenzeitlich war ich am überlegen, ob er denn überhaupt noch gut war, klar die Farbe der Erdbeeren war komplett in den Essig übergegangen und die Früchte waren nur noch unansehnlich braun. Aber der Essig duftete ja so gut und eigentlich schmeckt er jetzt nach 3 Monaten echt lecker. Ob er jetzt anders schmeckt als der Essig, der schon nach 6 Wochen abgefüllt wird, weiß ich nicht ;)

14 November 2012

Mangold-Kaspressknödel auf scharfem Kürbis-Kraut

Das Rezepte für die Mangold-Kaspressknödel mit scharfem Kürbis-Kraut hatte ich eigentlich schon vor einer Weile bei Rock the kitchen entdeckt, eigentlich wollte ich es erst mit pürierten Kürbis nachkochen, da ich von diesem noch recht viel eingefroren hatte. Dann hab ich mir aber einen dieser kleinen "Microwellenkürbisse" gekauft und diesen einfach zu diesem leckeren "Kraut" verarbeitet.
Natürlich hab ich nicht nur einfache Brötchen verwendet, sondern Laugenbrötchen, die geben noch mal einen extra leckeren Geschmack. Ich fand allerdings das die Kaspressknödel noch etwas mehr Mangold vertragen hätten, davon war jetzt nicht sooo viel enthalten, aber gut, es war auf jeden Fall sehr lecker und einfach in der Zubereitung, mach ich wieder! 

13 November 2012

Sauerländer Mengbrot

Diese Woche gibt es ein Brot, dass ich eigentlich schon länger mal backen wollte, doch nie die Gelegenheit hatte, weil ich keinen Sauerteig im Haus hatte. Da ich nun aber in den Genuss eines tollen, triebfähigen Sauerteiges gekommen bin, der keinerlei Hefe mehr benötigt (ja, irgendwie bin ich schon bissl stolz...) und ich vor kurzem Zufällig beim Plötzblog auf das Rezept für das Sauerländer Mengbrot gestoßen bin und es mir so wieder in Erinnerung gerufen habe, hab ich mich ans Werk gemacht.
Ich hab keine Ahnung, wie das wirkliche Sauerländer Mengbrot schmeckt, ich weiß nur, dass es mein Freund (und auch seine Familie) sehr gerne isst und dass es eigentlich in einer eckigen Form gebacken wird.. naja.. und das es sich wohl um ein Roggenbrot handelt... Ich bin also mehr oder weniger ohne Vorkenntnis und wirklicher Ahnung an die Sache rangegangen, obwohl ich bloße Roggenteige nicht so gerne mag, da sie bei der Verarbeitung echt nicht gwrade schön sind, aber was solls.
Das Brot ist auf jeden Fall total lecker geworden und so wie es aussieht, wird es eines der neuen Dauerbrenner bei uns in der Küche werden ;)
Mein Freund meinte zumindest, dass es besser schmeckt als im Sauerland, vor allem weil er mehr Kruste hat =P



Mein Beitrag für diese Woche fürs YeastSpotting.


12 November 2012

Rindergulasch mit Blaubeeren

Ich hatte ja so Appetit auf Gulasch, am liebsten einen richtig tollen Rindergulasch, da probiere ich natürlich auch gerne mal neue Dinge aus, ein Rezept aus der Lea: "Lecker kochen & backen, Rezepte mit Pfiff" kam mir da genau recht. Dort gibt es ein Rezept für einen Wildgulasch mit Walnüssen und Blaubeeren. Was mit Wild funktioniert muss auch super zu normalem Rindfleisch schmecken, die Walnüsse brauchte ich dabei nicht, ich wusste nicht so recht, was ich dann von der Konsistenz dieser kurz mitgekochten Nüsse halten sollte, vor allem wollte ich den Gulasch für 2 Tage kochen, wer weiß, wie die dann einen Tag später gewesen wären, vermutlich weich und nicht mehr wirklich köstlich.
Köstlich waren allerdings die Blaubeeren, einen Teil hab ich mitgekocht und den Großteil hab ich nur kurz im Gulasch ziehen lassen, die Farbe ist natürlich der Hammer, der Gulasch kommt fast schwarz daher, das Fleisch innen hat einen tollen satten Rotton angenommen. Das Gulasch ist einfach oberlecker!

11 November 2012

Quitten-Nuss-Muffins

Ich hatte noch immer 2 Quitten bei mir rumliegen und ich wollte sie doch noch verbacken, viel mehr lohnt sich ja kaum draus zu machen (mal vom Quittentee abgesehen). Also bin ich mal wieder auf die Suche gegangen, ich wollte die 2 gerne einfach nur raspeln und unter den Teig mischen. Ich habe mich dabei also einfach an einem Rezept von chefkoch.de orientiert, und zwar einem Apfel-Nuss-Schnittenrezept, dass ich allerdings in etwa halbiert habe und dann als Muffins gebacken habe, die Eischneehaube hab ich einfach weggelassen, weil nicht wusste was ich mit den Eigelben anfangen soll und vor allem, weil ich gar nicht mehr so viele Eier im Haus hatte ;) Rausgekommen sind total saftige und lecker Muffins, die vielleicht noch einen Hauch von Schokolade vertragen hätten, aber für eine Schokoglasur war ich dann doch zu faul und zu "ausgehungert" ;) Nen kleiner Cupcake-Tuff würde sich bestimmt auch super machen.

10 November 2012

Rieska - kleine Kartoffel-Fladenbrote aus Finnland

Bei Penne im Topf hab ich schon vor einer gefühlten Ewigkeit ein Rezept für Rieska entdeckt. Auch wenn ich es bisher noch nicht nach Finnland geschafft habe, haben mich diese kleinen Fladenbrote doch gleich in ihren Bann gezogen, nur hat es leider recht lange gedauert, bis ich sie nun doch endlich nachgebacken habe - das liegt zum einen mal wieder dran, dass ich gerne Rezepte vergesse, verlege und dann doch irgendwann mal wiederfinde ;) Für die kleinen Rieska wirklich schade, sie schmecken so köstlich und sind so schnell und einfach hergestellt, ich empfehle übrigens am besten gleich die doppelte Menge zu machen!

09 November 2012

Cremige Wirsing-Parmesan-Suppe

Manche werden wohl denken: schon wieder Suppe? Aber ich sagte ja bereits, ich steh dieses Jahr total auf Suppen, es wird wohl nicht die letzte sein. Es gibt dieses Mal ein Rezept aus der Lecker, eine Cremige Wirsing-Parmesan-Suppe, die zwar lecker geschmeckt hat, aber mich noch nicht so ganz überzeugt hat. Vielleicht war mir zu viel Parmesan dran, wodurch die Suppe doch recht schwer wirkte.. oder die Suppe war zu dick (das hätte ich natürlich noch ausgleichen können). Vielleicht war es auch einfach eine andere Erwartung, die ich an die Suppe hatte, sie war cremig und hat auch nach Parmesan geschmeckt, vielleicht etwas zu wenig nach Wirsing... Vielleicht hatte ich auch einfach einen schlechten (Geschmacks-) Tag. Ich weiß noch nicht so recht - ich denk nochmal drüber nach...

08 November 2012

Crespelle mit Ricotta-Mangold-Füllung

Eierkuchen - wie sie bei uns heißen mag ich total gerne, als Kind kannte ich sie eigentlich nur in der süßen Variante mit Marmelade oder Obst, jetzt mag ich sie aber eher herzhaft gefüllt. Das darf gerne auch vegetarisch sein. Sehr gerne mag ich z.B. ein Rezept von Cornelia Poletto, aus ihrem Kochbuch "Mein neuer Grundkurs für Einsteiger" die Crespelle mit Ricotta-Spinat-Füllung. Dieses mal gab es allerdings keine Spinat bei mir, sondern Mangold.
Bei Cornelia gibt es dazu noch einen Salat, bei mir gibt es die Röllchen immer mehr oder weniger pur, dieses mal hab ich noch etwas Balsamicocreme darübergeträufelt, dass fand ich sehr passend und sehr lecker, aber dann kann man ja handhaben wie man möchte.

07 November 2012

Kokoshäufchen

So langsam hab ich schon Appetit auf Kekse, ich hab ja mal nachgeschaut, der 1. Advent ist dieses Jahr erst Anfang Dezember... das klingt noch so weit hin. Wie soll ich es nur aushalten noch 1 Monat keine Kekse zu backen? Noch dazu, weil ich eine Tüte Kokos gefunden habe, solche Sachen laufen ja immer schnell ab und ich möchte sie dann auch nicht ewig liegen lassen, denn irgendwann schmecken die Sachen dann schon auch seltsam. Also hab ich mir mein liebes "Dr. Oetker Pätzchen von A-Z"-Backbuch hergenommen und mir mal die Rezepte mit Kokos angesehen, dabei ist mir ein Rezept für Kokoshäufchen in die Augen gefallen, praktischerweise wird dabei auch noch ein ganzer Beutel Kokosraspel benötigt. Also bin ich gleich in die Küche gesprungen und hab die kleinen Häufchen gebacken, also ich finde sie sehr lecker.

06 November 2012

Buntes Kürbissalat-Brot

Ich hab heut ja gestern von dem leckeren Kürbis-Rohkostsalat mit Möhre, Apfel und Kürbiskernen erzählt, der aber leider viel zu viel für uns 2 war. Sicherlich gibt es bei uns das ein oder andere Gericht auch mal zwei Tage, bei Salat bin ich davon aber kein so großer Freund, außerdem hab ich einen strengen Essenplan jede Woche, der ja auch eingehalten werden will und wenn der nicht vorsieht, dass Sachen zwei Tage gegessen werden, dann muss ich halt was anderes damit machen ^^ und nein - wegwerfen kommt schon mal nicht in Frage! Da ich aber eh Brot backen wollte, gab es dieses mal halt einfach ein buntes Kürbissalat-Brot ;)
Die Zusammenstellung ist echt total gut, ich frag mich warum ich darauf nicht schon früher gekommen bin, die Zwiebelchen, der Kürbis, die Möhren... einfach nur total lecker. Vielleicht sollte ich öfters mal Gemüse raspeln, marinieren und dann als Broteinlage verwenden. Was allerdings etwas tückisch ist, der Pfeffer, ich hab oft so das Gefühl, dass der nur geballt auftritt, gerne in ganzen Brocken ^^


Auf jeden Fall mal wieder ein sehr leckeres Brot fürs YeastSpotting.

05 November 2012

Kürbis-Rohkostsalat mit Möhre, Apfel und Kürbiskernen

Diese Jahr hab ich voll Lust neue Kübrissorten auszuprobieren, Anfang September waren wir auf einer Kürbisausstellung auf der wir auch einige probieren konnten, darunter auch einen Mesa Queen, der roh aufgeschnitten da lag. Der Geschmack hatte etwas meloniges, aber auch etwas von einer Birne und war einfach nur total lecker, daher hab ich gleich einen mitgenommen.

Hier noch 2 Impressionen der Ausstellung:



Ich wollte ihn auch sehr gerne roh zubreiten, gerne auch in einem Salat, und da kam mir der Kürbis-Rohkostsalat mir Möhre, Apfel und Kürbiskernen von grain de sel genau richtig. Ein sehr leckerer Salat, der aber zu viel für nur 2 Personen war, so viel konnten wir gar nicht essen - was ich aber mit den Resten gemacht habe, das verrat ich euch morgen ;)

04 November 2012

Schoko Cake-Pops und Cake-Balls

Ich liebe ja Events, vor allem wenn ich mich dann mal wieder in neue Regionen vorwagen kann und was neues testen kann.
Ein total tolles Event gibt es gerade bei Ich bin dann mal kurz in der Küche. Maria sucht mal wieder und zwar nachgekochte und nachgebackene Rezepte, die es bei ihr auf dem Blog gibt. Das fand ich ja mal ne tolle Idee.


Also hab ich mich gleich mal auf die Suche bei ihr gemacht, was sie denn alles schon schönes verbloggt hat und bin prompt bei ihren Schoko Cake-Pops hängen geblieben. Ich wollte schon seit langer Zeit diese kleinen Köstlichkeiten mal ausprobieren, hier hatte ich also eine Chance dazu, falls es doch nicht klappen sollte, hätte ich mich einfach mal ganz schlau auf ihre Cake Balls berufen. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, zumindest was die Creme betrifft, die man für die kleinen Kuchen benutzt, ich wollte keine so buttrige Creme herstellen und fand die Idee bei mir mit dem Likör so schön und hab daher die Mengen der Zutaten etwas angeglichen und hab noch etwas Amaretto zugegeben, ich hoffe das ist Maria so noch "ursprünglich" genug, wenn nicht, darf sie gerne mit mir schimpfen ;)
Richtige Cake-Pop Stiele hatte ich nicht, ich hab mich für den ersten Versuch erst mal mit ein paar Schaschlikspießen begnügt, das hat aber gut geklappt. Als es dann nicht mehr gut möglich war die Pops zu tauchen, hab ich mir einfach die Pralinengabel hergenommen und hab die restlichen kleinen Kuchenbällchen so mit dem Guss überzogen und kleine Cake Balls draus gemacht. Verziert hab ich sie dann mit goldenen und silbernen Zuckerstückchen.
Geschmacklich waren sie einfach nur oberlecker! Ich kann mich also bei Maria für das Event nur bedanken, sonst hätte ich mich immer noch nicht getraut, die Cake Pops nachzubacken. Es war bestimmt  nicht das letzte mal =)