06 Februar 2016

Violettes Süßkartoffel-Buttermilch-Brot

Zorra von 1x umrühren aka kochtopf feiert heute Ihren Sauerteig, denn der wird heute 10 Jahre alt... und hat mich eingeladen mit ihr zu feiern, da bin ich natürlich auch sehr gerne mit einem Rezept dabei.
Mein Sauerteig ist allerdings noch nicht so alt, er erblickte ca. im Juni 2012 das Licht der Welt, das erste Rezept war damals ein Marmorkuchen mit Sauerteig , echt lecker und seit dem wird er immer fleißig gefüttert. ;)

Brot mit Süßkartoffeln ist mindestens genauso gut wie Brot mit Kartoffeln, ich habe auch schon die ein oder andere Variante davon gebacken (mein Lieblingsbrot mit Süßkartoffeln: Süßkartoffelbrot mit Käsekruste aber es gibt auch noch andere leckere Rezepte damit). Als ich dann in den vergangenen Tagen endlich auf die violetten Süßkartoffeln gestoßen bin, musste ich unbedingt eine haben um daraus ein Brot zu backen. Außerdem sollte noch Buttermilch mit in den Teig, das war mit gleich klar.
Meistens koche ich die Süßkartoffel nicht, sondern backe sie im Ofen, das geht schnell einfach und bringt noch ein bisschen extra Geschmack mit ins Brot. Dafür den Ofen einfach auf 180 Grad vorheizen, die Süßkartoffeln mehrmals einstechen, in den Ofen legen und für ca. 45-60 Minuten backen, das kommt immer etwas darauf an, wie dick die Kartoffel ist etc. Einfach für die Garprobe mit einem Messer in die Süßkartoffel stechen, wenn sie gar ist, ist es wie wenn man durch Butter sticht. Wer möchte, kann sie natürlich auch einfach kochen ;)
Geschmacklich ist das Brot echt lecker, man schmeckt die Süßkartoffel heraus, aber sie ist nicht zu dominant, so soll es sein ;) Die Buttermilch verleiht dem ganzen noch etwas weiches im Geschmack und macht das Brot in Kombination mit der Süßkartoffel schön saftig, flaumig und gleichzeitig locker.


Wer hat sonst noch mitgefeiert:

Katha kocht mit Frühstücksbrötchen mit Sauerteig
Brotbackliebe und mehr mit kerniges Karottenbrot
Prostmahlzeit mit Superknusper-Sauerteigbrot ohne Germ
From-Snuggs-Kitchen mit Griessbrot
Magentratzerl  mit Mischbrot mit Cidre
Chili und Ciabatta mit Sellerie-Sesam-Brot mit Buttermilch
Brotwein mit Rustikales Bauernbrot mit Sauerteig
Anna Antonia mit Sonnenblumen-Toast
Mehlstaub und Ofenduft mit Bomboloni
Eigebrötlis Allerlei mit Geburtstagsbrot aus drei Körnern 

03 Februar 2016

Baguette Tourbillon

Schonmal vorweg: ich liebe das Baguette Tourbillon, ich habe es schon öfters gebacken, doch den Weg in den Blog hat es noch nicht gefunden, daher wurde es jetzt endlich Zeit dieses leckere Rezept vom Plötzblog noch einmal zu backen und diesem dann auch hier einen kleinen Platz zu widmen.
Irgendwie war ich allerdings bei der Durchführung des Rezeptes nicht ganz bei der Sache... Ich hab mir die Zutaten brav durchgelesen, mir auch Gedanken dazu gemacht was ich brauche etc. und hab dann wie immer einfach angefangen.. Die Butter steht dabei einfach mit bei den Rezeptzutaten für den Teig.. ich wusste aber vorher ganz genau, das die Butter dazu da ist, den Teig zu bestreichen... im Teig direkt hat sie nichts verloren. Ich füllte also das Mehl in die Schüssel, die Hefe, Salz, Zucker.. das Ei. Dann kam ich an dem Punkt im Rezept, wo "geschmolzene Butter" stand.. ich grübelte noch kurz und dachte: Geschmolzene Butter im Brotteig? Geht doch eigentlich gar nicht, die darf doch höchstens weich sein!?
Naja.. ich hab die Butter geschmolzen, auch in die Schüssel geschmissen und hab mir die Sache in der Schüssel nochmal angeschaut und dann gedacht: Moment! Die Butter ist doch zum Bestreichen, daher auch geschmolzen, in den Teig soll doch gar nichts davon!
Wie gut.. dass ich den Vorteig noch nicht zugegeben hatte.. also hab ich die Butter zusammen mit dem Ei und natürlich auch einen Teil des Mehls etc. wieder aus der Schüssel raus und weg damit.. Tollerweise hab ich beim auffüllen des Mehls wieder mal nur halb gedacht, ich war irgendwie bei 500 g Mehl. Eigentlich brauche ich laut Rezept aber nur 400 g! Das hab ich dann auch beim kneten gemerkt, der Teig schien mir erst zu fest zu sein - ja kein Wunder.. ich hab dann nach Gefühl Wasser zugegeben.
Am Ende hatte ich interessanterweise trotzdem ein super flaumiges Brot mit schöner krosser Kruste, das einfach himmlisch geschmeckt hat! Glück gehabt ;) Aber so chaotisch kann es oftmals zugehen. Ihr bekommt jetzt aber das richtige Rezept von mir, nicht das halb zusammengeschusterte von mir ;)




31 Januar 2016

Bild des Tages...

Es ist mal wieder Zeit für ein Bild des Tages.

Heute in der Hauptrolle: Loki!
Denn auch er will wissen, was da eigentlich in meinem Ofen so passiert, vielleicht gibts da ja auch was tolles für ihn? Vielleicht gebackener Lachs?


Liebe Grüße
Stephi

30 Januar 2016

Kastenbrot mit Buttermilch

Was macht man wenn man Reste hat? Kartoffeln übrig, Saatenmischung übrig, Buttermilch übrig... richtig, man bastelt sich mal schnell nen Brot. Daher hab ich mal wieder das Grundrezept für das Brot im Kasten hergenommen und losgelegt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das Brot so oft backen und variieren würde, denn eigentlich mochte ich früher diese immer gleich großen Scheiben Brot überhaupt nicht. Vor allem ist da ab einer bestimmten Größe einfach Schluss.. ich mag es aber, wenn die Brote im Ofen dann fast nochmal explodieren und dann riesig werden und auch genauso große Scheiben dann dabei herauskommen.. aber mittlerweile, ach ich mag das andere Brot genauso gern, an manchen Tagen verzehre ich mich förmlich nach der Form des Brotes im Kasten und will gar keine anderen Scheiben haben... Verrückt irgendwie ;)
Am Ende hatte ich zumindest ein leckeres Brot, mit saftiger und lockerer Krume, die Buttermilch und die Kartoffeln haben ihren Teil dazu beigetragen und einer schönen knusprigen Kruste, was will man mehr..
Außerdem sieht man es mal wieder - gezieltes einschneiden bringt beim Brot backen doch einiges ;)

27 Januar 2016

Schwäbisches Kartoffelbrot

Ich hab es tatsächlich mal geschafft, mal wieder ein Brot aus dem Plötzblog "nachzubacken". Ich wusste, dass ich ein Kartoffelbrot backen wollte und hab mich einfach mal umgesehen, das schwäbische Kartoffelbrot war das erste Brotrezept, dass ich entdeckt habe, bei dem gekochte Kartoffeln verwendet werden. Also hab ich mich schnell dafür entschieden. Als ich die Zutatenmenge des Sauerteigs und des Quellstücks sah und so halblebig auch die des Teiges gelesen hab, hab ich gedacht... ach, schon wieder nur ein Laib? Ich mach das doppelte... hab also die doppelte Menge an Sauerteig und Quellstück zusammengerührt (hab beim Quellstück schon Änderungen vorgenommen und nur zur Hälfte Semmelbrösel verwendet, zur anderen Hälfte Haferflocken...). Am nächsten Morgen steh ich in der Küche und will die Teigzutaten in die Schüssel geben, als ich feststelle, dass es auf einem mal 1030 g Weizenmehl 550 waren, da hab ich kurz inne gehalten und mich mal wieder selbst ausgeschimpft... so viel würde meine Maschine gar nicht schaffen.. da würde wieder zu viel Mehl quer durch die Küche fliegen...ich musste also umplanen.. die Sauerteig- und Quellstückmenge war ja einmal da gewesen... So viel also zum Thema "nachbacken" - ich hab mir jetzt wieder mein "eigenes" Rezept zusammengeschustert und alles so angepasst, dass es so halbwegs in meine Küchenmaschine gepasst hat.. Typisch ich wieder.. wieder alles nur zu Hälfte gelesen und am Ende mach ich große Augen...

Und das Ergebnis? Ein total leckeres Kartoffelbrot, mit leckerer, leichter Krume und unglaublich knuspriger Kruste. Aus Fehlern lernt man? Ach was solls... Oft ist es auch gut, mal welche zu machen ;)